Netztrafo wird heiß,auch im Leerlauf

Begonnen von dukesupersurf, Jul 04, 2010, 03:07

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dukesupersurf

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YaBB God
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Hallo,
hab ein italienisches Röhrentop,bei dem der Netztrafo so heiß wird,daß ich meinen Daumenballen nach 20 min nur 3 sek draufhalten kann.
Hab gemessen,daß abzüglich Röhrenheizleistung noch ca. 17W irgendwo (kommt nur noch der Trafo selbst in Betracht)
im Standby Betrieb verbraten werden.
Der amp läuft sonst OK.
Was kann das sein und ist das schon bedenklich?

tschüß,Thomas

don_sebbo

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#1
hi thomas,
also wenn man einen trafo schon nicht mehr anpacken kann ist schon das bedenklich. hast du mal nachgeschaut, ob auch die richtigen endröhren drin sind? im standby betrieb zieht ja normalerweise nur die heizung strom, alles andere (schaltstrom für relays/optis, bias) würde ich jetzt vernachlässigen. hab das jetzt nicht genau nachgerechnet, aber wenn das ein trafo für 6L6 ist und mit EL34 betrieben wird, können diese 17W schon hinhauen... wenn der amp eine röhrengleichrichtung hat, könntest du da auch das selbe problem haben. da sind die abweichungen zwischen den einzelnen röhren sogar noch gößer als zwischen 6L6 und EL34.

gruß
sebbo

Hostettler

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YaBB God
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tubi or not tubi!
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Hallo dukesupersurf,

zieh doch mal alle Röhren und schau ob er dann auch noch so warm wird. Ist das der Fall, dann hat der Trafo einen Kurzschluss und ist nicht mehr brauchbar.


Grüsse aus der Schweiz

Hoschi

dukesupersurf

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YaBB God
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So,
hab mal alle Röhren (hier gibts keine Überlastung) gezogen,und komischerweise hab ich immer noch diegleiche
Stromaufnahme.Dürfte jetzt aber größtenteils Blindstrom sein,doch ordentlich warm wirds immer noch,aber nicht so heftig,
kann nach ner halben Stunde Laufzeit diesmal die Hand drauflassen.

Sonst zu sagen gäbs noch,man hört ganz nah etwas Surren und Brummen,welches nach der 1/2 h etwas knarziger war.
Und man riecht nichts (Lacke,Papier-Teer,usw.),wie ich es von einem anderen defekten Trafo (der auch trotzdem noch lief)
kannte,scheint sich also nur im Eisenkern abzuspielen.-unerwartet hohe Wirbelstromverluste?

tschüß,Thomas

Manfred

Gast
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Hallo,

wenn der Trafo Geräusche macht und heiß wird ist der Kern wahrscheinlich in der Sättigung.
Wenn  Stromaufnahme  im normalen Ramen ist, könnte es sein dass die Trafokerngröße  unterdimensoniert ist oder ein minderwertiges Kernmaterial verwendet wurde.
Auch eine schlampige Verarbeitung beim Schichten des Blechpakets kann eine Ursache haben.
Die Bleche müssen wechselseitig geschichtet sein. D.h das jeweils dir Luftspalte durch das nächste Blech überdeckt wird.
Ebenso muss die Isolation der einzelnen Kernbleche gegeneinander gewährleistet sein.       
Eine Gleichstromvormagnetisierung durch Verwendung einer Mittelpunktsgleichrichtung verstärkt den Effekt.
Vergleich mal die Trafokerngröße Deines Amps, in bezogen auf die Endstufenleistung, mit der Kerngröße von Fender, Marshall etc. .

Gruß
Manfred


 

Tube_S_Cream

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Hast Du mal die örtliche Netzspannung gemessen?
Wenn der Trafo noch für die guten alten 220V dimensioniert war, und der Kern wirklich kein Gramm Metall zu viel hat, dann kann er bei Werten über 230V AC schon durchaus in den Bereich der Sättigung kommen. Einen Windungsschluß möchte ich eher ausschließen, da hier erheblich höhere Primärleistungen gezogen würden und auch die Ausgangsspannungen stark nach unten abweichen. Viele ältere Trafos haben ja auch die Möglichkeit, daß man auf 240V umschalten kann. Das würde den Trafo auf jeden Fall entlasten, aber man sollte auf jeden Fall nachher die Heizspannung der Röhren checken. Bei meinem damaligen Dynacord-Trafo hatte ich bei der 220V-Primäranzapfung etwa 6,4V und bei der 240V-Beschaltung nur noch 6V bei unserer örtlichen Netzspannung. Da hab ich's bei 220V belassen. Der dicke M102B-Trafo schien noch viel Luft nach oben zu haben :D

Gruß

Stefan

dukesupersurf

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YaBB God
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n`abend,
der Trafo ist ein ziemlicher Brocken,47mm dickes Blechpaket.
Hab mal ein Bild angehängt.
Läuft in der Tat nur für 220V und hat ne Zweiweg-Mittelpunktgleichrichtung.In den Rillen Flugrost.
Die Endstufe hab ich von 4xEl84 auf zwei Oktalsockel umgebaut.
Da die Anodenspannung niedrig ist (350V) hatte ich eigentlich gedacht von EL34 bis 6550 alles laufen zu lassen.
Ein Biaspoti mit beschrifteter Skala gibts auch.
Im Moment läuft er mit 6l6 (da wird die Heizung entlastet) und macht 35W clean,aber trotzdem dieses Hitze Problem.

Vielleicht werden wir das nie zufriedenstellend klären,aber ich frag mich,ob ichs einfach so lassen soll,bis es eines Tages doch mal stinkt,
oder unbedingt sofort Trafotausch.
Vielen Dank,
tschüß,Thomas

_peter

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Hallo,

kommt der STB-Schalter eigentlich noch vor dem Gleichrichter?

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

dukesupersurf

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YaBB God
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zwischen Gleichrichter und Ladeelko,ich weiß suboptimal,lief aber 35 Jahre so.

Manfred

Gast
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Hallo,

aus der von Dir angegeben Pakethöhe von 47mm ergibt sich aus  dem Bild eine abgeschätzte Kernhöhe von 130mm, kommt das hin?
Dann könnte es ein EI130b-Kern sein und müsste  bis 340 VA an Maximalbelastung können.
Nebenbei bemerkt ein Tip von dem Trafobauer welcher unsere Firma beliefert:
Lackierung bzw. Nachlackierung mit Auspufflack.

Gruß
Manfred