Fender Bandmaster Top schwingt und brummt!

Begonnen von Zapatto, Sep 09, 2010, 05:02

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Zapatto

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Vom Biaspotimittelschleifer zum Gitter messe ich 257K Ohm. Die 220K R haben nen Wert von 255K Ohm
So also, wenn ich die Koppelkondensatoren auslöte ändert sich der Ruhestrom tatsächlich auf 26mA und 28mA, heißt das dass die C doch im Eimer sind?

VG Chris

mc_guitar

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Hallo,

Sieht fast so aus. Du kannst, um sicher zu gehen auch noch Larrys Messmethode verwenden...

Zitat von: Larry am Aug 13, 2008, 08:28
Eine ganz einfache Leckstrommessung im eingebautem Zustand:

Messe DC an den beiden Punkten, wo jeweils der Bias-R (220K) auf den Koppel-C (0,022) trifft - also eine Messspitze an den einen Punkt, die andere an den anderen Punkt! Hier solltest du NULL Volt messen oder max. ein paar hundert mV Differenz zwischen beiden Punkten!

Hast du mehr Differenz, dann ist die positivere Seite die 'leckende'!

Larry

Grüße Micha
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher...(Albert Einstein)

Zapatto

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Hm, wenn ich alle Röhren gezogen lasse messe ich völlig andere Werte, wie mit. Wie kann man denn ohne Röhren dann Spannungswerte prüfen?

Und auch mit Röhren sind einige Werte zu hoch, wie viel Toleranz ist akzeptabel?

VG Chris


darkbluemurder

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Zitat von: Zapatto am Sep 15, 2010, 04:14
Hm, wenn ich alle Röhren gezogen lasse messe ich völlig andere Werte, wie mit. Wie kann man denn ohne Röhren dann Spannungswerte prüfen?

Hallo Chris,

das ist normal, weil dann keine Spannung über den Röhren abfallen kann. Die Versorgungsspannung (B+) sollte mit gezogenen Röhren an jedem Meßpunkt in der Versorgungsleitung gleich sein.

Zitat von: Zapatto am Sep 15, 2010, 04:14
Und auch mit Röhren sind einige Werte zu hoch, wie viel Toleranz ist akzeptabel?

Normalerweise sind Abweichungen von +/- 10%, z.T. auch von +/- 20% unschädlich.

An welchem Ende hast Du die Koppel-Cs ausgelötet - hoffentlich an dem Ende, das nicht mit der PI-Anode verbunden ist? Lötest Du die Koppel-Cs von der PI-Anode ab, wirst Du an dem Ende auf jeden Fall 0VDC messen.

Viele Grüße
Stephan
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Zapatto

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Ok, das hatte ich dann falschherum gemacht, jedoch, auch andersherum messe ich keine Spannung am offenen Ende!

VG Chris

darkbluemurder

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Hallo Chris,

misst Du anders herum exakt 0V - auch mit dem niedrigsten Einstellbereich am Meßgerät? Auch 0,25V Leckspannung ist zuviel.

Viele Grüße
Stephan
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Zapatto

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mh, das schwangt so zwischen 0mV und 100mV aber das zeigt das Messgerät auch an wenn ich nur die Finger dran halte. Aber ich probier das nochmal.


VG Chris

Zapatto

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ok, nochmal genauer. Das Messgerät schwankt zwischen -150mV und +150mV    was sagt mir das???

VG Chris

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In dem Fall würde ich die Koppel-Cs tauschen und schauen, ob der Fehler damit behoben wird.

Viele Grüße
Stephan
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Zapatto

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Bevor ich jetzt 2 Kondensatoren bestelle, was meint ihr soll ich dann nicht besser gleich alle Koppelkondensatoren austauschen?

VG Chris

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#25
Hallo Chris,

Zitat von: Zapatto am Sep 16, 2010, 04:58
Bevor ich jetzt 2 Kondensatoren bestelle, was meint ihr soll ich dann nicht besser gleich alle Koppelkondensatoren austauschen?

VG Chris

Ich würde in einem alten Amp nicht die ganze tonale Substanz durcheinander bringen. Wechsel doch erstmal die Cs im PI. Wenn sich das dann erledigt hat wirst Du sehen bzw. hören, was danach passiert. Vielleicht sind keine weiteren Eingriffe notwendig.
Hast Du mal die Larry-Testmethode verwendet, die ich weiter oben gepostet habe. Damit kann man nichts falsch machen. Man sollte allerdings auch die Röhren mal untereinander austauschen, um sicher zu gehen, daß nicht tatsächlich eine der Röhren einen höheren Strom zieht.

Grüße Micha

EDit: Hast Du mal den Gleichstromwert des AÜ Primar gemessen? Also jeweils vom Mittelabgriff zu den Anodenanschlüssen? Wieviele Ohm misst Du jeweils? Nicht das da was im Argen ist, auch das kann den unterschiedlichen Ruhestrom erklären.
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Zitat von: mc_guitar am Sep 16, 2010, 06:58
EDit: Hast Du mal den Gleichstromwert des AÜ Primar gemessen? Also jeweils vom Mittelabgriff zu den Anodenanschlüssen? Wieviele Ohm misst Du jeweils? Nicht das da was im Argen ist, auch das kann den unterschiedlichen Ruhestrom erklären.

Gute Idee, Micha, würde ich auch mal checken.

@Chris: bei dieser Messung können die Widerstandswerte durchaus geringfügig unterschiedlich sein, ohne dass der Ausgangsübertrager (AÜ) ein Problem hat. Normal sind Werte von ca. 100 - 200 Ohm.

Viele Grüße
Stephan

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Also zwischen Mittelanzapfung und Anoden messe ich ca. 80k Ohm. Was meint ihr dazu?

VG Chris

darkbluemurder

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80 Kiloohm = 80.000 Ohm ??? Das ist viel zu viel, wenn kein Messfehler vorliegt.

Dann müsste ja auch die B+ am Mittelabgriff viel höher sein als die Spannungen an den Anoden der Endröhren.

Wenn das der Fall ist: sorry, der AÜ ist hinüber.

Viele Grüße
Stephan
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Zapatto

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ups sorry, das war kein Messfehler sondern ein Schreibfehler. Es sin ca. 80 Ohm !