B+ /Siebung schaltbar

Begonnen von rock_freak, Mär 24, 2011, 07:51

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rock_freak

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Hallo,
ich bin neu hier im Forum und habe eine Frage bezüglich einiger Schaltungsideen, die ich u.U. bei einem Neubau umsetzen möchte.

Und zwar möchte ich b+ und die Stärke der Siebung variabel gestalten.
Meine Idee ist es, am beispiel eines jcm 800 2204, den ersten 10k Widerstand nach der Drossel durch ein Poti zu erstzen, was selbstverständlich genug Belastbarkeit aufweist, um so b+ in der Vorstufe ändern zu können. Mir ist klar, dass, soviel ich weiß, zwar 'crackle' Geräusche beim Drehen des Potis auftreten, da Gleichspannung an diesem anliegt, allerdings wäre das kein großes Manko in meinen Augen.
Ist meine Idee so umsetzbar oder habe ich was übersehen?

Desweiteren wollte ich die Siebung etwas variabler gestalten, indem ich einen zusätzlichen 50+50 Elko zuschalte. Ist das mit den normalen Standby/Power-switches möglich, bezüglich der Spannung die anliegt und falls ja, muss ich beide Seiten des elkos aus der Schaltung rausschalten, oder reicht es, wenn ich den Kontakt zu b+ kappe?


Cheers, Oli

SvR

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Salü,
Was willst du den mit diesen Änderungen erreichen?
Falls du mit dem Poti das Netzteil weicher machen willst, würde auch ein einfacher Umschalter reichen, der direkt hinter dem Gleichrichter nen Widerstand zuschaltet oder brückt. Eine stufenlose Einstellung braucht man dafür wohl kaum.
Und warum willst du Elkos in der Siebung zu-/abschalten können?
mfg sven
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rock_freak

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Mir geht es primär um die klanglichen Veränderungen. Sollte sich herausstellen, dass beide mods nicht das gewünschte Ergebnis erziehlen fliegen sie halt wieder raus.

Das Poti wollte ich benutzen, weil man flexibler ist, als mir einem schalter und hinzukommt, dass, im gegensatz zu deinem vorschlag, nur die vorstufe beieinflusst wird, nicht die endstufe, was mein preferiertes ziel ist.

Und die Siebung wollte ich schaltbar machen, um bei stärkerer siebung den amp etwas straffer zu haben.

Ron55555

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Hallo Oli

wenn du aber die Spannung veränderst, ändert sich auch der Arbeitspunkt der Röhren,
was nicht unbedingt immer vom Vorteil sein kann

Gruß Ronald

Edit: ah verstehe, hinter der Drossel schon so spät, also willst du nur die Vorstufe beeinflussen

SvR

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Salü,
Zitat von: rock_freak am Mär 24, 2011, 08:09
Mir geht es primär um die klanglichen Veränderungen.
Welche klangliche Veränderung? Sag?
Sag wirst du in der Vorstufe nicht erreichen, da der die Stromaufnahme konstant ist. Oder willst du die Anodenspannung generell absenken um die APs zu verschieben?
Wenn du die Elkos schaltbar machen willst, wirst du je nach Amp Probleme haben einen Schalter zu finden, der die Gleichspannung sicher schalten kann.
mfg sven
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rock_freak

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#5
Es geht mir ja auch nicht um extreme Änderungen, und das die schaltung auf dauer nicht besonders röhrenfreundlich ist, jenachdem, wie man sie einstellt, ist mir auch klar. Ich fand nur die Idee interessant b+ regeln zu können um unterschiedliche sound abzurufen, so wie es die amis z.B. mit ihren Variacs tun, nur dass mir die zu teuer sind und ich die endstufe (auch aus dem genannten grund, dass das Verschieben des Arbeitspunktes der Röhre für diese nicht gesund ist) aussenvor lassen wollte.

Und wenn es darauf hinausläuft, dass man eh seinen sweetspot findet, kann man das poti ja auch mit einem Widerstand ersetzen.


Edit:
Bezüglich der Anmerkung, dass es sich als schwierig erweisen könnte, Achalter zu finden, um die elkos zu schalten: Ich gehe doch richtig in der Annahme, dass die Schalter b+ und nicht etwa die ripple Spannung aushalten können müssen?`!

SvR

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#6
Salü,
Ja, er muss b+ aushalten.
mfg sven

Edit: hab es etwas ungenau ausgedrückt -> nicht nur aushalten sondern auch schalten!
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earnst

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Hallo,

ich frage mich (und andere) hierbei wie man so dauerhaft einen sweet spot finden will, wo doch die Netzspannung um bis zu +/-10% schwanken kann und es auch tut.

mfg ernst

Nils H.

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Moin,

Zitat von: rock_freak am Mär 24, 2011, 07:51
Desweiteren wollte ich die Siebung etwas variabler gestalten, indem ich einen zusätzlichen 50+50 Elko zuschalte. Ist das mit den normalen Standby/Power-switches möglich, bezüglich der Spannung die anliegt und falls ja, muss ich beide Seiten des elkos aus der Schaltung rausschalten, oder reicht es, wenn ich den Kontakt zu b+ kappe?

ganz klares nein. Wenn Du mal in die Datenblätter der gängigen Schalter reinschaust, wirst Du feststellen dass die APEM, die es bei Dirk gibt, z.B. für das Schalten von bis zu 400V AC zugelassen sind, aber nur 24V DC. Es gibt Leute, die schalten damit ganz schmerzbefreit auch 400V+ DC (die Amis schalten z.B. Standby ganz gerne einpolig hinterm Gleichrichter), aber sicherheitstechnisch ist das ein no-no. Beim Schalten hoher Gleichspannungen kann es zu Funkenbildung und -überschlag und Kontaktverschweißung im Schalter kommen.

Zu der Potigeschichte: Auch wenn z.B. die 24mm Alphas einen  Isolationswiderstand von >100MOhm bei 500VDC haben sollen, ich würde kein Poti anfassen, an dem mehrere hundert Volt Spannung anliegen.

Gruß, Nils

_peter

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Hallo,

ich verstehe nicht so richtig.
Wieso den Elko nicht einfach auf der Masseseite zuschalten?
Auf der B+-Seite kann er ja permanennt verbunden sein.
Ob das ganze soundmäßig Sinn macht, sei erstmal dahingestellt.

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!