Sicherung(en) beim Epiphone VJH - wie und wo?

Begonnen von bea, Jul 25, 2010, 02:58

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bea

Gast
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Hallo in die Runde,

vorhin habe ich einen Fast-Kurzschluss in das Netzteil meines VHJ gelötet. R10 und R11 sind durch. Ok, meine Ur-Dummheit. Gewundert hat mich allerdings, dass da nirgends eine Sicherung herausgeflogen ist.

Nachdem der Verstärker wieder zusammengelötet ist und hoffentlich wieder tun wird (wie teste ich das eigentlich am sinnvollsten?) hab ich mal näher hingeschaut und gesehen, dass sich für als 220 V gelabelte Sicherung im Heizkreis (sekundärseitig, orange Leitungen) zu befinden scheint und nicht wie im Schaltplan zwischen Netzschalter und Primärwicklung. Klar dass da nichts rausfliegt - da wo sie hin muss ist allem Anschein nach keine Sicherung!!! Oder doch?

Ein kurzer Blick von außen in den nicht zerlegten zweiten VJH zeigt dasselbe Bild: Sicherung in einer der Orangen Leitungen von der - wenn ichs recht verstehe - Sekundärseite des Netztrafos. Zwischen Netzbuchse und Netzschalter nur Leitungen. Beide Geräte sind V3.
Hab ich jetzt was übersehen? Bin ich total blind?

Würde das bitte mal jemand verifizieren, der ebenfalls ein derartiges Gerät besitzt?

Wie sieht das beim Harley Benton aus oder bei ältern Epiphones?


Besorgte Grüße

Bea

jacob

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Moin Bea,

ich habe zwar noch keins dieser Teile von innen gesehen, aber: könnte es denn sein, dass die Primärsicherung im IEC- Netzbuchsenstecker integriert ist?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen (Chinesen hin oder her), dass so ein Gerät auf den Markt gebracht wird, das primärseitig nicht abgesichert ist.

BTW: mit welchem Trick hast Du denn eigentlich R11 durchbekommen? Der dient doch nur als Entladewiderstand  ???

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

Ron55555

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#2
beim GA5 sitzt sie auch in der Netzbuchse, es wäre durchaus möglich

Edit:

hier sitzt sie definitiv in der Netzbuchse

bea

Gast
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Also hab ich wirklich etwas übersehen. Bei meinen Geräten sieht die Netzbuchse auch so aus, und jetzt bei Tageslicht erkennt man auch das Sicherungssymbol.

Weils zum Thema gehört - der Bastelfehler: ich wollte R10 ein wenig vergrößern und habe versehentlich R11 ausgetauscht. Mit dem Effekt, dass jetzt über 1.2 k entladen wurde und nicht mehr über 220k. Es qualmte ein wenig, und ich durfte danach R10 *und* R11 tauschen...


Aber was sichert die Sicherung denn dann außer primärseitigen Kurzschlüssen ab? Sollte sie nicht auch dann anspringen, wenn sekundärseitig zu hohe Ströme fließen - aufgrund eines Defekts, aber durchaus auch bei Fehlern infolge von Eingriffen ins Gerät? Zumindest ist das *mein* Verständnis von einer Sicherung.

Immerhin enthalten Netzeile ja Elkos, die irgendwann mal altern und hohe Leckströme verursachen können. Defekte in Röhrenverstärkern können das Gerät ja durchaus auch in Brand setzen, wie im Sicherheits-Unterforum eindrucksvoll gezeigt wird.

Wie schätzt Ihr das ein?

Beate

El Martin

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Hi Bea!

Bei kleinen Amps wird gerne gespart. Alle meine Amps haben Primär und Sekundär für die Hochspannung Sicherungen. Manche hier sichern noch die Heizung ab, haben mehrere Sekundärsicherungen.

Ciao
Martin
Rot ist schwarz und plus ist minus...

Rote Litzen sollst Du küssen, denn zum Küssen sind sie da.

Ron55555

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Ja das ist so, die zweite Sicherung sichert lediglich die Heizung,
Ich vermute mal das sie kommt wenn mal eine Röhre defekt geht
Bevor der Amp. Richtig abfackelt,
Wenn der Widerstand durch ist kommt auch nichts weiter durch
Und sorgt dann für eine Unterbrechung, ist doch auch schon fast ne Sicherung *lach*

jacob

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#6
Na siehste, Bea, da hat der Chinese also doch eine Sicherung spendiert  ;)
Für die drei Bauteile, aus denen der Amp besteht, solltest Du Dir ein schickes Turret- oder Eyelet- Board anfertigen (ist besser für die Nerven) und die Platine auf dem Sondermüll entsorgen  :devil:

@Martin: das Fender hat bis in die achtziger Jahre hinein ebenfalls an dieser Stelle gespart- auch bei den Twinreverbs gab's keine HT- Sicherung  ;D
In dieser Hinsicht waren die Engländer mehr auf Zack  8)

Komisch, dass die Heizungssicherung auf den VJ- Plänen nirgends zu finden ist... aber ich vermute mal, dass das auch keine Original- Pläne sind?
Gruß

Jacob
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bea

Gast
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Zitat von: jacob am Jul 25, 2010, 01:51
aber ich vermute mal, dass das auch keine Original- Pläne sind?

Doch.

WiderGates

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Hallo,
bei meinem GA-5 sind die Sicherungen direkt an den Kabeln am Netztrafo mit Sicherungshalterungen wie bei Autoradios.


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Hawadääre, freundliche Grüße & fröhliches Schaffen
Dieter

Ron55555

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#9
Zitat von: WiderGates am Jul 25, 2010, 02:57
Hallo,
bei meinem GA-5 sind die Sicherungen direkt an den Kabeln am Netztrafo mit Sicherungshalterungen wie bei Autoradios.


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Das mag sein dann ist er bestimmt auch etwas älter, bzw. Einer der ersten die gebaut wurden, ich hab die letzte Version und bei der sogar das tonestack wenn man es nennen will schon mit nem Stecker befestigt, und der sicherungshalter ist auch in der netzbuchse

WiderGates

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Zitat von: Ron55555 am Jul 25, 2010, 03:24
...und bei der sogar das tonestack wenn man es nennen will schon mit nem Stecker befestigt, und der sicherungshalter ist auch in der netzbuchse

Hallo,
ich habe v2, Tonstack mit Stecker, die Primärsicherung in der Netzbuchse (T1A), Sekundärsicherungen (2x T1,6A für 12V-0-12V & 1x T4A für Heizung) in den Kabeln vom Trafo zum Board. Die HV ist sekundärseitig ohne Sicherung.


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Dieter

Ron55555

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da scheint es ja beim GA5 3 Versionen zu geben,
bei mir ist die zweite Sicherung auf einer kleinen Platine

WiderGates

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Zitat von: Ron55555 am Jul 25, 2010, 10:01
da scheint es ja beim GA5 3 Versionen zu geben,
bei mir ist die zweite Sicherung auf einer kleinen Platine

Die fehlt bei meinem, der hat auch eine Epiphone Platine drin, wo das Epiphone mehr schlecht als recht weggekratzt wurde.


Ciao
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Dieter