JCM 900 Problem

Begonnen von mr_mike, Mai 06, 2011, 05:54

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cca88

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Zitat von: mr_mike am Mai 07, 2011, 03:24
so bin zurück vom messadapter holen. :)
folgendes hab ich bisjetzt gemacht. röhren sind drinnen ( eine röhre normal die andere ist im messsockel) 15 minuten aufgewärmt.
standby weg und messen. DC am multimeter eingestellt.

folgende werte hab ich an pin 3 gemessen.
am sockel 424V

danach auf mV gestellt
der messadapter spuckt -2.8 mV aus. (schwarz an com, rot an VHzOhm ...)

grüße

Hallo Mr_Mike

schon komisch - 2,4mV (DC?) und 424V Anode -

Ich hatte zwar schon lang keinen JCM900 mehr auf dem Tisch, aber die Anodenspannung kommt mir sehr niedrig vor - v.a. wenn keinerlei Strom fließt. Wenn ich mich recht erinnere waren es eher um die 470V bei ca 70-80mA Ruhestrom.

Sicher, daß Du keinen Meßfehler machst? Kannst du an einem "funktionierenden" Amp üben?

Als Baujahr 90 sollte dein 900er tatsächlich ein El34 amp sein - im Gegensatz zu den späteren, die für Sovtek 5881 ausgelegt waren - mit der dementsprechend anderen Bias range.

Ist er original?

Wenn Du nicht wirklich weißt was Du tust und misst - vielleicht doch ein Job für einen Techniker.

Übliche Warnhinweise: In den Amps lauern lebensgefährliche Spannungen - möglicherweise auch lange nach dem Ausschalten und Ziehen des Netzsteckers - auch "stehenlassen im Standby hilft nicht immer. Spannungsfreiheit immer sicherstellen UND nachmessen

Grüße

Jochen

jacob

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Rote Amps klingen besser!
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Hi Jochen,

70-80mA pro EL34 wären aber wohl doch etwas zuviel des Guten  ;)

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

mr_mike

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Zitat von: cca88 am Mai 07, 2011, 04:56
Hallo Mr_Mike

schon komisch - 2,4mV (DC?) und 424V Anode -

Ich hatte zwar schon lang keinen JCM900 mehr auf dem Tisch, aber die Anodenspannung kommt mir sehr niedrig vor - v.a. wenn keinerlei Strom fließt. Wenn ich mich recht erinnere waren es eher um die 470V bei ca 70-80mA Ruhestrom.

Sicher, daß Du keinen Meßfehler machst? Kannst du an einem "funktionierenden" Amp üben?

Als Baujahr 90 sollte dein 900er tatsächlich ein El34 amp sein - im Gegensatz zu den späteren, die für Sovtek 5881 ausgelegt waren - mit der dementsprechend anderen Bias range.

Ist er original?

Wenn Du nicht wirklich weißt was Du tust und misst - vielleicht doch ein Job für einen Techniker.

Übliche Warnhinweise: In den Amps lauern lebensgefährliche Spannungen - möglicherweise auch lange nach dem Ausschalten und Ziehen des Netzsteckers - auch "stehenlassen im Standby hilft nicht immer. Spannungsfreiheit immer sicherstellen UND nachmessen

Grüße

Jochen

zum "üben" hab ich leider nix außer ein derzeit nicht funktionierendes röhrenradio.

ja bin mir relativ sicher.
messung wenn eine röhre drinnen ist 424V, ohne röhre 449V. (gemessen mit schwarz ans chassis und mit rot an pin 3)
möglicherweise hat ja auch mein messadapter etwas. die röhre heizt jedenfalls auf. jedenfalls steck ich die beiden kabel folgendermaßen am multimeter an. schwarz an com, rot an den VHzOhm eingang)

original is er auch. gebaut 18/9/90 - platine ist eine JMP50A. das zumindest spricht dafür.

cca88

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Zitat von: jacob am Mai 07, 2011, 05:29
Hi Jochen,

70-80mA pro EL34 wären aber wohl doch etwas zuviel des Guten  ;)

Gruß

Jacob


Hallo Jacob,
klar - ich meinte auch die Gesamtbelastung des Trafos, wenn das Duett drin ist und Strom zieht. War wohl missverständlich.


Danke und Grüße

Jochen


cca88

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Zitat von: mr_mike am Mai 07, 2011, 05:35
zum "üben" hab ich leider nix außer ein derzeit nicht funktionierendes röhrenradio.

ja bin mir relativ sicher.
messung wenn eine röhre drinnen ist 424V, ohne röhre 449V. (gemessen mit schwarz ans chassis und mit rot an pin 3)
möglicherweise hat ja auch mein messadapter etwas. die röhre heizt jedenfalls auf. jedenfalls steck ich die beiden kabel folgendermaßen am multimeter an. schwarz an com, rot an den VHzOhm eingang)

original is er auch. gebaut 18/9/90 - platine ist eine JMP50A. das zumindest spricht dafür.


Bei 25V Spannungsabfall am Trafo unbelasted/belasted würde ich davon ausgehen, daß schon mehr als 2,5mA fliessen...

Irgendetwas stimmt m.E bei deiner Messung nicht.


Grüße

Jochen

Stone

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Hi

Kann es sein, dass Du einen Ablesefehler machst und es sich tatsächlich um -28mV handelt? Ferner, beschreib' bitte mal kochrezeptartig, wie Du misst - also: ich setze den Adapter in den Röhrensockel, die Röhre in den Adapter, messe dann mit der roten Leitung an Pin 3 und ...

Gruß, Stone


mr_mike

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Zitat von: Stone am Mai 08, 2011, 01:06
Hi

Kann es sein, dass Du einen Ablesefehler machst und es sich tatsächlich um -28mV handelt? Ferner, beschreib' bitte mal kochrezeptartig, wie Du misst - also: ich setze den Adapter in den Röhrensockel, die Röhre in den Adapter, messe dann mit der roten Leitung an Pin 3 und ...

Gruß, Stone

Alles klar.
So ich habs jetzt heute nochmal probiert.
wie ich messe:
ich stecke den adapter in den sockel, die röhre in den adapter. schalte den amp ein lasse ihn für einige zeit im standby (~10-15 minuten).
dann messe ich mittels der roten leitung an pin 3 vom sockel wo der adapter drinnen steckt.



Dann hab ich die beiden leitungen vom adapter angesteckt. auf mV gestellt und ein bisschen gewartet.



der wert schwankt dann zwischen -30.8 und -31.2.
das ist quasi die selbe herangehensweise wie gestern.




Stone

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Hi

Öh ... das sieht doch mal ganz anders aus, als 2,8mV - oder stehe ich jetzt auf 'm Schlauch? Wenn man nun Dirks BIAS Anleitung folgt, so ergibt sich bei 25 Watt Anodenverlustleistung einer EL34 bei 430 Volt Anodenspannung ein Minimalwert von 29mV und ein Maximalwert von 40mV - Gitterstrom als Fehler mit 5mV eingerechnet, so kannst Du im Betrag etwas höher gehen, der Amp läuft also etwas kalt (sagen wir auf 36 bis 38 mV).

Gruß, Stone

WiderGates

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Zitat von: mr_mike am Mai 08, 2011, 04:43
wie ich messe:
ich stecke den adapter in den sockel, die röhre in den adapter. schalte den amp ein lasse ihn für einige zeit im standby (~10-15 minuten).
dann messe ich mittels der roten leitung an pin 3 vom sockel wo der adapter drinnen steckt.

Hallo Mike,

aber nicht im Standby messen!!!



Weiterbiasen
Hawadääre, freundliche Grüße & fröhliches Schaffen
Dieter

mr_mike

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#24
Zitat von: WiderGates am Mai 09, 2011, 03:01
Hallo Mike,

aber nicht im Standby messen!!!



Weiterbiasen

nein, das hab ich nur vergessen dann noch hinzu schreiben. gemessen sind die oben zu sehenden werte unter angeschlossener last im nicht standby betrieb. :)

Zitat von: Stone am Mai 08, 2011, 08:59
Hi

Öh ... das sieht doch mal ganz anders aus, als 2,8mV - oder stehe ich jetzt auf 'm Schlauch? Wenn man nun Dirks BIAS Anleitung folgt, so ergibt sich bei 25 Watt Anodenverlustleistung einer EL34 bei 430 Volt Anodenspannung ein Minimalwert von 29mV und ein Maximalwert von 40mV - Gitterstrom als Fehler mit 5mV eingerechnet, so kannst Du im Betrag etwas höher gehen, der Amp läuft also etwas kalt (sagen wir auf 36 bis 38 mV).

Gruß, Stone

thx, für ausführen. ich komm dann erst am wochenende dazu. gut ding braucht weile *gg*

jetzt noch etwas anderes.
wie sinnvoll ist es auch die vorstufenröhren zu tauschen. ist es geschmackssache?
ich hab ja den amp zuvor noch nicht wirklich gehört, von daher wärs dann wahrscheinlich egal diese später auch zu tauschen.

mr_mike

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Zitat von: Stone am Mai 08, 2011, 08:59
....der Amp läuft also etwas kalt (sagen wir auf 36 bis 38 mV).

Gruß, Stone

so ich hab jetzt nochmal nachgemessen bzw. eingestellt. das poti gibt ein max. von 36.8 mV her. dann is schluss.
ich hab jetzt mal ein wenig ausgetestet wie der klang so mit angeschlossener gitarre ist - ausbaufähig.
folgendes ist mir aufgefallen, ein paar der potis liefern ein kratzen beim drehn ausserdem sind sie im vergleich zu neuen potis schon extrem leichtgängig.
ist es ratsam diese zu tauschen?
und gleich noch eine frage die ich aus meinem vorpost übernehme.
ist es sinnvoll auch die vorstufenröhren zu tauschen?

lg & thx für die hilfe :)
mike

guitarthunder

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Hi Mike
Die Vorstufenröhren haben einen weit geringeren Verschleiß als die Endröhren.Die kannst du jederzeit tauschen,das ist sozusagen Plug`n Play.Da kannst du dir ja mal die Tubemap von Dirk durchlesen.
Gruß Michael

mr_mike

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Zitat von: guitarthunder am Mai 14, 2011, 05:48
Hi Mike
Die Vorstufenröhren haben einen weit geringeren Verschleiß als die Endröhren.Die kannst du jederzeit tauschen,das ist sozusagen Plug`n Play.Da kannst du dir ja mal die Tubemap von Dirk durchlesen.
Gruß Michael

alles klar. ich lass es einstweilen mal so. wenn mir der sound dann nicht passen sollte kann ich ja tauschen. die derzeitigen sind ja schon ein wenig vintage *gg*

samara

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Zitat von: mr_mike am Mai 14, 2011, 05:51
alles klar. ich lass es einstweilen mal so. wenn mir der sound dann nicht passen sollte kann ich ja tauschen. die derzeitigen sind ja schon ein wenig vintage *gg*

Hi. Für "vintage" wird aber heutzutage ein haufen Geld bezahlt!  ;)

Neee im Ernst, die Vorstufenröhrendiskussion verfangen sich immer irgendwo zwischen Geschmack und Wahnsinn.

Ich sach da immer: wenn der Geldbeutel an dieser Stelle Experimente zuläßt und man mehr Bock zum basteln hat denn zum spielen: JA! MACHEN!
Macht auch echt Spass und man kann sich Stundenlang über Oberton und Frequenzverhalten usw. unterhalten oder die 2,8Millionen Varianten ausprobieren,........ tja, oder man Spielt halt einfach Gitarre!

Manchmal hört man einenen leichten und manchmal garkeinen Unterschied nach dem Wechsel...

(bitte bitte nicht alles Bierernst nehmen! Aber is doch wahr....  )

Muss man halt wissen, worauf man Lust hat. Aber spiel erstmal, die Lust auf was Neues kommt schon noch...  Gruss, SAMARA
Soldano HR100+; VOX AC-30, Brunetti059; Orange AD-30 htc; Echolette M40; Madamp A15MKI deluxe; etc.