63 Vibroverb RI Problem

Begonnen von fifje, Sep 29, 2010, 05:31

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mac-alex_2003

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Morgen!

irgendwie liebe ich diese Fender Amps...
Gerade steht auch ein Super Reverb RI bei mir, der schon in Wo**s war zum Sockel tauschen, weil er genackst hat und nach 5 Minuten spielen leiser wird.
Die alten waren Micalex Sockel, jetzt sind Keramik drin, die ich jetzt aber wieder gegen Micalex tauschen soll weil die Röhren ein bischen wackeln (das liegt
aber nicht an schlechten Kontakten sondern ist bei den Keramik-Sockeln normal). Nur: Bei mir wird der Amp nicht leiser. Selbst nach 30 Minuten läuft er perfekt, lediglich das Volume-Poti hat mal etwas gekracht, vielleicht liegts ja daran. Ganz toll, Fehler die man nicht nachvollziehen kann...

Was nun? Dem Kunde zurückgeben ist auch nicht förderlich. Werde ihn mal an die Last hängen und kräftig laufen lassen. Was mich noch irritiert hat war, dass der Besitzer bei Volume auf halb daheim spielt und bei gleicher Einstellung bei mir überrascht war, wie brutal laut der Amp sei, bei ihm wäre er leiser. Seltsam seltsam ...
Riecht ja fast nach Wackler (am Poti).

Viele Grüße,
Marc

Robinrockt

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Hallo Marc,

hast du denn schon ein wenig mit deinem Fön experimentiert(Kondensatoren) ?
Kalte Lötstellen hättest du ja bestimmt schon längst gefunden.

Grüße,
Robin
Gefangen vom Ton

mac-alex_2003

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Ich bin noch gar nicht zu so viel gekommen. Erstmal nur angeschaltet und geschaut, ob ich den Fehler nachvollziehen kann.
Muss mal schauen, wann ich zu der ganzen Testprozedur komme. Davor steht noch ein Mustang und eine Marshall-Renovierung...

fifje

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Tausend Dank nochmal für die ganzen Tipps!
Das die Halltreiberröhre Gitterstrom zieht und sich auf den trockenen Sound auswirkt könnte gut möglich sein, denn es ist definitiv ein Soundunterschied ob ich die Röhre ziehe oder drin hab (mit Hall auf 0), das dürfte eigentlich doch nicht sein, oder?
Gruss
Toni

Bierschinken

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Hallo Toni,

nein, eigentlich dürfte so ein Effekt nicht auftreten.

Mein persönlicher Verdacht; Leaddress => Oszillation.
Dieser Halltreiber ist schlicht eine kleine Endstufe, deren Primär- und Sekundärleitungen durch den Verstärker geschleppt werden und oft unachtsam mit Gitterleitungen o.ä. zusammengelegt werden.
Solche Oszillationen sieht man übrigens recht häufig bei Reverbgeräten.

Gitterstrom ist auch möglich, aber das sollte recht einfach zu überprüfen sein.

Grüße,
Swen

cca88

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Zitat von: fifje am Nov 02, 2010, 05:16
Tausend Dank nochmal für die ganzen Tipps!
Das die Halltreiberröhre Gitterstrom zieht und sich auf den trockenen Sound auswirkt könnte gut möglich sein, denn es ist definitiv ein Soundunterschied ob ich die Röhre ziehe oder drin hab (mit Hall auf 0), das dürfte eigentlich doch nicht sein, oder?
Gruss
Toni


...tut es aber leider bei vielen Black- und Silverfaces...

Wie bereits geschrieben, kann man den Effekt durch geduldiges "Spielen" am leaddress verändern - bzw auch manchmal vollständig loswerden. Der Zustand der Halltreiberröhre spielt auch oft eine Rolle.

Grüße

Jochen

fifje

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Hallo,
Hab jetzt mal eine EH 12 AT7 rein und es funktioniert, keine Störgeräusche mehr. Mit verschiedenen AX7 treten auch keine Störgräusche auf. Zum Vergleich hab ich mal die China Fender und die TAD AT7 rein und....die Störgeräusche sind wieder da!
Werde einfach mal abwarten und schauen ob das so bleibt.
Gruss
Toni

jacob

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Rote Amps klingen besser!
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Hi Toni,

es sind halt Röhren  :devil:

Anscheinend wird die Halltreiberröhre im Reissue- Amp (Beschaltungs- bedingt) einfach mehr gestresst als bei den originalen Silverface- Nachfolgern.
Da müsste man halt mal in die Schaltpläne schauen

BTW: sei froh, dass Du bei Deinem Amp (noch...) keinen Leiterbahn- Haar-Riss hast  :angel:

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

fifje

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Zitat von: jacob am Nov 18, 2010, 03:26


BTW: sei froh, dass Du bei Deinem Amp (noch...) keinen Leiterbahn- Haar-Riss hast  :angel:

Gruß

Jacob

Allerdings bin ich da froh!  :bier:
Gruss
Toni

fifje

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Hallo,
Kleines Update zu meinem Problem:
Nachdem ich mir die EH AT7 geholt hatte, war zwar erstmal alles in Ordung, doch nach 3 Gigs ging's urplötzlich wieder los. 
Erfreulicherweise wurde das Problem nun mit einem 470er Widerstand vor der Halltreiberröhre gelöst!
Gruss
Toni

darkbluemurder

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Hallo Toni,

ich habe auch mal einen 63 VV RI gehabt. Mir war der Hall generell zu stark. Ich habe das mit einer ECC82 in den Griff bekommen.

Offensichtlich ist das Platinenlayout des 63 VV RI im Hinblick auf die Anordnung der Hallstufe problematisch - jagt man weniger Signal durch die Hallstufe, verringern sich die Probleme. Die Modifikation mit dem 470er Widerstand (470R?, 470k?, wie verschaltet?) diente wohl diesem Zweck. Wenn der Amp jetzt läuft, dann ist das Problem gelöst.

Viel Spaß beim Rocken,

Stephan
Bauten
Chieftain, HoSo56, Cleartone, Dirty Shirley, CJ 11, Junior Chief, Peggy 40

Conversions
Marshall 1959 SLP RI zu Minimalist HRM, Fender Bassman zu Mark Overdrive Special, Marshall 100W JMP zu Fat BE100, Marshall JTM 45 Reissue zu Dirty Daisy; Guyatone Bassman zu Basstonemaster

two tone

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470k am Gitter der 12AT7,
an den Sockel gelötet