Messen mit Oszi

Begonnen von Ron55555, Feb 20, 2011, 10:50

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Ron55555

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Zitat von: SvR am Mär 03, 2011, 12:02
Salü,
Kann das auch an der Soundcard liegen?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Soundcard 5Veff am Ausgang sauber liefern kann.
Mach doch mal nen Vergleich 1V und 10mV und schau dir an was das Oszi dann anzeigt.
mfg sven

Hallo Sven,

ich nehme sehr stark an das es an der Soundkarte liegt, und der unterschied zwischen 1V und 5V ist ja nicht
sichtbar, aber ich werde es mal mit 10 mV testen und dann auch mal dem Brumm in meinem 18 Watt Clone messen

Gruß Ronald

mc_guitar

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Hallo,

Bei mir macht die Soundcard auch nicht das, was die Software vorgibt. Da kommen nie die entsprechenden Upp Werte aus der Karte. Deswegen immer mit dem einen Kanal das ausgegebene Signal erfassen. und dann das "bearbeitete"/zu messende Signal aufnehmen. Für solche Messungen und zum Überschlagen der Funktionen des Oszis nehme ich gern mal ein AC-SteckerNetzteil. Bei mir 12V. Dort kann man ganz gut einen Vergleichswert AC mit dem Multimeter erfassen, weil 50Hz. Dazu kann man dann die Anzeigen des Oszis in Relation setzen und rumprobieren. die Freuqenz bleibt ja stabil, die Amplitude kann man erfassen. Mecht sich jedenfalls besser als mit einem 1kHz Signal mit völlig unbekannter Amplitude.

Grüße Micha
Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher...(Albert Einstein)

Ron55555

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das ist ne gute Idee Micha, danke für den Tip,
ich hab ja noch das 15V AV Netzteil aus den LoV Projekten

Gruß Ronald

Ron55555

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Da bin ich wieder mit einer Messung am lebenden Objekt,
ich habe grade mal an meinem 18 Watter das Oszi an den ersten Abgriff gehangen,
10x Teiler und Tastkopf an der Sternmasse und wie gesagt am Becherelko



nur blicke ich nicht so recht durch, sollte ich nicht so um 50 Hz haben
Timbase steht auf 5 ms/cm macht bei 2 cm 10000 hz = 10 kHz
und Trigger steht auf 1V/cm sind ca 1,6 cm * 10x(Teiler) = 16V Peak to Peak

ist das so richtig, bissl viel für die Restwelligkeit

Gruß Ronald

mc_guitar

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Hallo Ronald,

Hast Du das mal mit dem Duncan Amps Designer simuliert? Da müßte sich auch eine Größenordnung rausfinden lassen. Sonst kann man das auch ausrechnen!

Grüße Micha
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Ron55555

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#35
Zitat von: mc_guitar am Mär 03, 2011, 10:00
Hallo Ronald,

Hast Du das mal mit dem Duncan Amps Designer simuliert? Da müßte sich auch eine Größenordnung rausfinden lassen. Sonst kann man das auch ausrechnen!

Grüße Micha

mir geht es jetzt mehr darum ob ich das richtig abgelesen habe vom Oszi, bin mir da sehr unsicher   :-[

mein Digital Oszi zeigt ne Restwelligkeit von ca 1,7 V

mc_guitar

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Hallo,

Bei 5ms/DIV und 2DIV für einen vollen Sinus hast Du 10ms/Schwingung. f = 1/t. f = 1 / 0,01s = 100Hz.
Zur Amplitude...Bist Du sicher, daß Du den 10x Schalter an hast, sonst würde ja mit 1,6V pp die Amplitude mit dem Digitalen Oszi übereinstimmen.

Grüße Micha
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Ron55555

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Zitat von: mc_guitar am Mär 03, 2011, 10:15
Hallo,

Bei 5ms/DIV und 2DIV für einen vollen Sinus hast Du 10ms/Schwingung. f = 1/t. f = 1 / 0,01s = 100Hz.
Zur Amplitude...Bist Du sicher, daß Du den 10x Schalter an hast, sonst würde ja mit 1,6V pp die Amplitude mit dem Digitalen Oszi übereinstimmen.

Grüße Micha

ich hatte am Tastkopf den Schalter auf 10x aber am Hameg nix weiter verstellt

Nils H.

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Moin,

die Timebase ist auf 5ms/cm eingestellt, eine Periode ist zwei cm = 10ms lang, entspricht 100 Hz, und das ist richtig so, hinterm Gleichrichter ist die frequenz doppelt so hoch.

Deine Rechnung für die Y-Ablesung ist soweit korrekt; 16V Spitze-Spitze klingt erstmal nach viel, aber andererseits, 1,7V scheint mir unwahrscheinlich am Ladeelko mit den üblichen Kapazitäten. Ich schau gerade mal in meine aktuelle Simulation, aber weil meine Rechner alle so lahme Krücken sind, dauert's 'ne Weile ;D

Gruß, Nils

Ron55555

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Zitat von: Nils H. am Mär 03, 2011, 10:27

Deine Rechnung für die Y-Ablesung ist soweit korrekt; 16V Spitze-Spitze klingt erstmal nach viel, aber andererseits, 1,7V scheint mir unwahrscheinlich am Ladeelko mit den üblichen Kapazitäten. Ich schau gerade mal in meine aktuelle Simulation, aber weil meine Rechner alle so lahme Krücken sind, dauert's 'ne Weile ;D

Gruß, Nils

kein problem

Zitat von: Nils H. am Mär 03, 2011, 10:27
Moin,

die Timebase ist auf 5ms/cm eingestellt, eine Periode ist zwei cm = 10ms lang, entspricht 100 Hz, und das ist richtig so, hinterm Gleichrichter ist die frequenz doppelt so hoch.


ah ok das doppelt sich also

Nils H.

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Gerade mal den Diciol rausgeholt, der sagt als Faustregel für die Brummspannung (Effektivwert) am Ladeelko

UBr = 1,7 * I/C

mit I in mA und C in µF.

Weil wir hier keinen Sinus haben sondern näherungsweise eine Dreiecksspannung beträgt die Spitzenspannung

USpitze = wurzel(3)*UEff.

Spitze-Spitze hast Du also 2*wurzel(3)*Effektivwert. Der 18W hat mWn einen 33µ-Ladeelko, wie hoch der Ruhestrom ist, hab ich keine Ahnung, aber ich würde sagen, nach meiner Abschätzung keine Chance für 1,7V am Ladeelko.

Hast Du vergessen, am Digitaloszi den Faktor für den Teilerkopf anzugeben?

Gruß, Nils

Ron55555

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#41
Zitat von: Nils H. am Mär 03, 2011, 10:41

Hast Du vergessen, am Digitaloszi den Faktor für den Teilerkopf anzugeben?

Gruß, Nils

der Digioszi stand auch auf teiler 10x

dann würde das wieder stimmen mit den 16V


Edit: hab mal geschaut ca 35 mA pro EL84

Nils H.

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Also,

die LTSpice-Simulation des Netzteils meines aktuell geplanten Projekts ergibt eine Brummspannung von rund 20V p-p. Ladeelko ist 50µ, der Ruhestrom liegt insgesamt so bei ca. 110mA. Das nur mal so als Orientierung.

Bei einem digitalen Oszi ist es eigentlich so, dass das Oszi den Teilerfaktor, den man angibt, herausrechnet; so ist das zumindest bei unserem Tektronix im Institut. das heißt, du gibst dem Oszi an, dass Du mit einem Teilerkopf misst, und wenn das Oszi dann 1V am Eingang ermittelt, stellt es dir 10V dar. Warum Dir Deines nur 1,7V p-p anzeigt... keine Ahnung.

Gruß, Nils

Ron55555

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ich hab den Tastkopf auf 10x aber das Gerät nicht sehe ich grade,
das hat auch noch mal die möglichkeit 1x und 10x ein zu stellen,
dennoch finde ich 16 V viel   :(

aber vielen Dank für die Hilfe, dann habe ich beim Hameg die Spannungen richtig abgelesen nur die Hz nicht
dass habe ich aber begriffen

Gruß Ronald

Nils H.

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16V ist nicht viel, jedenfalls bei einem Push-Pull-Amp, dort hebt sich das Brummen in der Primärwicklung wieder auf, und 33µ ist auch nicht gerade viel als Ladeelko. Anders sieht das aus bei single-ended Endstufen, da wäre das vermutlich eine Katastrophe. Das erklärt auch, warum man da einen wesentlich größeren Siebaufwand treiben muss.

Gruß, Nils