Lötzinn - mit oder ohne Kupfer?

Begonnen von Chryz, Jul 26, 2011, 01:44

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Chryz

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YaBB God
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Moinsen,
ich muss meinen Vorrat an Lötzinn wieder auffüllen. Bisher habe ich mit Sn60Pb38Cu2 gearbeitet und überlege jetzt auf Sn60Pb40 umzusteigen. Denn ich hab an verschiedenen Stellen gelesen, dass der Kupferanteil sich negativ auf die Lebenserwartung meiner ERSADUR Lötspitze auswirken soll. Ebenso gibt es aber auch gegenteilige Statements. Leider hab ich auf der Ersa-Website keine Infos dazu gefunden.

Kann jemand was zu diesen "Gerüchten" sagen? Gilt das für alle Dauerlötspitzen?
mfg

Chryz

P.S. Hat jemand nähere Infos zum Lötzinn aus dem TT Shop?

orange1969

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YaBB God
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Guten Nachmittag,

ich habe mit eisenbeschichteten Dauerlötspitzen eines Weller Magnastat 2 Rollen ELSOLD Röhrenlot (verbleit und Kupferzusatz) im Laufe der Jahre verbraucht. (Neuerdings löte ich mit JBC.)
Ich habe keine Beeinträchtigung der Lötspitzen durch kupferhaltiges Lötzinn feststellen können !
Kupferzusatz erhöht die Leitfähigkeit des Lötzinns ein klein wenig. Das war für mich das stärkere Argument. ich bevorzuge Kupferzusatz von 1%.

Man findet zwar in diversen Foren immer Leute, die behaupten, daß kupferhaltiges Lötzinn für Dauerlötspitzen nicht zu empfehlen ist aber ich habe keine Vergleichstests (vgl. die Duracell und UCAR Werbungen mit den Spielzeugen, ...) über 100h mit Lötspitzen an SnPb und SnPbCu.

Die einzigen, deren Sorgen über den Kupferanteil für mich verständlich sind, sind die "Bademeister" unter den Lötern.

Schönen Nachmittag noch

Nils H.

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YaBB God
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Zitat von: Chryz am Jul 26, 2011, 01:44
P.S. Hat jemand nähere Infos zum Lötzinn aus dem TT Shop?

Das Lötzinn von Dirk ist Felder ISO Core "RA" Sn60Pb38Cu2 mit 2,5% Flux.

Gruß, Nils

Chryz

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YaBB God
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Moin,
danke für die Einschätzung. Meine Spitze hat bisher immer so eine knappe 250gr Rolle gehalten. Das fand ich eigentlich OK, war nur verwundert, dass manche Benutzer trotz mehrerer Jahre intensiver Lötarbeit mit der gleichen Spitze deutlich länger auskommen...

@Nils: Danke für die Info. Das ist ja quasi meine Hausmarke ;-)
mfg

Chryz

Schimanski

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YaBB God
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Ich habe gelesen, dass das Kupfer der Lötspitze in Zinn gelöst wird. Um das zu vermeiden ist ein geringer Kupferanteil im Lot.
O-Saft ists!

Chryz

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YaBB God
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Moin,
ja, das ist wohl so. Allerdings bezieht sich das meines Wissens nur auf "normale" Lötspitzen, die aus Kupfer gefertigt sind. Daher werden die ja auch relativ schnell zerstört/zersetzt beim Löten.
Die Dauerlötspitzen hingegen haben wohl eine andere Beschichtung, die sich beim Löten nicht auflöst. Es sei denn die Beschichtung der Spitze ist kaputt... z.B. weil man den Kolben mal wieder als Biegevorrichtung missbraucht hat...  ::)
Es bleibt die Frage, ob das Kupfer nur überflüssig ist oder sich etwa negativ auf die Dauerlötspitze auswirkt.
mfg

Chryz