Tube 20 macht 'frrrrzzz', aber nur bei bestimmten Tönen

Begonnen von pit, Nov 01, 2010, 01:04

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pit

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YaBB God
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Hi,

ich habe ein eigenartiges Problem, ich hoffe jemand hat einen Tipp:

Mein Tube 20 macht bei bestimmten Tönen, z.B. bei G# ein eigenartiges frrrzzz-Nebengeräusch,
auch wenn man sehr leise spielt. Einen Halbton drüber oder drunter tritt das Geräusch nicht auf!

Ich habe keine Idee, was der Grund sein könnte.
Mechanische Vibration und den FX-Weg (da sind gern die Schalter der Buchsen schlecht) kann ich ausschließen.

Kann das ein C sein? Könnte das an den Röhren liegen? Lötstellen? Welche?


Danke für Tipps,

 - pit

http://www.freeinfosociety.com/electronics/schematics/audio/pictures/hk-tube20.gif

Bierschinken

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YaBB God
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Hi Pit,

bist du sicher, dass durch den Ton nicht die Endstufenröhren mitschwingen und du genau das als diesen Störsound hörst?
Erfahrungsgemäß ist die EL84 hierfür besonders "anfällig".

Grüße,
Swen

pit

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YaBB God
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Naja, sicher bin ich nicht... :)

Aber ich werde mal neue EL84 probieren.

Manfred

Gast
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Hallo Pit,

wende einfachmal die Primitivmethode an -> Abklopfen der Bauteile.
Am besten einem isolierten Schraubenziehergriff damit nichts passiert.

Gruß
Manfred

Tube_S_Cream

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YaBB God
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Ich klinke mich hier auch mal ein... im Prinzip das gleiche Problem und wollte daher kein neues Fass aufmachen.
Ich habe den Tube 20 eines Freundes heir zu Reparatur und dort ist mir eine extreme Mikrofonie der Endröhren aufgefallen. Das kann sogar soweit gehen, daß zu einer akustischen Rückkopplung kommt und der Amp richtig losheult.

Da wird wohl nur ein Austausch der Tuben helfen.. Da sind schon TAD Premium drin, die er mal gekauft hatte, aber das heisst ja rein gar nix.

Mein Laney LC30 hat die gleichen EL84 von TAD (schon werkseitig) drin und da ist absolut nix mikrofonisch!!!

Der Tube20 ist natürlich an sich schon eine "klapperfreundliche Konstruktion. Das dünne Alu-Chassis neigt zum eifrigen mitresonieren und das nur mit Plastik-Clipsen befestigte Mainboard bildet dann den passenden Snare-Teppich  :devil:

Was einiges bringt, ist das Bekleben des Chassis mit einem Stück Antidröhnpappe (Teroson) Postkartengröße genügt.
Das unterlegen von ein paar Moosgummidämpfern nahe der Plastik-Clips verhindert auch rappeln.
Selbst die Haltefedern für die EL84 unterstützen das Röhrenrappeln. Halte ich die Röhren mit einem Handschuh fest, reduziert sich die Mikrofonie deutlich.

Ein Satz neue Pullen ist wohl dringend anzuraten. Persönlich mag ich ja die JJ EL84 .. oder spräche bei dem Amp was dagegen?

Ich vermute mal, durch das vibrationsfreudige Chassis ist der Tube 20 auch so ein "Röhrenfresser" wie der Peavey Classic 30....

Gitarrenkalle

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Hallo...

Ich kann hier nur über den "Edition Tube" sprechen, der ist aber meines Wissens dem "Tube 20" sehr ähnlich. Ich hatte dort ein ähnliches Phänomen. Es stellte sich aber heraus, dass eine der Vorstufenröhren der Übeltäter war. Werksseitig verbaut waren 2 RubyTubes ECC83 und 2 Sovtek EL84.

Nach einigem Experimentieren hat sich für mich diese Mischung als optimal herausgestellt:
V1 - TT 7025, V2 - JJ ECC83S, V3 u. V4 - JJ EL84
Die JJ's in der Endstufe klingen für mich etwas "weicher und gefälliger" gegenüber den Sovtek's.


Gruss...
Kalle


Wir hatten ja nichts, und alles war aus Holz...

LöD

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YaBB God
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nichts ist gelber als Gelb selber!
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Tach auch,
G# hat doch ca. 50Hz bzw. ein vielfaches davon.
Könnte die Empfindlichkeit beim G# also auf einen Zusammenhang mit der Netzfrequenz hindeuten.
Und dann kommt die Siebung ins Spiel...
Nur mal so ein Gendanke.
Kann auch Zufall sein, dass die Resonanz gerade G# entspricht...
LöD
Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. (A.v.Humboldt)

Tube_S_Cream

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YaBB God
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Bei dem Amp, den ich hier stehen hatte, sind es definitiv die Endröhren, denn die Mikrofonie ist auch noch da, wenn alle Volume-Regler und auch Master zu sind. Da Master ein Stereopoti für PPMV ist, bleiben also nur noch die Powertubes allein übrig.
Was witzig ist... Wenn Master auf Rechtsanschlag ist, verschwindet die Anfällig keit zwar nicht, aber sie wird geringer.
Der Besitzer des Amps hatte mal Trouble mit Aussetzern (der Amp erstickte zwischendurch regelrecht) und er hatte sich erstmal neue Endröhren gekauft... TAD.. man weiss ja sonst nicht, wohin mit der Kohle.. aber der Fehler entpuppte sich nachher als Kontaktproblem des Bias-Potis. Kommt es da zu Unterbrechungen, wandert die Gridspannung in Richtung -50V und dann sind die Tuben dicht...
Also bringt er mir die alten Röhren wieder mit und wir sehen weiter....

Hat hier jemand btw. nen Manual, wie man den Ruhestrom laut hersteller einstellen soll? Nen Zwischensockel habe ich leider nicht. H&K schrob doch was von DC-Spannungsabfall über die Übertragerwicklungen. Hat einer die Werte?

Bierschinken

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YaBB God
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Moin,

miss einfach mal den Rdc von CT zu Anode.
Dann misst du den Spannungsfall zwischen den Punkten und dank Ohm haste den Strom.
Das ist btw der beste Bias-Adapter der Welt. ;-)

Grüße,
Swen

Tube_S_Cream

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YaBB God
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Das ist schon klar :-)
Ich hätte nur gerne gewusst, welchen BIAS-Strom Hugo und Klepper da haben wollen. Ist nicht mein Amp. Bei meinem TW konnte ich das nach Gehör einstellen. (Soweit, bis das Kratzen bei kleinen Signalen aufhört und dann max 1 Uhr weiter...)

Bierschinken

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YaBB God
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Aus der Hüfte raus biste bei so'nem Amp mit 60-70% PWa idle immer gut dabei.

Tube_S_Cream

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YaBB God
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Nur so als Nachtrag. Es waren bei diesem Amp einfach nur die Endrohre. Nun ist die Mikrofonie komplett weg.
Da der Amp mal einen Satz gebaut hat und vom Ampstand gekippt ist, müssen die Pullen was abbekommen haben und das war der Grund allen Übels für die Mikrofonie.