Metallbearbeitung - Jetzt mal Klartext

Begonnen von Dirk, Jun 14, 2009, 12:01

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Dirk

Dirk M.
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Hallo Hans,

Zitat von: Hans am Jun 15, 2009, 01:51
habe mir die Datei angesehen und folgende Anmerkung. Corel Draw und andere Vektorgrafikprogramme können nicht die Werkzeugdurchmesser berücksichtigen. Das heißt fährt man die gezeichnetet Kontur z.B. mit einem 3mm Fräser ab so wird ein Trafoausbruch von geplanten 100x100mm am Ende 103x103mm groß werden. Das kommt daher weil die Fräseprogramme immer auf der Linienmitte ansetzen.
Dieses Problem muss schon beim zeichnen berücksichtigt werden was den Prozess verkompliziert. Oder Dirk muss jede angelieferte Datei mit einem Spezialprogramm nachbearbeiten. Hier käme BOCNC in Frage. Das bedeutet zusätzlichen Aufwand für Dirk bei der Umsetzung der Grafik.
Auch muss der Ersteller der Grafik klar angeben ob er Aussenkontur oder Innenkontur gezeichnet hat. Sonst gibt es selbst mit automatischer Werkzeugkorrektur Ausschuß  :devil:.

das ist soweit richtig aber fang jetzt bloss nicht noch mit soetwas an. Das ist für den Endanwender - sofern er sich an meine Vorgaben hält - absolut nicht relevant. Wenn er einen Ausfräsung von 100 x 100 mm haben will dann soll er das so zeichnen. Die sogenannte Radiuskorrektur machen wir selbst in Abhängigkeit zum Fräserdurchmesser der zum Einsatz kommt. Daher also: das was Hans geschrieben hat ist richtig aber vergisst das wieder !!!

@Chryz: die Darstellung auf dem untersten Bildschirmfoto sieht richtig aus. Ich werde mir das Programm bei Gelegenheit mal anschauen.

@Jürgen: Dein Lösungsvorschlag hatte ich auch schon angedacht, weil dieser auch ohne Software und auf Papier funktioniert, aber ich sehe dabei grosse Probleme für die Anwender - alleine schon beim Ausmessen... Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen, wobei ich die grafische Lösung von Vorteil wäre, da hierbei eine zusätzliche Fehlerquelle bei der Dateneingabe ausgeschaltet werden würde.

Gruß, Dirk

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Kramusha

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Dann wäre ja eine Autocadzeichnung als PDF mit Bemaßung auch möglich..

Hab jetzt leider den PC 400km weit weg stehen, kann also nicht nachsehen, obs HPDFLGELWTF kann..

Lg :)

Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Kramusha am Jun 15, 2009, 02:09
Dann wäre ja eine Autocadzeichnung als PDF mit Bemaßung auch möglich..

Nein, kein PDF und auch keine Bemassung.

Gruß, Dirk
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Han die Blume

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#33
Hi Dirk!

Ich hab jetzt nochmal den ganzen Thread gelesen und mE ist Dein Vorschlag am Anfang der einfachste. Corel ist sehr einfach zu bedienen und HPGL Dateien lassen sich damit auch recht zügig erstellen. Zudem kostet Corel 11 ~10€ und ist ein tottes Programm für viele Anwendungen.

Von Schaeffer gibt es dieses pdf zum Erstellen von HPGL, das ist sehr hilfreich zu lesen.
http://www.schaeffer-ag.de/fileadmin/pdf/HPGL.pdf

LG

Kai

Der frühe Vogel kann mich mal!

Athlord

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Hallo Dirk,
ich schreibe sowas ja nicht ohne Hintergrund!
Ich habe schon einiges erlebt, auch oder grade dann, wenn etwas nicht so geworden ist, wie jemand sich gedacht hat das es werden soll....   ::)
Eine Zeichnung mit festgelegtem verbindlichem Bezugspunkt verhindert Fehler und bewahrt Dich vor Ärger!
Wenn man am Rand noch die jeweiligen Sockel einzeichnet und einen Maßstab dazu, dann kann man so auf einfachste Art eine Fertigungszeichnung erstellen.
Der "Zeichner" bekommt dann auch ein Gefühl für die Platzeinteilung...
Als Anhang mal eine Beispielzeichnung:
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

derdickedidi

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ZitatAlso nochmal die Frage: hat sich jemand die ursprünglichen Zeichnungen angeschaut, etwas damit "gearbeitet" und das grundlegende Konzept verstanden ?
Gruß, Dirk

OK, habe mir die ursprüngliche Zeichnung mal angeschaut, die Durchbrüche ein wenig hin und her geschoben und die Datei hängt dieser Nachricht an.

Des weiteren habe ich "mein Chassis" mal als HPGL exportiert, lässt sich hier nicht anhängen wegen der Dateieindung _plt , bin mir aber mittlerweile selbst ziemlich sicher, dass das (für Deine Zwecke) unbrauchbar ist.

Zu Deinem Konzept, Dirk:

Ich bin mir nicht sicher, ob ich alles verstanden habe. Aber glaube, dass es hier darum geht, uns Kunden die Metallschnipseleien zu ersparen. Das ist ja sehr positiv! Wenn es irgendwann um komplette Custom-Chassis geht, wäre das ja mehr als super. Aber auch die Metallbearbeitung an (z.B.) Hammond-Chassis wäre für mich eine enorme Erleicherung, die ich mir sicherlich ein paar Mark kosten lassen würde. Dabei glaube ich aber nicht, dass die Software selbst ein Problem darstellen wird, sondern lediglich die Handhabung der jeweiligen Software durch den jeweiligen User. Ich habe mit Corel dieselben Probleme, die ich auch mit AutoCad oder Inkscpae oder sonstwas haben würde, daher ist mir die Softwarebasis erst einmal egal. Oben schrieb jemand was von "Bibliotheken", ich denke, dass ist das worauf Du hier abzielst, oder? Wenn von jedem Gehäuse hier aus'm Shop 'ne Corel-Vorlage existiert und für jedes Bauteil aus'm Shop ebenfalls, dann wäre das ja für mich nur noch 'ne Sache von "Copy & Paste", ein Wunschchassis zu erstellen. Also ein virtuelle Legobaukasten für Röhrenampchassis.

Oder bin ich jetzt wieder auf dem falschen Pfad?
Wir müssen aus den Fehlern der anderen lernen, denn wir leben nicht lang genug, um alle Fehler selber zu machen.

FRK

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Hallo alle zusammen

Ich lese hier schon von anfangs mit und muss auch mal mein Senf dazu geben obwohl ich diesen Service (wenn es den so weit kommt) nie in Anspruch nehmen müsste (kann in meiner kleinen Werkstatt alle arbeiten selbst erledigen und habe auch Spaß daran).

Also wie ich das hier sehe gibt es zu viele verschiedene CAD- oder Grafikprogramme und der eine möchte es so und der nächste so, obwohl ich die meisten auch verstehen kann (weil sie vielleicht durch ihre Software oder auch zeichnerisch begrenzt sind).

Mein Vorschlag währe die Sache langsam wachsen zu lassen in dem man erst einmal den Leuten mit dem richtigen Programm oder Exportfilter die Möglichkeit gibt ein echtes Custom Chassis zu fertigen. Und diese Leute so nett währen diese Zeichnung zu bemaßen und als PDF-Datei in einer Datenbank in diesem Forum zu speichern und Dirk natürlich die unbemaßte Original-Datei zur Fertigung zusendet. So hätte man von jedem Chassis 2 Zeichnungen, die eine zur Fertigung und die andere zum anschauen für alle. Dann könnte man sich durch die Zeichnungen wühlen um sich das beste Chassis für sein Projekt aussuchen.
Vielleicht währe das ein guter Anfang (Theoretisch).

Gruß
Frank

Dirk

Dirk M.
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Zitat von: derdickedidi am Jun 15, 2009, 03:59
Dabei glaube ich aber nicht, dass die Software selbst ein Problem darstellen wird, sondern lediglich die Handhabung der jeweiligen Software durch den jeweiligen User.

Ja und nein. Das "Hauptproblem" ist der Datenexport; da kann man sehr viel falsch machen und auch die ganzen Export/Importfilter sind nicht frei von Fehlern.

Zitat von: derdickedidi am Jun 15, 2009, 03:59
Oben schrieb jemand was von "Bibliotheken", ich denke, dass ist das worauf Du hier abzielst, oder? Wenn von jedem Gehäuse hier aus'm Shop 'ne Corel-Vorlage existiert und für jedes Bauteil aus'm Shop ebenfalls, dann wäre das ja für mich nur noch 'ne Sache von "Copy & Paste", ein Wunschchassis zu erstellen. Also ein virtuelle Legobaukasten für Röhrenampchassis.

Ganz genau so ! Standardbauteile in einer Bibliothek und der Rest dann nach Bedarf. Eine Viereck mit einer bestimmten Kantenlänge zu zeichnen dürfte in den meisten Fällen immer der gleiche Aufwand sein, ganz egal was für ein Zeichenprogramm verwendet wird.

Deine Beispieldatei ist in einer Corel Version > 11 gespeichert. Kannst Du diese auch für Version 11 oder 8 speichern und nochmal einstellen ?

Zu FRK: ich denke, auf der von Dir beschriebenen Basis wird es erst einmal los gehen, aber es ist immer gut im Vorfeld mal "abzoklopfen" was bei den Leuten so an Programmen im Umlauf ist.


Gruß, Dirk

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Chryz

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Servus Dirk,
vielleicht könntest du zwei Service-Stufen anbieten:
1. für Kunden, die mit Dirks Wunschformat umgehen können (sei es Corel sonstwas) und ihm das fertige Format liefern
2. für Kunden, die nur eine Zeichnung mit Position und Größe der Bauteile angeben können. Das erfordert zusätzlich Arbeit und ist daher ein wenig teurer.

Auf diese Weise kann man sich aussuchen, ob man sich selbst in ein Programm einarbeitet, oder Dirk den Mehraufwand für die Konvertierung bezahlt. Oder man findet jemand hier im Forum, der sowas für ein paar Euros macht...
mfg

Chryz

GoFlo

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Tach auch
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@Martin
Ich habs auch mal unter Dia/OO/Inkscape ausprobiert.
Dia schneidets ab, OO-Draw öffnet es, allerdings ist die "Grundplatte" schwarz gefüllt, deckt also die Fräsformen ab, muss verschoben werden, damit man was erkennt.
Inkscape öffnet es sauber.


Gruss Flo

Dirk

Dirk M.
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Hi !

so, jetzt komme ich auch noch an dieses Posting:

Zitat von: Athlord am Jun 15, 2009, 03:53
Eine Zeichnung mit festgelegtem verbindlichem Bezugspunkt verhindert Fehler und bewahrt Dich vor Ärger!
Wenn man am Rand noch die jeweiligen Sockel einzeichnet und einen Maßstab dazu, dann kann man so auf einfachste Art eine Fertigungszeichnung erstellen.
Der "Zeichner" bekommt dann auch ein Gefühl für die Platzeinteilung...
Als Anhang mal eine Beispielzeichnung:

Ich kann Deinen Vorschlag voll und ganz nachvollziehen, finde diesen sehr reizvoll, habe aber grosse Zweifel, dass das in der Praxis funktioniert, aber wir können das gerne mal testen und ausprobieren !

Gruß, Dirk
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Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Chryz am Jun 15, 2009, 06:12
2. für Kunden, die nur eine Zeichnung mit Position und Größe der Bauteile angeben können. Das erfordert zusätzlich Arbeit und ist daher ein wenig teurer.

Das "wenig" kannst Du streichen. Es ist viel teurer und bei Einzelstücken verteilen sich somit die Kosten auch nicht auf mehrere Gehäuse und ich bin mir sehr sicher, dass dann 95% der Pläne nicht vollständig ankommen bzw bemasst sind und es zu reichlich Rückfragen kommt. Ich habe da so meiner Erfahrung aus anderen Bereichen...

Gruß, Dirk
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Dirk

Dirk M.
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Zitat von: GoFlo am Jun 15, 2009, 06:37
@Martin
Inkscape öffnet es sauber.
Was hast Du mit Inkscape geöffnet ? Ich habe eben mal ein bischen mit dem Programm gespielt aber ich bekomme keine Zeichnungen sauber ausgetauscht. Was in Corel 100 x 100 mm ist wird nach dem speichern als SVG und dem Öffnen in Inkscape dann ein gutes Stück grösser. Umgekehrt stimmt es auch nicht. Wie war das bei Dir ?
Was eine gute Basis sein könnte wäre EPS aber leider kann Inkscape nur EPSe speichern aber nicht importieren.

Gruß, Dirk
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Athlord

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Zitat von: Dirk am Jun 15, 2009, 10:28
Das "wenig" kannst Du streichen. Es ist viel teurer und bei Einzelstücken verteilen sich somit die Kosten auch nicht auf mehrere Gehäuse und ich bin mir sehr sicher, dass dann 95% der Pläne nicht vollständig ankommen bzw bemasst sind und es zu reichlich Rückfragen kommt. Ich habe da so meiner Erfahrung aus anderen Bereichen...

Gruß, Dirk



...und damit hast Du wieder eine Begründung geliefert, warum eine Vorgegebene Zeichnung mit Bezugspunkt und Maßstab so wichtig sind!  ;D
Und wenn man dann noch sieht, was für ein Hickhack beim Öffnen der Zeichnung mit dem Programm und dann wieder mit dem Programm entstehen.....
Ich bin der Meinung, auf einfachem Niveau loslegen und dann Stück für Stück zulegen.
Die Praxis wird dann schon selektieren.....
In diesem Sinne.
Gruss
Jürgen
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Dirk

Dirk M.
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Hallo,

ich habe mal etwas weiter "geforscht" und ein Problem scheint schon zu entstehen, wenn verschiedene Strichstärken genommen werden. Was bei dem einen eine Haarlinie ist ist bei dem anderen zwar auch eine Haarlinie aber mit anderer Stifstärke. Dies führt das zu einem Fehler und aus 5 mm werden dann u.U. 5,1 mm - das wird zwar nicht weiter schlimm sein, sondern soll nur als Beispiel dienen, was für triviale Dinge hier Auswirkung haben.
Aber es gibt da noch ein paar andere Problem.

Gruß, Dirk
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