Kolbentemperatur Trioden und Pentoden

Begonnen von Stone, Aug 09, 2020, 02:58

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Stone

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Hallo

Bei einigen Preamps sieht man - bei liegender Bauweise der Trioden - das diese in Schaumstoff gelagert sind; bei den Pentoden sieht man häufig Gummiringe.

Ist jmd. die Temperatur einer ECC83 z.B., sowie EL34 oder 6L6GC bekannt? Oder besser die jeweiligen Maximalwerte?

Gruß, Stone

Thisamplifierisloud

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Keine Ahnung... aber meine Finger melden "heiß !"  :bier:
Der den Argumentenverstärker trägt.

sev

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#2
Worms gibt in deren Datenblättern bei der ECC83 ein max von 160°C an, das brutzelt schon gut...  :bier:
Edith sagt: im Svetlana-Datenblatt der EL34 stehen als Kolbentemperatur 250°C.
"If there's more than one way to do a job, and one of those ways will result in disaster, then somebody will do it that way."
--Edward Murphy

cca88

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Frage andersrum - hat sich schon irgendwann mal die Finger an einer ECC83 verbrannt?


Grüße
Jochen

Stone

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Hi

Danke - ich hatte bei JJ u.a. geschaut und nichts gefunden oder übersehen; damit kann man auf jeden Fall was anfangen. Schaumstoffe der Klasse B1 sind idR mit 150°C max. angegeben.

Gruß, Stone

cca88

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Zitat von: Stone am Aug 09, 2020, 11:02
Hi

Danke - ich hatte bei JJ u.a. geschaut und nichts gefunden oder übersehen; damit kann man auf jeden Fall was anfangen. Schaumstoffe der Klasse B1 sind idR mit 150°C max. angegeben.

Gruß, Stone

Hallo Stone,

ist das der Schmelzpunkt, Flammpunkt, o.ä.?

Grüße
Jochen

Stone

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Hallo Jochen

Das ist dem Datenblatt meiner Quelle leider nicht so zu entnehmen; dort wird von Temperatureinsatzbereich -40 bis +150°C gesprochen. Wäre für mich die Umgebungstemperatur, nicht aber die direkte Berührungstemperatur.

Ich wundere mich nur ein wenig, weil zahlreiche 1HE Preamps z.B. die Trioden in liegender Bauweise in Schaumstoff "lagern" - zumindest die Kolbenspitze.

Für Pentoden, so meine ich, gab es mal Gummiringe - die finde ich ad hoc aber nicht mehr, dafür aber zahlreiche Varianten von Haltern aus Metall; abgesehen von den "Retainern" mit Feder, wo aber zumindest die mechanische Last dann an den Fassungen besteht (bzw. deren Verschraubung) und im liegenden Betrieb die Federn des Retainer auch auf dem Glaskolben der Pentode aufliegen.

Andere Ideen sind natürlich willkommen ... vielleicht mache ich mir auch nur zu viele Gedanken - es gibt auch keinen konkreten Anlass, da ich ja meine Preamps immer in 2HE auf Basis Anvil oder HiGain Preamp aufgebaut habe.

Belton Fassungen sind sicherlich straff genug, um die Röhre in der Horizontalen zu halten, aber auf Dauer? Und was ist mit Transport etc.? Selbst im Hobbybereich werden die Kisten dann ja zumindest im Proberaum oder Werkraum mal von A nach B geschoben usw.

Gruß, Stone

roehrich

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Hallo,

zumindest für die Vorstufenröhren gibt es ja noch die Möglichkeit mit den Abschirmbechern, die sollten die Röhren auch horizontal halten. Und irgendwo habe ich auch mal eine Variante gesehen, wo die Röhre oben mit dem Pumpstutzen in einer Art kleinen Kabeldurchführung aus Gummi gelagert war, die in einer Blechlasche steckte. ich glaube, das war in einem Röhrenradio die Fixierung eines Magischen Auges/Bandes. Und beim Dynycord Exquisit (um bei unseren Geräten zu bleiben) steckt die EM84 zur Aussteuerungsanzeige auch kopfüber in so einem Gummiteil.

Ciao
Sebastian 

sev

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Stone

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Hi

Erstmal danke für die Links - hatte ich einfach nicht gefunden.

Wie gesagt, es gibt verschiedene Aspekte. Ich habe mich eben nur gewundert und kann mir die Gründe bei 1HE Preamps für diese Art der Fixierung der Röhre denken.

Gruß, Stone