Bias messen!?

Begonnen von Bierschinken, Feb 26, 2012, 03:36

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Bierschinken

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YaBB God
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Moin,

mich würd mal interessieren, wie ihr denn so bias messt?
Lötet ihr immer nen 1Öhmer in die Kathodenleitung? - Was macht ihr bei PCB-Amps wo das nicht so einfach geht?

Ich habe jetzt seit mehreren Jahren im prinzip solche Messadapter wie Dirk sie anbietet, sprich;

Eine Fassung mit langen Pins, wird in einen leeren Sockel geschoben, der Pin 8 wird vorher entfernt und durch einen 1Ohm-Widerstand ersetzt und die Pins ganz unten verlötet.

So, das funktioniert an sich auch ganz gut. Aber;
Die konstruktion ist wackelig. Da die Fassung nur lose im Sockel sitzt ist das ganze nicht soo stabil.
Daraus resultiert bei mir, dass ich alle jubeljahre mal nen Wackler an den Dingern habe, oder, dass wie kürzlich mal zwei Pins kurzschließen.

Kurzum, ich hätte gerne eine zuverlässigere Variante und daher würde mich interessieren, wie ihr das macht?

Grüße,
Swen

Duesentrieb

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YaBB God
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Ich messe mit allen drei Methode, Swen: einige Amps haben die 1Ohm Rs, ich habe von Dirk einen Adapter (den "fertigen") und messe auch, wenns schnell gehen muss, direkt an den Anoden.

Athlord

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YaBB God
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Moin,
bei meinen AMP ist immer ein 1Öhmer drinne.
Ansonsten bei Service mit Adapter.
Gruss
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

Jamesir

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Jazz is the teacher - Funk is the preacher!
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Hallo Swen,

Adapter, aber ich habe den Einöhmer in den Adapter von Audioantik.de gelötet ohne einen Pin zu entfernen und durch ein Widerstandsbeinchen zu ersetzen. Oder hab ich da etwas falsch verstanden?

Grüße,

Wolfgang

robdog.ch

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YaBB God
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Hi Swen

Auch ich benutze eigentlich immer Adapter. 1Öhmer habe ich noch nirgens verbaut. Das würde meinem Empfinden nach auch nur bei Combos Sinn machen, wo man von hinten aufschraubt und das Chassis dann direkt freiliegt.

Gruss
Röbi
Madamp M15MkI, TT-Sam, TT66 Mod, JTM45, 18Watt TMB, Tweed-Twin, RW8-Prototyp, "RW8-Serie", 18Watt TMB mit VoCo & PRIMV

Bierschinken

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YaBB God
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Hallo,

es geht nicht um Eigenbauten, da knall ich nen 1Ohm Widerstand rein und gut.
Es geht mir um Servicefälle!

Die Variante von Audioantik ist die gleiche, wie ich sie oben beschrieben hatte.
Eigentlich nicht schlecht, aber halt fragil.

Ich überlege, ob ich den nächsten Satz Adapter nicht einfach mit Epoxid vergießen soll.
Da müsste man sich dann nur was zur Konstruktion überlegen...

Grüße,
Swen

Alex78

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Hallo Swen,

wenn du auf die Adapter verzichten möchtest, könntest du auch den Spannungsabfall an der Primärwicklungshälfte (also von B+ nach Anode) messen und durch den Gleichstromwiderstand der Wicklungshälfte teilen. Geht halt leider nicht bei Amps mit mehr als einem Paar Endröhren.
Vorteil: du misst nur den Anoderstrom und nicht den SG Strom mit.
Nachteil: du arbeitest am geöffneten Amp, also unter Spannung, was du nicht darfst. 

Ich messe meistens auf diese Weise Anodenstrom und G2 Strom einzeln.

Grüße
Alex

Bierschinken

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YaBB God
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Hi Alex,

weiss ich, geht aber bei manchen Amps nur bedingt bzw. das Multimeter muss schon sehr genau sein.
Und wie du selbst sagst, bei mehereren Röhren parallel kann man nichtmehr unterscheiden ob eine aus dem Ruder läuft...

Grüße,
Swen

cca88

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Zitat von: Bierschinken am Feb 26, 2012, 05:20
Hallo,

es geht nicht um Eigenbauten, da knall ich nen 1Ohm Widerstand rein und gut.
Es geht mir um Servicefälle!

Die Variante von Audioantik ist die gleiche, wie ich sie oben beschrieben hatte.
Eigentlich nicht schlecht, aber halt fragil.

Ich überlege, ob ich den nächsten Satz Adapter nicht einfach mit Epoxid vergießen soll.
Da müsste man sich dann nur was zur Konstruktion überlegen...

Grüße,
Swen

Hallo Swen,
warum nicht einfach den Kragen zwischen Fassung und Sockel mit Sekundenkleber fixieren. Ist ne ca90% Lösung. Bei mir funzt's - mit weinigen Ausnahmen seit Jahren.
Der Unterschied bei mir: es werkelt ein 1/4Watt mini-Widerstand - ohne räumliche Umwege.

Grüße

Jochen