Schaltungsdetail beim Suhr Badger 30

Begonnen von carlitz, Apr 19, 2010, 12:57

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carlitz

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YaBB God
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Hallo,

konnte mir am Wochenende mal ein Suhr Badger 18 genauer anschauen und analysieren.

Ein interessantes Detail ist, das über der Primärwicklung des Ausgangsübertragers ein RC-Glied geschaltet ist (quasi von Anode zu Anode) mit einem Widerstand von 10kOhm/5Watt und einem Kondensator unbekannter Größe.

Hat jemand eine Idee wofür dies ist, bzw. welchen Zweck es erfüllt.

Gruß
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Beano

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YaBB God
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#1
Hi,

das sollte ein Conjunctive Filter sein.
Je nach Größe des Widerstands bzw. des Kondensator dämpft er die Höhen. Der Sound wird etwas smoother.
Der ist unter Umständen bei EL84-Amps recht nützlich um die teils harschen Höhen ein bisschen abzurunden.

Wenn ich mich nicht irre, haben die Madamps auch einen (zumindest der A15, den M15 kenn ich nicht), dort als Smooth-Switch sogar schaltbar.
Wird auch in vielen anderen Amps eingesetzt, z.B. beim Dr. Z Carmen Ghia, dort mit 10k und 2n2 in Reihe.

Grüße,
Mathias

darkbluemurder

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YaBB God
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Hallo,

ganz genau, ein Conjunctive Filter oder im RCA-Handbuch auch als Corrective Filter bezeichnet. Ich habe es noch nicht ausprobiert.

Bei Amps mit Gegenkopplung wird ein solches Filter selten nötig bzw. anzutreffen sein. Ich vermute mal, der Suhr Badger - basierend auf dem 18W Marshall - hat keine Gegenkopplung.

Viele Grüße
Stephan
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carlitz

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YaBB God
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Korrekt,

der Badger hat keine Gegenkopplung.

Danke für die Info's
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Beano

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YaBB God
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Hi,

hast du bei der Gelegenheit den Schaltplan rausgezeichnet?? Würde mich interessieren.

Grüße,
Mathias

carlitz

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YaBB God
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Hallo,
das war der Sinn der Übung  :devil:

Sieht aber noch wild aus die Zeichnung, kann ich so nicht verbreiten.

Ich melde mich dann nochmal dazu.

Ich will mir auf jeden Fall mal einen Amp so aufbauen, allerdings ohne London Power Power Scaling......
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Beano

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YaBB God
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Hi,

cool  ;D

Es wäre super, wenn du den später hier mal posten könntest.

Grüße,
Mathias

darkbluemurder

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YaBB God
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Hi,

der würde mich auch interessieren. Vermute aber, dass es eine plexi-ähnliche Vorstufe mit TMB mit einer 18W-Endstufe (bzw. 30W mit doppelt so vielen Endröhren) und eben Power Scaling ist.

VG Stephan
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carlitz

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YaBB God
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Hallo,

interessanterweise ist die Schaltung überhaupt nicht Marshall.

Ich würde sagen es ist eine Kombination aus Marshall und Fender.

Beispiel: Kein Kathodenfolger zur Klangregelung und Fender Werte im Tonestack. Dafür aber Doppelpoti für Gain und sehr spärliche Nutzung von Kathodenkondensatoren.

Der Amp klingt geil und ist schweinelaut (Raa = 8 kOhm). Clean ist nur begrenzt vorhanden, da ist 2xEL84 der begrenzende Faktor. Wir hatten den Amp mal an eine 100 Watt Endstufe gehalten.

Der Einschlaifweg (nicht regelbar) funktioniert gut.

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darkbluemurder

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YaBB God
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Dann wird es umso interessanter.

VG Stephan
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carlitz

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heißt natürlich Einschleifweg.........
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darkbluemurder

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Apropos Einschleifweg: hast Du ihn mit Bodentretern oder mit Rackgeräten getestet?

Viele Grüße
Stephan
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carlitz

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YaBB God
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Hallo,

wir haben nur Rackgeräte getestet (Lexicon und tc).

Der Returnweg ist relativ unempfindlich und nicht regelbar. Ich vermute das Bodentreter nicht gut funktionieren (wegen des geringeren Outputs)

Gruß
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Headsurgeon

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YaBB God
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Zitat von: carlitz am Apr 20, 2010, 01:43
Der Einschlaifweg (nicht regelbar) funktioniert gut.

Macht den ein Einschleifweg bei uebersteuerter Endstufe (Powerscaling impliziert das doch....)
ueberhaupt Sinn?

carlitz

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YaBB God
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Hallo,

die Londonpower Technologie regelt die Spannung am G2 der Pentode von 1V ..... Anodenspannung.

Die Anodenspannung war bei dem Badger bei ca. 390V

Der Ton ändert sich sehr wenig, wenn die Spannung an G2 abnimmt. Nur bei ganz niedriger Einstellung war er nicht mehr sauber.

Die Phasentreiberröhre und die Gitter der Pentode bekommen aber weiterhin volle Pulle, daher macht das Power Scaling schon Sinn.

Man müsste das mal im Vergleich zu einer Post Inverter Masterregelung hören.
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