Voltage Drop in Single-Ended-OTs

Begonnen von Recky, Okt 28, 2015, 04:00

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earnst

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Hallo,

ich kann auch nichts anderes entziffern. Mit den 10 n liegt die Grenzfrequenz des Tiefpasses, der damit gebildet wird im 2-stelligen Hz-Bereich (genauer gehts nicht, die Stellung von "Amplitude" spielt auch eine Rolle). Bei 680p liegt man im Bereich von 100p bis einige nF, die typisch sind. Der genaue Wert muß bei einem Nachbau eh experimentell bestimmt werden.

mfg ernst

Doublecut

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YaBB God
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Hallo Hans Georg,
eine Frage habe ich noch. Ich hab mal die 2k-Lastgerade ins Datenblatt der EL34 eingetragen das für 360Volt das für 360 V Ub gilt. Dabei wird die volle Leistung der EL34 abgerufen wenn Rk  bei ca. 430 Ohm liegt. Die Lastgerade geht dabei über den vollen Bereich, die Schnittstellen mit den Kurven sind einigermaßen gleich weit voneinander entfernt, d.h. auch der Sinus kommt als solcher erkennbar rüber? Von daher kann ich Deine Aussage weiter oben nicht nachvollziehen. Wo mache ich den Fehler?
Grüße, Robert

Recky

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Und wenn ich mich mit einer ganz doofen Frage dranhängen dürfte: eines der letzten Rätsel für mich bei den Kurven ist, weshalb 180 mA den 2 k entspricht. Wo im Datenblatt steht das??? Da blicke ich echt noch nicht durch...

Viele Grüße
Recky
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earnst

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YaBB God
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Hallo,

für mich entspricht die Steigung der grünen Geraden 3kOhm = 360 V / (180 - 60) mA.

mfg ernst

Doublecut

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YaBB God
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... bei gesetzten 360 V Ub und 2k Ra ergibt sich nach Ohmschem Gesetz ein Stromfluss von 180 mA, vorausgesetzt ich habe mich nicht verrechnet.
Grüsse, Robert

es345 (†)

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YaBB God
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Hallo Robert,

ich zeichne mal die Lastgerade und meine Schlussfolgerungen ein, dauert etwas bis heute abend. Wie schon (ganz) oben geschrieben, Du kannst die Röhre so betreiben, wirst aber meines Erachtens sehr früh Verzerrungen bekommen. ("was der Röhre nicht gerecht wird")

Gruss Hans- Georg

_peter

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YaBB God
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#21
Ja, aber oben im Bild wurde beim Verschieben der Arbeitsgerade unter die Leistungskurve der Winkel
nicht beibehalten - also keine Parallelverschiebung gemacht.

Zudem ist der Arbeitspunkt bei diesen Spannungen sehr weit rechts auf der Arbeitsgerade, weil man
diese nicht mehr weit nach oben schieben kann. Dadurch wird die Röhre schnell auf einer Seite
Sperren und man kann sie nicht richtig aussteuern.

Gruß, Peter

PS: Sorry, Hans-Georg, ich hatte es schon gezeichnet.
vintagevalveamps
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Doublecut

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Hallo Hans Georg,
Ich glaube ich weiss jetzt was Du meinst. Die Röhre ist dann auf ca. 24 oder 26 Volt gebiast ( ich hab gerade den  errechneten Wert nicht vor Augen) und damit natürlich wenig Luft nach oben, d.h. Der Sinus über 24 Volt g1-Signal wird stark komprimiert. Das ist für eine Single- Endstufe natürlich entscheidend, bei PP ist das ja genau der Arbeitsbereich den die komplementäre Röhre übenehmen würde. In der Tat hast Du dann von Anfang an ein stark asymetrisches Signal.
Wie und obs klingt bleibt bei der starken Asymetrie tatsächlich abzuwarten.
Für die hier Mitlesenden: der von der Versorgungsspannung abhängige Arbeitspunkt liegt bei SE idealerweise im  mittleren Bereich der Arbeitsgerade, das hatte ich übersehen, sorry.

Hallo Peter,
Deine Gerade kann nicht stimmen da im Punkt der Versorgungsspannung kein Strom mehr fliesst. Man geht beim Zeichnen der Gerade am unteren Punkt nicht von der Versorgungsspannung sondern vom Ruhestrom aus. Das obere Ende definiert sich über , wie ich in meinem vorigen Post schrieb, über Ra und Ub. Dann fällt die gesamte Versorgungsspannung innerhalb des OT ab und die Röhre "sieht" nichts mehr.
Das untere Ende der Lastgerade schneidet die 0-Ampere- Linie immer Betragsmässig über Ub. Da ist der Swing der Versorgungungsspannung abzulesen.
Wenn Du bei gegebener Versorgungsspannung und gegebenem Ra anfängst die Linie zu zeichnen, legst Du die Linie immer so, dass sie die Lasthyperbel nicht schneidet. Dann kannst Du anhand des Diagramms feststellen mit welcher Gittervorspannung, egal ob fixed oder auto, Du arbeiten musst. Dabei wird die Neigung der Lastgerade definiert.

Ich hoffe ich habe alles richtig dargestellt.
Grüsse, Robert

Doublecut

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YaBB God
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#23
Arrg,
hallo Peter, ich nehme alles zurück und entschuldige mich für meine falschen Angaben. Meine letzten Ladtgeraden habe ich vor zwei Jahren gezeichnet, Deine Vorgehensweise ist die richtige!!!
Leider kann ich den Blödsinn nicht mehr löschen,
Beschämt, Robert

Merke: erst denken dann schreiben

_peter

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Alles gut, ist ja kein Problem!  :)
vintagevalveamps
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Doublecut

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Recky

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*liest interessiert mit und versteht immer mehr; lediglich einige Begriffe im deutschen Vokabular müssen erst mal übersetzt werden, speziell die Kürzel...*
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es345 (†)

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Hallo zusammen,

beiliegend wie versprochen die Abschätzung basierend auf Kennlinenfeld 4. Die genaue Herleitung ist auf dem Blatt.

Ich schätze die Ausgangsleistung auf 7-8W mit starker K2 Verzerrung (wahrscheinlich auch schon merkbaren K3 Anteilen)
gegenüber 11W bei Kennlinienfeld 6.

Gruss Hans- Georg

Doublecut

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cool, danke Hans Georg :topjob:

es345 (†)

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YaBB God
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Robert,

Gerne geschehen  :)

Peter,

ZitatPS: Sorry, Hans-Georg, ich hatte es schon gezeichnet.

kein Problem, es zeigt ja, dass Ra=2K bei Ua=360V überhaupt keinen Sinn macht. Ich hab deswegen mal für Ua=350V die sinnvolle Lastgerade eingezeichnet.

Gruss Hans- Georg