Marshall JCM 800 clone

Begonnen von basementmedia, Mai 08, 2011, 10:25

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Joachim

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Zitat von: jacob am Mai 13, 2011, 08:37
wobei die max. Gesamtbelastbarkeit von 50W der Speaker bei einem voll aufgerissenen Marshall allerdings hart auf Kante gestrickt ist...

Das definitiv ;D. So 50 - 100% Überdimensionierung ist an der Stelle sicher gut investiert.

Grüße,
Joachim
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basementmedia

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Alles klar, dann pack ich da zwei 50 Watt speaker rein. Das sollte dann ja genügen oder? Denn dann bin ich gegen 100 Watt "abgesichert"... und die werden ja denk ich nicht überschritten werden.

Ich bin gerade dabei, das Combogehäuse zu gestalten - allerdings noch auf dem Papier. Wenns fertig ist, häng ich hier mal die technischen Zeichnungen rein.
Vielleicht hat der ein oder andere ja dann noch nen Tipp, bevor ich das ganze dann holzmäßig umsetz und feststell, dass es irgendwo klemmt.

Es grüßt

Daniel
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basementmedia

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N' abend zusammen,

das gehäuse hab ich nun auf dem Papier so gut wie fertig. Nun gehts ans designen des Chassis (das will ich aus nem alublech ind er elterlichen Schlosserei zusammendengeln).
Da ich das Chassis ja so gestalten will, dass die Trafos und die Röhren aufrecht sitzen (also so wie hier beim bereits erwähnten AC30 Nachbau: http://www.unet.univie.ac.at/~a9525719/amp/index.html) hat sich die Frage aufgetan, welche Teile im oberen Teil des Chassis (welcher die Bedienelementefront darstellt) und welche im unteren platziert werden sollten. Ist es z.B. günstiger, die Platine unten in die Nähe der Röhren und Trafos zu packen und nur die Potis und Buchsen oben, oder ist es besser, die Platine + Potis oben rein und Leitungen zu den Röhren runter zu legen?
Mir ist auch aufgefallen, dass in dem AC30 Nachbau 3 vorstufenröhren im oberen Teil untergebracht sind und nur der ganze Rest + Trafo unten... hat das einen bestimmten Zweck? Sollten die ersten vorstufenröhren in der Nähe der Potis / eingansbuchse sein?

Viele Grüße

Daniel
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Hallo,

Zitat von: basementmedia am Mai 14, 2011, 06:26
Mir ist auch aufgefallen, dass in dem AC30 Nachbau 3 vorstufenröhren im oberen Teil untergebracht sind und nur der ganze Rest + Trafo unten... hat das einen bestimmten Zweck? Sollten die ersten vorstufenröhren in der Nähe der Potis / eingansbuchse sein?

Der Sinn dahinter ist der, dass die Leitungen möglichst kurz gehalten werden sollten. Je länger die Leitungen, desto leichter fängt man sich Störungen ein. Je kürzer die Kabelwege sind, desto eher lässt es sich ausserdem vermeiden, Leitungen parallel zu verlegen. Daher ist es sinnvoll, miteinander verbundene Elemente auch möglichst nahe beieinander zu verbauen.
Beim AC30 in Deinem Link befinden sich aus diesem Grund alle Vorstufenröhren inkl. PI im senkrechten Teil, im waagrechten dann die Endröhren und noch eine Gleichrichterröhre.

Grüße,

Sybille

basementmedia

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Hi,

Zitat
Der Sinn dahinter ist der, dass die Leitungen möglichst kurz gehalten werden sollten. Je länger die Leitungen, desto leichter fängt man sich Störungen ein. Je kürzer die Kabelwege sind, desto eher lässt es sich ausserdem vermeiden, Leitungen parallel zu verlegen. Daher ist es sinnvoll, miteinander verbundene Elemente auch möglichst nahe beieinander zu verbauen.

aber im Prinzip sind doch alle miteinander verbunden, oder? D.h. wenn ich mich für die zwei Chassis-Lösung entscheide muss ich irgendwo in den sauren Apfel beißen und längere Kabel legen. Habt ihr vielleicht nen tipp, wo in meinem fal (JCM 800, 2204) ne lange Leitung ok ist und was auf jeden Fall zusammenbleiben sollte?
Spontan würd ich jetzt sagen, ich setz die Trafos und die Endstufenröhren ins untere Chassis und die Platine + die Vorstufenröhren + Potis/Buchsen ins obere.
Was meint ihr?

Viele Grüße

Daniel

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basementmedia

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Hi,

die Aufteilung der Komponenten innerhalb des L-förmigen Chassis habe ich nun denke ich ganz gut hinbekommen.
Ich werd hier auch noch die entsprechenden Pläne veröffentlichen - vielleicht hat ja der ein oder ander Zeit, mal mit einem kritischen Auge drüber zu blicken.

Nal noch ne andere Frage zum Combogehäuse:

Rein designmäßig würde mir ein hinten geschlossenes Combogehäuse am besten gefallen und ich hab mal irgendwo gelesen (war glaub ich sogar Wikipedia) dass die Lautsprecher den Bass besser nach vorne abstrahlen, wenn die Box hinten geschlossen ist. Offene Bauweisen kommen eig. eher von früher, als die Gitarristen hinter den Combos auf der Bühne saßen - damit sie sich selber besser hören können.

Denkt ihr dass eine komplett geschlossene Bauweise Probleme verursachen könnte? Wenn ich oben in die Kopfplatte n' ordentliches Entlüftungsgitter reinpack ist für den Wind um die Röhren ja gesorgt und den Lautsprechern dürfte es ja im Prinzip egal sein, obs hinten zu ist.
Oder denkt ihr, dass es klanglich dann zu bassig werden wird und das gesamte Gehäuse dann anfängt zu scheppern?
Aber meine 4x12er Marshall ist im Prinzip ja auch hinten zu...Fragen über Fragen ;-)

Bin wieder für jeden Tipp / erfahrungswert dankbar (da ich noch einen Combo/Lautsprecher gebaut hab...

Viele Grüße

Daniel
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jacob

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Rote Amps klingen besser!
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Hi Daniel,

da bei Deiner Konstruktion das Verstärkerteil in einer vollständig abgetrennten Kammer sitzt, kannst Du Dir doch verschiedene Rückwände schreinern (ganz geschlossen, 3/4 geschlossen, 1/2 geschlossen, ovale Rückwandöffnung u.s.w.).
Das klingt alles unterschiedlich und hängt auch sehr von den verwendeten Speakern und dem "Verwendungszweck" ab (Hi-Gain, Crunch oder Clean).

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

basementmedia

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Hi,

so werd ich's denk ich auch machen.
Ich hab übrigens im Anhang mal den Gehäusebauplan + Stückliste reingepackt.
Ich bin zwar kein technischer Zeichner aber ich denk für meine erste Zeichnung ists ganz ok ;-)

Zwischen den Platten, die später mit tolex bezogen werden, hab ich jeweils 2 mm Luft gelassen, also nicht wundern über die teilweise komischen Maße.
Das PDF, das von der kostenlosen CAD-Software rausgespielt wird (Medusa) ist auch nicht von so toller Qualität.

Bin für Verbesserungsvorschläge und Kritik jederzeit zu haben ;-)

Viele Grüße

Daniel
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Moin Daniel

Spontan aufgefallen ist mir die Lautsprecherwand (nr.4). Die würde ich in Länge und Breite nochmal um 2mm kürzen (also pro Seite quasi 2mm Spielraum), denn da musst Du nicht nur für das Tolex Platz haben, sondern auch für den Frontbespannstoff, den Du ja um die Kanten legen wirst.

Ich finde Dein Projekt interessant. Ich will mir auch noch einen 2204 bauen, da ich ein Trafo-set übrig habe....wie's dazu gekommen ist ist schon fast tragisch - aber zum Glück nicht meine Schuld  ;D

@Joachim & jacob: Nun zerbrech ich mir noch den Kopf über die Belastbarkeit bei Mischbestückung....das hat mir eben beim durchlesen dieses Threads etwas zu denken gegeben  :o
Ich habe ja ne 6x12" Box mit momentan 2xGreenback, 1x Vintage30 und 1x Century Vintage, alle 16Ohm und ll zueinander - und dann in Serie zu 1x Greenback und 1x Vintage30 ll, je 8Ohm.
Den Century Vintage möchte ich für ein passenderes Projekt verwenden und deshalb durch einen Alnico Blue ersetzen (nur 15W). ...Die Box sollte ja aber trotzdem problemlos bis 50W gehen oder  ???  :-\

Gruss
Röbi

PS: Sorry für die Abweichung vom Thema!
Madamp M15MkI, TT-Sam, TT66 Mod, JTM45, 18Watt TMB, Tweed-Twin, RW8-Prototyp, "RW8-Serie", 18Watt TMB mit VoCo & PRIMV

basementmedia

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Hi,

danke das du mal drüber geschaut hast.
Müsste aber soweit passen. Die Breite der Platte ist 702 und die Höhe 461.
D.h. ich hab um die Platte rum jeweils 2mm Platz, ich denk dass sollte dann genügen.
Die 702 mm, die auf der Zeichnung zu sehen sind ist die Breite der Leisten, auf denen die Lautsprecherplatte aufliegt (du dachtest wahrscheinlich, das wäre die zur Verfügung stehende Innenbreite).

Ich finds eigentlich auch ein ganz interessantes Projektchen. Ich denk dass ich mir dann irgendwann noch ne passende 2x12er Box dazu Bau, oder dass ich den Combo optional als 2x12er Box für meinen Soldano SLO100 verwenden (Müsste eigentlich gehen, da die Bedienelemente ja etwas nach unten versetzt sind und das Head noch kleine Füße oben dran hat. Sobald ich das Chassis fertig geplant hab, werd ich auch davon die Zeichnungen reinhängen.

Viele Grüße

Daniel
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Hier nochmal die Combogehäusepläne, dieses Mal aber in besserer Qualität (auf DIN A2 Format).

Viele Grüße

Daniel
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#41
Hi,

bin gerade am BOM-machen (hab mich entschlossen nun alles bem dirk einzukaufen und nicht beim bösen R) und da wirft sich die Frage auf, welche Widerstände ich für was einsetze.

Mein Plan bisher:

Als Bias Widerstände und auch für alle anderen 2 Watter nehm ich Metalloxidschichter, als 1 Watter müssen die Carbonfilm dran glauben aber was würdet ihr bei den 3 Watt und 5 Watt Widerständen nehmen? In der Metroamp-doku (für den 2203er JCM 800) schlagen die Ceramic vor, aber die hab ich beim Dirk nicht gefunden. Kann man da bedenkenlos auch die Metalloxid nehmen? Ist das im Prinzip wurschd? die 5 Watter hängen ja direkt an den EL34 und die 3 Watter am 50/50 Elko und am standby Schalter.
Bin da noch  nicht so erfahren, was da am geeignetsten ist...

Und dann hab ich noch gesehen, dass es noch Carbon Composition gibt...sind die eher zu empfehlen als die Carbon film?

Gebt mir doch mal nen tip  ;)

Viele Grüße

Daniel
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#42
Muss gleich noch ne Frage nachschieben:

ich wollte mich eigentlich an das Schema von Dreamtone halten (siehe auch Anhang), kapier aber eine Sache nicht:
Im Schema und in der BOM sind die Widerstände R35, R36 und R37 aufgeführt, aber in der Darstellung der Verkabelung tauchen die nirgends auf.
Im Schema hängen die am OT an einer Ausgangsbuchse J5, aber wo soll die denn am Amp sein? Der hat doch nur zwei Speaker Ausgänge?
Ist das ne Art extra Feature oder ne Option?

Darüberhinaus find ich den Widerstandswert 560 Ohm nämlich auch gar nicht beim Dirk im Shop...

Viele Grüße

Daniel
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Zitat von: basementmedia am Mai 25, 2011, 10:59
ich wollte mich eigentlich an das Schema von Dreamtone halten (siehe auch Anhang), kapier aber eine Sache nicht:
Im Schema und in der BOM sind die Widerstände R35, R36 und R37 aufgeführt, aber in der Darstellung der Verkabelung tauchen die nirgends auf.
Im Schema hängen die am OT an einer Ausgangsbuchse J5, aber wo soll die denn am Amp sein? Der hat doch nur zwei Speaker Ausgänge?
Ist das ne Art extra Feature oder ne Option?

Hallo,

das ist der DI-Out, also die (klanglich eher bescheidene) Moeglichkeit, deinen Amp direkt ins Mischpult zu schicken. War bei spaeteren 2203/04 neben den Lautsprecherbuchsen verbaut, bei frueheren wohl nicht. Kannst du ruhig weglassen.

Gruss
Kilian

basementmedia

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Wer lesen kann.... steht ja dick und fett da ;-)
Wer zur Hölle braucht einen DI-Out --> Wird also weggelassen.

Was anderes: Mir ist wie gesagt aufgefallen, dass sich die Layouts von Ceriatone, Metroamp und Dreamtone teilweise auch noch in anderen Punkten unterscheiden. Es kommt mir so vor, als ob sich das Layout von Dreamtone an eine neuere Version (88/89) des 2204 und Metroamp/Ceriatone an eine frühere Version (81?) des Schaltplans.

Gibts da wohl auch klanglich unterschiede? Hat schon einer Erfahrungen mit den Layouts und nen Tipp an welches ich mich halten sollte?
Zwecks den Widerständen (mein vorheriger Post) werd ich wohl Carbon Film und Metalloxid nehmen und keine Carbon Composition.
Hab ein bisschen recherchiert und den Gesamtnenner gezogen, dass ich mir mit den Compositions wohl eher Rauschen einhandle und ansonsten nur viel viel Voodoo darum gemacht wird.

Viele Grüße

Daniel
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