Hilfe beim Nachbau SAM MkII

Begonnen von Ron55555, Aug 04, 2010, 11:33

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mc_guitar

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YaBB God
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Hallo Ron,

Der 1Ohmer hat nur den Vorteil, das man nicht weiter rechnen muß da die gemessenen mV entsprechend den gleichen Zahlenwert haben wie die auszurechnenden mA.

Grüße Micha
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher...(Albert Einstein)

Ron55555

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klingt einleuchtend und erspart mir das einlöten, wieder was dazu gelernt,

Ron55555

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#182
Hallo da bin ich wieder,

hab heut den T50 Trafo bekommen und etwas gemessen und gerechnet,

so alter Trafo T30 200V B+/1=233V, abfallende Spannung über Kathodenwiderstand
6V6=11,4V durch den Wert des R´s (330R) macht ca. 35 mA
EL84=6,9V durch den Wert des R´s (220R) macht ca. 32 mA

neu Trafo T50 250V B+/1=316V (2. Elko in der Siebung, am ersten Elko 339V, ich weiß nicht ob das knapp ist mit den 350V Elkos)

6V6=16,2V macht ca. 50mA und die EL84=9,3V macht ca. 42 mA

wenn ich die Widerstände erhöhe wird die Spannung die Über sie abfällt größer,
sprich 6V6 auf 470R = 20,3V und EL84 auf 330R = 11,5V somit erhöht sich aber doch auch der Ruhestrom,
das macht kein sinn, ich glaub ich hab den totalen Denkfehler oder bin schlicht zu blöd


Edit: kleine Frage noch, im DIY ist die BIAS-Einstellhilfe mit eine kleinen Tabell (jedoch Class A/B Amps)
dort sind ein paar Ruhestromwerte, und je höher die Anodenspannung desto geringer sollte der Ruhestrom sein,
ist das bei SE Amps genau so

sixpounder

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Hey Ron,

Bezg. der Elkos...
Laut Datenblatt haben diese eine Toleranz von 20%, das Könnte also knapp werden.

Und wegen Kathodenspannung...

Die Spannung, die über den Kathodenwiderstand abfällt ist im Betrag gleich der Gittervorspannung (U(k)=-U(g)). Siehe dazu das Tabellen Buch von Martin:
http://roehrenfibel.files.wordpress.com/2008/07/tafelwerk1.pdf

Ron55555

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#184
 ??? ich werde daraus nicht schlau, Ohmsches Gesetz, Mathematik alles kein Thema,

wie bekomme ich halt nur nicht raus welche Spannung an der Kathode liegt ohne Widerstand,
dann könnte ich auch ausrechnen welchen Widerstand ich benötige um den selben Ruhestrom zu bekommen wie mit dem anderen Trafo,
ich komme nicht drauf, des weiteren lese ich aus Dirks Tabelle das sich bei einer höheren Anodenspannung der optimale Ruhestrom verringert,
ich hab mehr getestet als gerechnet und hab an der EL84 ein 470R und einen Ruhestrom von 28 mA und an der 6V6 1k und einen Ruhestrom von 26 mA,
was laut Tabelle bei eine Anodenspannung von 300V sehr heiß eingestellt wäre, ich würde mich jedoch viel mehr freuen es aus zu rechenen als aus zu testen,
aber da habe ich irgend wo eine Denkfehler

Edit: ich hab mal den momentanzustand gemessen und den Schaltplan angefügt, sieht irgend wie alles sehr hoch aus,
die untere Röhre ist die 6V6 auf dem Plan, hatte das nur kopiert und vergessen zu ändern

Dirk

Dirk M.
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Zitat von: Ron55555 am Sep 30, 2010, 10:46
hab heut den T50 Trafo bekommen und etwas gemessen und gerechnet,
so alter Trafo T30 200V B+/1=233V, abfallende Spannung über Kathodenwiderstand
6V6=11,4V durch den Wert des R´s (330R) macht ca. 35 mA
EL84=6,9V durch den Wert des R´s (220R) macht ca. 32 mA
neu Trafo T50 250V B+/1=316V (2. Elko in der Siebung, am ersten Elko 339V, ich weiß nicht ob das knapp ist mit den 350V Elkos)

Gemessen mit oder ohne Röhren ? Und auch sicher mit den Spannungen an B1 und B2 ?

Zitat von: Ron55555 am Sep 30, 2010, 10:46
6V6=16,2V macht ca. 50mA und die EL84=9,3V macht ca. 42 mA

Das wäre dann etwas zu viel.

Zitat von: Ron55555 am Sep 30, 2010, 10:46
wenn ich die Widerstände erhöhe wird die Spannung die Über sie abfällt größer,
sprich 6V6 auf 470R = 20,3V und EL84 auf 330R = 11,5V somit erhöht sich aber doch auch der Ruhestrom,
das macht kein sinn, ich glaub ich hab den totalen Denkfehler oder bin schlicht zu blöd

Doch es macht Sinn. Der Spannungsfall über den Widerständen wird grösser, somit das Potential an dem Gitter negativer und die Röhre sperrt mehr, weshalb der Strom geringer wird.
Wie Du siehst, hättest Du dann bei der 6V6 mit 470R = 43 mA und 34 mA bei der EL84. Den Widerstand an der 6V6 noch etwas grösser machen, sodass der Strom sich weiter dem Strom der EL84 annähert.

Gruß, Dirk

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sixpounder

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Hey all,

nur mal kurz..

Ich habe da Mist erzählt wegen Toleranz... Die 20% beziehen sich auf die Kapazität natürlich.

Ron55555

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#187
Zitat von: Dirk am Okt 01, 2010, 09:26
Gemessen mit oder ohne Röhren ? Und auch sicher mit den Spannungen an B1 und B2 ?

Das wäre dann etwas zu viel.

ich habe alles gemessen mit eingesteckten Röhren, 8Ohm Speaker an die Buchse mit dem weißen Kabel und alle Poties auf null,
ist auf dem Plan etwas weiter oben eingetragen

Zitat von: Dirk am Okt 01, 2010, 09:26
Doch es macht Sinn. Der Spannungsfall über den Widerständen wird grösser, somit das Potential an dem Gitter negativer und die Röhre sperrt mehr, weshalb der Strom geringer wird.
Wie Du siehst, hättest Du dann bei der 6V6 mit 470R = 43 mA und 34 mA bei der EL84. Den Widerstand an der 6V6 noch etwas grösser machen, sodass der Strom sich weiter dem Strom der EL84 annähert.

Gruß, Dirk



der Spannungsabfall bei der EL84 mit einem 430R beträgt 12,9V macht also 30 mA,
und bei der 6V6 24V mit einem 690R macht also ca 35 mA,
die Widerstandswerte klingen etwas verwirren da ich keine passenden da hatte,
ich musste zwei hintereinander löten 430 = 100 + 330 und 690 = 470 + 220


Ron55555

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Dirk

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Zitat von: Ron55555 am Okt 01, 2010, 12:41
ich musste zwei hintereinander löten 430 = 100 + 330 und 690 = 470 + 220

Ja, OK. Du kannst diese je später durch einzelne Widerstände ersetzen.

Gruß, Dirk
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Ron55555

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Dann sollte dass doch so alles OK sein,
nur die hohen Spannungen in der siebung machen mir
Sorgen, ob die Elkos das lange mit machen

Gruß ronald

Dirk

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Zitat von: Ron55555 am Okt 01, 2010, 04:39
Dann sollte dass doch so alles OK sein,
nur die hohen Spannungen in der siebung machen mir
Sorgen, ob die Elkos das lange mit machen

Welche hohe Spannung und wieso sollen die Elkos das nicht durchhalten ? Du hast doch 350 V Typen drin oder ?
Messe zudem nochmal die Spannung an B+/1 und B+/2 und als nächstes schaust Du Dir bitte mal das ohmsche Gesetzt an und wie man damit umgeht !

Gruß, Dirk
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Striker52

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Ich würde da grundsätzlich Elkos mit 400 bis 500V Spannungsfestigkeit reinmachen, auch bei niedrigeren Sekundärspannungen. Sicher ist sicher und kostet ja schließlich nicht die Welt.  ;)
Gruß Axel

Dirk

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Zitat von: Striker52 am Okt 01, 2010, 08:05
Ich würde da grundsätzlich Elkos mit 400 bis 500V Spannungsfestigkeit reinmachen, auch bei niedrigeren Sekundärspannungen. Sicher ist sicher und kostet ja schließlich nicht die Welt.

400 V lasse ich mir noch gefallen aber 500 V ist doch reichlich overkill. Und was nimmst Du dann bei einem Amp mit 490 V an der Anode wie bei verschiedenen Marshalls ?
No risk - no fun.

Gruß, Dirk
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Ron55555

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#194
Zitat von: Dirk am Okt 01, 2010, 08:03
Welche hohe Spannung und wieso sollen die Elkos das nicht durchhalten ? Du hast doch 350 V Typen drin oder ?
Messe zudem nochmal die Spannung an B+/1 und B+/2 und als nächstes schaust Du Dir bitte mal das ohmsche Gesetzt an und wie man damit umgeht !

Gruß, Dirk


B+/1 = 328V und B+/2=311V, und am Ladeelko= 343V, hab ich mindestens 3 mal nachgemessen

wie soll ich das verstehen R=U/I, I=U/R, U=R*I
was meinst du damit