Welchen 12er für lauten Blackface Amp?

Begonnen von roseblood11, Okt 07, 2020, 11:30

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roseblood11

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YaBB God
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Hallo,
ich spiele zu Hause einem selbst gebauten Vibro Champ mit dem (blauen) Eminence Legend 102 AlNiCo, clean oder ganz leicht in der Sättigung. Der Amp bringt diesen hellen, offenen Sound perfekt, ohne zu ätzen. Auch mit Pedalen ist er ziemlich ideal.

Nun will ich einen Amp bauen, der das so laut kann, dass ihm auch gegen einen Drummer clean nicht gleich die Puste ausgeht. Aber er muss kompakt und tragbar bleiben. Ein halboffenes 1*12 Combohehäuse ist vorhanden. Ich denke an eine Endstufe mit zwei 6L6. Davor nur ein Kanal, flexibel, aber mit Schwerpunkt clean mit etwas Headroom.

Welcher Speaker passt da? Hoher Wirkungsgrad, genügend belastbar bei wenig Gewicht, das ginge Richtung Neodym? Aber was passt klanglich?

Grüße, Immo

sjhusting

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#1
Jensen Jet Blackbird.   

Or whichever Jupiter you want to pay for.

In my opinion, as long-term Fender freak, these are the best choices. Period.

haebbe58

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Zitat von: Puddnhaid Husting am Okt 08, 2020, 12:13
Jensen Jet Blackbird.   


:topjob:

Volle Zustimmung meinerseits

Best Speaker for Blackfaces ever

roseblood11

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Schick, aber teuer. Was haltet ihr vom Jensen P12N?

iefes

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Der P12N ist auch ein guter Speaker. Ich hab ihn in einer Mesa 1x12er und spiele ihn gern. Habe ihn mal gegen einen Blackbird und einen EV12L verglichen. Der EV12L gefällt mir für meinen Blackface Amp am besten, ist aber eben sackschwer. Der P12N bringt etwas mehr Mitten mit und klingt oben herum ein kleines wenig weicher. Der Blackbird klang in meinen Ohren am 64er Deluxe (original) meines Bekannten auch richtig richtig klasse. Besser als mit dem EV12L. Er ist etwas wärmer, aber oben rum ist noch alles da. Oben herum ist der P12N dann etwas weicher. Und die Bässe sind beim P12N auch ein kleines bisschen weicher, nicht so definiert. Ich würde wohl auch zum Blackbird tendieren in deinem Fall, aber kostet leider. Ich weiß nicht, ob es auch eine authentische Alternative zum EV12L gibt, der nicht so schwer ist...?

Ich habe auch mal einen kleinen Vergleich zwischen EV12L und dem P12N gemacht:
https://www.youtube.com/watch?v=h3Ui7-XYLzI&t=6s

Ist nicht 100% objektiv, denn meines Erachtens nach gehen bei der Aufnahme ein paar Höhen verloren, aber vielleicht hilft es ja.

roseblood11

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Sehr hilfreich! Hast du den Pegel angeglichen oder sind die tatsächlich so nahe beieinander?

Reinhold Messmal

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#6
Zitat von: iefes am Okt 08, 2020, 07:17

Ich weiß nicht, ob es auch eine authentische Alternative zum EV12L gibt, der nicht so schwer ist...?


Hi,

Ich nutze als Ersatz einen Eighteensound Neodym, gefällt mir gut und ist schön leicht. Ansonsten wirbt Celestion gerade für einen Copperback als "Drop-In-Replacement"

Grüße, Stefan
Lesen ist Schreiben. Silber ist Gold!

iefes

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Zitat von: roseblood11 am Okt 08, 2020, 07:28
Sehr hilfreich! Hast du den Pegel angeglichen oder sind die tatsächlich so nahe beieinander?

Freut mich, dass es dir weiter hilft  :topjob:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Amp-Lautstärke unverändert gelassen habe. Die settings habe ich in der Video-Beschreibung vermerkt. Allerdings muss man dazu sagen, dass der Verstärker nicht besonders laut eingestellt war. Also irgendwo zwischen Zimmer- und Band-Lautstärke würde ich grob sagen.

stephan61

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#8
Hallo,
ich verwende den WGS G12C in meinem Rivera Concert. Er hat dort den Jensen Jet Tornado ersetzt. Der war auch nicht schlecht und spart so 1-2 kg.
Blackbird im cleanen Fender war mir auf Dauer zu nervig. Auf alle Fälle sind IMO alle 3 besser als der originale Eminence. Eminence ist mir generell zu topfig für solch schöne cleane Amps mit viel Headroom.
Just my 2c.

Viele Grüße Stephan
"It must schwing!"

roseblood11

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Die Auswahl bei Eminence ist riesig. Aber stimmt, sehr viele haben so einen typischen Sound in den tiefen Mitten, den man gleich erkennt.
Der o.g. Legend 1028P ist aber völlig untypisch, eher wie Jensen P10, nur nicht so fitzelig in den Höhen.

bea

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Zitat von: iefes am Okt 08, 2020, 07:17Der EV12L gefällt mir für meinen Blackface Amp am besten, ist aber eben sackschwer.

Gibt es nicht den Nachbau von Oberton (12L300)? Der dürfte etwas leichter sein.

Was ist mit Emi Delta12 und DeltaPro 12? Die sind doch beide als Ersatz für den EV12L gedacht. Und beide gehen zumindest für meine Bassistinnen-Ohren gut auch für Gitarre. Den Delta12 habe ich selbst schon mit einer P90-SG über den Mywatt gespielt.
Liebe Grüße

Beate

bluesfreak

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YaBB God
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Ain`t no tube, ain`t no sound....
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Wenn man absolut keine Eigenfärbung mag dann wird wohl nichts an einem EVM12L vorbei führen und Celestion hat doch mit dem  NEO Copperback 250 einen neuen EVM12L Ersatz rausgebracht, der hat nur 2.6kg, und den kann Dir Dirk bestimmt auch besorgen.

Gruß
blues

iefes

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YaBB God
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Danke euch für die EV12L Alternativen! Da werde ich mich mal umschauen. Wobei Gewicht für mich persönlich garnicht so ein Problem darstellt, da ich sowieso momentan nur zuhause spiele. Aber wenn ich meinen Mesa MkIIA doch noch verkaufen sollte, muss ich mir was einfallen lassen, dann bleibt nämlich nur noch der P12N.  ;D

roseblood11

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YaBB God
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Auch von mir ein Dankeschön!
Es wird wohl eher der P12N werden, der ist eher eine laute Alternative zum Legend 102, als der Blackbird. Auch wenn letzterer sicher universeller und vielleicht auch hochwertiger ist.
Wobei hier auch noch ein Red Fang und ein CV-75 rumgeistern. Beides überhaupt keine typischen Speaker für Fender, aber getestet werden die auch.