zwischen zwei Potis schalten - z.B. 2 Gain-Potis

Begonnen von gloe10, Aug 17, 2010, 01:01

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gloe10

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Hallo zusammen

Ich frage mich schon seit längerem, wann welche Variante zum Schalten zwischen 2 Potis (z.B. 2 schaltbare Gainpotis) angewendet wird (Bilder siehe Anhang):
- Variante 1: vor den Potis kein Relais, nur nachher
- Variante 2: vor und nach den Potis ein Relais

Das Problem könnte ja sein, dass das Signal überspricht oder zu viel Signal nach Masse gezogen wird. Ich denke, dass das ganze auch vom jeweiligen Potiwert abhängt. 1MOhm Potis verhalten sich da anders als z.B. 250kOhm.

Weiss jemand eine Fautregel, wann auf das Relais vor den Potis verzichtet werdeb kann?

Danke für Tips und Hinweise.

en gruess
matthias

Nils H.

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Moin,

die Variante, vorne und hinten zu schalten habe ich in einem Fender-artigen Amp mal umgesetzt, das funktionierte ganz gut - allerdings schätze ich mal, wenn man so weit vorne in einem High-Gain-Amp den Gainregler umschaltet, wird's ordentlich knallen.

Die Variante, parallel auf beide Potis zu gehen und nur den Ausgang zu schalten habe ich in Joachims SLO-Clone-Plänen gesehen, dort allerdings nicht per Relais, sondern über LDRs.

Gruß, Nils

Rimy

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Servus,
Zitat von: NilsH am Aug 17, 2010, 01:22
dort allerdings nicht per Relais, sondern über LDRs.
funktioniert gut mit den Finder.

Gruß
Ralph
Die Finger machen den Ton...

gloe10

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Hallo

dass beide Varianten funtionieren, ist klar, denn es gibt ja beide in diversen Schaltplänen zu finden (Mesa Recti z.B. vorne und hinten mit LDR, Engl nur hinten mit Relais etc). Aber die Frage ist, sind beide gleich gut oder gibt es irgendwelche Einschränkungen. Interessant ist ja die Variante nur hinten, da man dann ein Relais einsparen kann.

Die Variante vorne und hinten habe ich in meinen Amps auch schon umgesetzt, ohne Probleme eigentlich.

gruess
Matthias

Athlord

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Zitat von: gloe10 am Aug 17, 2010, 01:56

Die Variante vorne und hinten habe ich in meinen Amps auch schon umgesetzt, ohne Probleme eigentlich.

gruess
Matthias

Und warum willst Du davon abweichen?
Um ein Paar € für das Relais zu sparen oder warum?
Cheers
Jürgen
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

gloe10

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Hallo Jürgen

Wenn das beide Varianten gleich gut wären, wieso soll ich dann die kompliziertere Varianten machen...?

gruess
Matthias

mac-alex_2003

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Hallo,

der imho neben dem Knacken einzige Nachteil der Variante mit 1 Relais ist, dass man bei 2x 1M eben eine Belastung an der Stelle von 500k bekommt.
Möchte man hier auf 1M gehen bleibt nichts anderes übrig als vorne und hinten zu schalten. Tests mit 2M2 Potis in log habe ich ad acta gelegt, die haben
eine dermaßen komische Regelkurve und bringen auch nur Rauschen...

Viele Grüße,
Marc

Bierschinken

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Hallo,

Variante 2 ist deutlich einfacher und funktioniert bestens, daher würde ich sie idR vorziehen.

Grüße,
Swen

PS: Weil Marc grade dazwischen kam; Marc, hast du wirklich stellen wo du die 1M Last brauchst? - Imo geht weniger eigentlich immer und ist sogar "besser".

Namenlos

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Zitat von: Bierschinken am Aug 17, 2010, 04:23
Weil Marc grade dazwischen kam; Marc, hast du wirklich stellen wo du die 1M Last brauchst? - Imo geht weniger eigentlich immer und ist sogar "besser".
Moin,
beim Tonestack z.B., zumindest mMn ;)

Mesa nimmt auch nur wegen den LDRs Variante 1, die VTxyz sind halt keine mechanischen Schalter und mit viel Gain hört man halt hinten was.

Grüße
Henning

derdickedidi

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Marc hat hier mal in einem Thread davon berichtet, dass er 2 Masters schalten wollte mit jeweils 2m Potis ...

Da grübel ich auch gerade drüber nach, weil man sich ja beim Solieren nicht auf fremde FOH-Techniker verlassen kann.
Wir müssen aus den Fehlern der anderen lernen, denn wir leben nicht lang genug, um alle Fehler selber zu machen.

gloe10

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Hallo

Wenn eigentlich nichts dagegen spricht, werde ich nun mal die einfachere Variante 2 ausprobieren.

Danke und en gruess
Matthias

mac-alex_2003

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Genau das war die Geschichte damals.

Weiter vorne brauche ich das selten, da ich für verschiedene Kanäle wenn möglich keine gemeinsame Stufe nutze. Da spendier ich lieber eine weitere Triode und fahr sie gleichzeitig an. Damit kann ich dann die einzelnen Kanäle besser aufeinander abstimmen. Einzige Ausnahme bildet da der Nighthawk, bei dem ich in der Tat mit einem Relais hinter den Gains von Kanal 1 und 2 schalte. Hier ist aber die Idee dahinter einen Kanal zu haben, der geboostet wird Da ich den Amp aber ohnehin durchmute ist das Knacken da recht egal.

Zitat von: Bierschinken am Aug 17, 2010, 04:23
PS: Weil Marc grade dazwischen kam; Marc, hast du wirklich stellen wo du die 1M Last brauchst? - Imo geht weniger eigentlich immer und ist sogar "besser".

Och, das kommt drauf an  ;)
Bei High Gain liege ich aber niedriger. Selbst bei meinen Plexi-Derivat-Kanälen komme ich mit kleineren Potentiometern aus ohne dadurch etwas zu verlieren. Eigentlich nehme ich die 1M nur bei gehobenem Crunch/Rock-Sound, da es schön luftig macht.

Viele Grüße,
Marc

jacob

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Rote Amps klingen besser!
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Hi,

die Variante 1 ist halt was für echte Puristen: technisch sauberer,  kompromissloser und natürlich wesentlich flexibler (z.B. unterschiedliche Potiwerte etc.) als die simplere Variante 1.
Ich würde sie mit zwei separaten 1xUm- Relais lösen, und nicht mit nur einem 2xUm. Wenn man schon mal dabei ist  ;)

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)