Kleiner 2 Kanal amp mit ca 20 Watt

Begonnen von Ron55555, Jan 02, 2011, 02:44

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Ron55555

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Zitat von: fiestared am Apr 21, 2011, 11:08
Hi Ron,

gib es zu - Du wolltest uns testen ;D


nicht wirklich, würde ich mir nie waagen

Zitat von: fiestared am Apr 21, 2011, 11:08

Ich denke du wirst nach dem Austausch von Blau-gestreift auf Braun gar nicht mehr auf Fehlersuche gehen müssen  :bier:
Ach so, es kann dann höchstens noch einen Dreher in der Zuordnung der Anodenkabel begraben sein...

Das verrät Dir aber dann das Pfeifen, wenn den GK Zweig wieder anklemmst :devil:

Axel

grrr... ja das Geräusch ist mir nicht unbekannt

Gruß Ronald

Striker52

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Hallo Ron,
da sehe ich ja tatsächlich "Frohe Ostern" am Horizont schimmern  ;D
Ich bin gespannt auf heute Abend!!!
Gruß Axel

jacob

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Hi Axel,

da sich die Phasenlage durch die Korrektur ja nicht ändern wird, wird da auch nichts pfeifen.
Es sei denn, sie hat vorher schon nicht gestimmt und Ron hat (falls die Gegenkopplung zu "locker" bemessen sein sollte),
davon nichts mitgekriegt.
Das glaube ich jetzt aber eher mal nicht, da in diesem Fall der Amp beim Aufdrehen des Presencereglers leiser geworden wäre.

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

Ron55555

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Hallo Axel,

ich bin auch gespannt, und werde zusehen dass ich etwas früher Feierabend machen kann,
sonst schlafen meine Kinder wieder, am Dummy hab ich nicht davon ihn zu testen  :guitar:

Gruß Ronald

jacob

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Hi Ron,

kauf' auf dem Heimweg von der Arbeit ein paar Kinokarten und spendiere den Kindern samt Frau für den heutigen Abend einfach mal einen Kinobesuch...  :devil:
Dann bist Du garantiert, zumindest bei Deinen Kindern, der Held des Tages!  :laugh:

Und denke daran, den RUHESTROM korrekt einzustellen...  8)  ;)

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

Ron55555

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Zitat von: jacob am Apr 21, 2011, 11:35
Hi Ron,

kauf' auf dem Heimweg von der Arbeit ein paar Kinokarten und spendiere den Kindern samt Frau für den heutigen Abend einfach mal einen Kinobesuch...  :devil:
Dann bist Du garantiert, zumindest bei Deinen Kindern, der Held des Tages!  :laugh:


unser Großer ist jetzt sechs, der wäre bestimmt dabei, aber unser kleiner ist 8 Monate,
und somit wäre ich der jenige der dann mit dem Großen ins Kino müsste,
damit würde ich dann alle glücklich machen aus mich selbst

Zitat von: jacob am Apr 21, 2011, 11:35

Und denke daran, den RUHESTROM korrekt einzustellen...  8)  ;)

Gruß

Jacob

Ruhestrom hast du vorhin angesprochen 20 mV,
ich meine sowas gelesen zu haben die Röhre bei 430V Anode
lieber mit 10Watt pro Röhre zu rechnen (10W /430V) * 700  = 16,27 mA

jacob

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Hi Ron,

je nach Röhrenfabrikat (Russen, US-NOS etc.) und klanglicher Präferenz kann man da relativ flexibel agieren, solange die Bäckchen der Röhren nicht rot werden  ;)
Gute Röhren sind wesentlich robuster, als man denkt!

BTW: bei der 1 Ohm- Messmethode ist ja auch noch der (relativ geringe) Gitterstrom mit einbegriffen.

Frag' doch mal bei Olaf an, wie "heiss" er seinen L.J. fährt

Was mir gerade noch einfällt: verbinde doch noch Pin 8 mit Pin 1, dann kannst Du auch mal EL34, KT66 etc. testen, wenn Dein Netztrafo die Heizspannung liefern kann. Musst dann halt nur Impedanz- mäßig sekundär anpassen.
Und genommen wird dann einfach, was für einen am Besten klingt  :guitar:

Gruß

Jacob
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Ron55555

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#277
Zitat von: jacob am Apr 21, 2011, 12:14
Hi Ron,

je nach Röhrenfabrikat (Russen, US-NOS etc.) und klanglicher Präferenz kann man da relativ flexibel agieren, solange die Bäckchen der Röhren nicht rot werden  ;)
Gute Röhren sind wesentlich robuster, als man denkt!

BTW: bei der 1 Ohm- Messmethode ist ja auch noch der (relativ geringe) Gitterstrom mit einbegriffen.

Frag' doch mal bei Olaf an, wie "heiss" er seinen L.J. fährt

Was mir gerade noch einfällt: verbinde doch noch Pin 8 mit Pin 1, dann kannst Du auch mal EL34, KT66 etc. testen, wenn Dein Netztrafo die Heizspannung liefern kann. Musst dann halt nur Impedanz- mäßig sekundär anpassen.
Und genommen wird dann einfach, was für einen am Besten klingt  :guitar:

Gruß

Jacob


ZitatMeine Biaswerte sind ähnlich zu Deinen (-39V, 16mA) bei 420V etc.

so fährt Olaf sein Joe

Pin 8 liegt mittlerweile schon auf Masse und der 1 Öhmer von Pin 1 auch dran, aber ich mach heut abend noch mal ein Foto von meinen Änderungen, NFB usw.


Edit: habe grade noch mal in die Datenblätter geschaut, somit würde sich bei 6L6 o. EL34 die Impedanz Sec. halbieren, aber die Kolben haben doch viel mehr dampf, kann ich die an dem 20 Watt OT ohne weiteres betreiben, war zwar nie mein Ziel aber interessiert mich wieder

Striker52

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#278
Hallo Ronald,
nur mal ne Frage nebenbei: Warum betreibst du eigentlich deine Endröhren mit so hoher Spannung? Um eine Überlastung zu vermeiden, musst du ja einen ziemlich niedrigen Ruhestrom einstellen (wa du ja auch hast). Die Gittervorspannung bewegt sich dadurch in einem Bereich, bei dem du nur selten die Endröhre übersteuern wirst. Die Endstufenleistung wird durch die hohe Betriebsspannung auch nicht höher, da ja der Arbeitspunkt entsprechend "kälter" ist. Möglicherweise bewegst du dich sogar in einem Bereich, wo du Übernahmeverzerrungen bekommst (Nahe an Class B - Betrieb). Kannst du mir da mal auf die Sprünge helfen ??? Vielleicht rede ich auch Blödsinn?

Aber jetzt bin ich erstmal gespannt, was dein Amp macht, wenn du den OT richtig angeschlossen hast  :guitar: :devil:

Gruß Axel

Duesentrieb

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Sind im Poweramp die Spannungen hoch, so sind sie es auch "später" in der Schaltung - dadurch vermeidet man Matsch, die Bässe sind straffer und der ganze Amp tighter, sofern man auch ordentlich (d.h. viel) filtert. Ist ne Frage des Gusto . . . die Kisten "federn" dann halt weniger.

Die PCB-Joes befeuere ich mittlerweile alle mit 6L6GCs.
Klingt anders wenn (richtig) laut, mehr (cleaner) Headroom.

Swen betreibt seine 6V6S allerdings auch recht heiß.

Einfach testen, was gefällt.

Striker52

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Okay, so hab ich mir das auch vorgestellt. Aber besteht nicht die Gefahr, dass man dann bei niedrigem Ruhestrom (um unter der Lastkurve zu bleiben) in  die Nähe von Class B Betrieb kommt? Müsste man ja auf dem Oszi sehen.
Wenn man allerdings hohe Spannung und hohen Ruhestrom fährt, bewegt man sich ja auf heißem Terrain  :devil:
Gruß Axel

jacob

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Hi Axel,

die "Limiting Values" der JJ6V6 liegen (bei Pentodenbeschaltung und fester neg. Gittervorspannung) bei:

- UA:      500 Volt

- UG2:    450 Volt

- Pmax.:   14 Watt

- Z-out:  8K

Der Steuergitter- Widerstandswert sollte, laut den Herstellern, bei der 6V6 bei Pentodenbeschaltung ja eigentlich bei max. 100K liegen.
Verwendet wird allerdings meist "traditionell" 220K  ;)

Wahrscheinlich wurde die Röhre von JJ gleich von Anfang an so designed, dass sie auch gut in einem Fender Deluxe Reverb durchhält...

Ron braucht also keine Angst zu haben- er kann die Bias so einstellen, wie es ihm vom Sound her am Besten gefällt  :guitar:


Das könnte bei ihm ja auch bei 25mA oder mehr pro Röhre der Fall sein :angel:

Gruß

Jacob
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Hi Jacob,
danke für die Erklärung.
Gruß Axel

jacob

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Hi Axel,

gerne!

BTW: vielleicht irritiert es Dich und Ron ja auch einfach nur, dass in der TT- Bias- Tabelle bei der JJ6V6 lediglich die Werte für die Triodenbeschaltung der Röhre aufgeführt sind.

Gruß

Jacob
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Ron meldet sich gar nicht! Wahrscheinlich funktioniert der Amp jetzt wie er soll, und Ron rockt wie Sau  :guitar: :guitar: :guitar: :guitar:
Oder die Nachbarn haben die Polizei alarmiert, und Ron wurde abgeführt  ;D
Gruß Axel