Marshall JCM 800 clone

Begonnen von basementmedia, Mai 08, 2011, 10:25

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jacob

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Moin Stone,

Daniel verwendet doch die 240V Primäranzapfung des Netztrafos.
Wie er schrub, kommt er damit sekundär auf 325 Volt, sollte also keine Probleme geben.

Und das passt doch nun wirklich ziemlich gut zu dem JCM800 2204- Plan der Huss- Seite  ;)

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

Beano

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Hi,

wobei ich glaube, dass die 320V aus dem Huss-Plan nicht stimmen können. Selbst theoretisch bekomme ich aus 320V maximal gut 450V raus, der praktisch erreichbare Wert liegt noch darunter.
Ich würde mich also nicht so auf die 320V fixieren.

Grüße,
Mathias

basementmedia

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Moin,

so, hab den Amp jetzt nochmal ausgiebig getestet, klingt klasse, matscht auch nicht wenn der Gain voll aufgeschraubt ist.
D.h. nun mach ich mir noch schnell ne Halteplatte für meinen Bias-Poti (hab ja nen externen verbaut) und dann geht das Ding ab in die Kiste.
Aber vorher mach ich noch ein paar Fotos.

Zu meinen Kenntnissen:
Ganz ehrlich gesagt habt ihr alle Recht: Ich hab hier Malen nach Zahlen auf höchstem Niveau betrieben.
Ich hab daheim aber schon drei Lernpakete für Elektronik liegen (von franzis), darunter auch das für Röhren.
Da sind ein paar einfache Schaltungen drin, ich denk da werd ich mich erstmal dransetzen und bevor ich das begriffen hab nix mehr bauen.
Aber bzgl. der Sicherheit braucht ihr euch um mich keine Sorgen zu machen ;-)
da hab ich nen RIESEN Respekt und immer eine Hand in der Hosentasche.
Aber ist eben trotzdem ein blödes Gefühl, wenn man nicht kapiert, was man da zusammenlötet, ich werd mich also mal extremst hinsetzen.

Wär aber doch trotzdem mal ne klasse Idee, so ne Art Newie-Treffen mit Workshop zu machen, wenn da einer Bock hätte.
Wenn man da mal so ne Schaltung durchsprechen würde von Vorne bis hinten (und ein bisschen Grundkenntnisse hab ich ja schon nur eben nicht im Bereich der Röhrentechnik...dummerweise).

Aber wie gesagt: Ihr habt alle Recht, mit dem was ihr geschrieben habt und ich sag nochmal 1000-Dank für eure Hilfe.
Ist echt super, dass es solche Foren gibt und dass man auch auf seine Nicht-Kenntnisse aufmerksam gemacht wird.
Denn dadurch hab ich zumindest den nötigen Respekt für das Projekt entwickelt.

Viele Grüße

Daniel


P.S.: Mein nächstes Projekt wird erstmal nichts elektronisches sondern ne Akustische Stahlsaitenklampfe. Denn das Handwerkliche Geschick dafür hab ich ;-)
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jacob

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#183
Hi Daniel,

schön zu hören  ;)

Aber: wie hast Du denn nun das Problem den zu hohen Preamp- Spannungen gelöst  ???

Jetzt musst Du eigentlich nur noch Deinen aktuellsten Schaltplan (mit allen Spannungen, natürlich) und optimaler Weise auch ein paar Fotos von Deinem Werk hier einstellen  ;)

Edit: und natürlich von Deiner Gehäusekonstruktion.

Gruß

Jacob
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Stone

Gast
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Hallo Jacob

Ich habe Daniel so verstanden, dass der Trafo Sekundärseitig 350 V~ liefert ... die dann gleichgerichtet rund 495 V= ergeben dürften (sofern sich der Rechner nicht verrechnet hat ;) ).

Wenn 's Problem aber gelöst ist, wäre es rein informativ ...

Gruß, Stone

basementmedia

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YaBB God
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Hi,

die Spannungen die ich gestern nacht gepostet hab, sind noch immer so.
Aber da diese ja nun relativ gut mit den Huss'schen Spannungen übereinstimmen (@Jacob: das hattest du doch auch geschrieben, oder?) würde ichs riskieren, das Ganze mal so zu belassen. Was könnte denn schlimmstenfalls passieren, wenn ich mit diesen Spannungen (siehe hier nochmal mein post: http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,14352.msg143582.html#msg143582) arbeite?
Früheres Abrauchen der Röhren?

Problem ist, dass ich selber (eben aufgrund meiner Unkenntnis) keine Ahnung hab, wo ich noch was ändern könnte um die Spannungen runter zu kriegen (ohne euch tagelang nerven zu müssen) und meine Frau mich glaub ich killt, wenn ich jetzt nochmal zwei Wochen reinsteck ;-)


Viele Grüße

Daniel
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Nils H.

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@Stone: Nee. Daniel verwendet ja den JMP-Trafo von Ingo, der hat eine 350V-Wicklung mit 325V-Tap. Zuerst hat er die 350V-Wicklung angeschlossen, da waren die Spannungen aber sowas von zu hoch, jetzt hat er nach meinem Kenntnisstand die 325V in Verwendung, der Trafo ist primär mit 240V verdrahtet.

@Daniel: Die Spannungen sind zwar von der Größenordnung her OK, aber ein Problem, auf das jacob hingewiesen hat, darfst Du nicht ignorieren, jedenfalls nicht, wenn Du nicht reihenweise die V2 austauschen willst: Du überschreitest mit 204V an der Kathode von V2 die maximal zulässige Spannung zwischen Kathode und Heizung. Die liegt bei einer ECC83 bei 180V. Dua kannst in V2 eine E83CC einsetzen, die hat eine Uf/k von 200V, aber auch da bist Du am Limit. Also entweder Spannungen noch mal senken, oder andere Maßnahmen. Aber nicht so lassen, da kann es Dir passieren, dass eine Röhre nach der anderen in V2 nach kurzer Zeit den Geist aufgibt.

Und jetzt gebe ich noch mal den Papi: Du musst auch lesen, was wir Dir schreiben - ich hab Dir schon mehrmals gesagt, wo Du ansetzen musst, um im Preamp die Spannungen runter zu bekommen - R29.

Gruß, Nils

basementmedia

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Ja schon, aber gehen dann nicht alle anderen Spannungen auch runter?
Wenns nur die an V2 ist und die andern ok sind, müsst ich doch dann eher irgendwo bei V2 ansetzen, oder?
Aber wenns mit einer Erhöhung von R29 getan ist, tausch ich den natürlich noch aus, kein Thema!
Kannst du da vielleicht nochmal den Papi spielen und mir noch nen Wert nennen, der ausreichen könnte?
Ich hab halt keine Ahnung, welcher Wert sich wie auf die nachfolgenden Spannungen auswirkt.

Gruß

Daniel
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Nils H.

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#188
Wenn Du R29 vergrößerst, geht die Versorgungsspannung von V3, V2 und V1 runter. Die vier ersten Triodensysteme ziehen grob gerechnet so 3-4mA (für eine grobe Abschätzung rechne ich immer so mit 0,8-1mA pro System), der PI wohl auch, und ich würde die Spannung an V2 um mindestens 30V senken. Du willst 30V loswerden, bei 7mA musst Du den Widerstand um R=U/I = 30V/4mA = 4,2kOhm vergößern. Passend in der Größenordnung wären also Widerstände in Richtung 12k, 15k, 18k, 22k anstelle von R29. Da musst du auch ein wenig experimentieren.

Hab ich aber in Deinem anderen Thread zuvor schon mal geschrieben:

Zitat von: Nils H. am Jul 05, 2011, 08:51
Im wesentlichen betrifft das den Widerstand vor dem Versorgungspunkt des PI (R29 im Dreamtone Layout). Besorg Dir einfach mehrere Widerstände passender Leistung, ich sage mal, so bis 22k und probiere, mit welchem Dir die Spannungen am ehesten passen.

Wenn Du die Spannungsabsenkung an V1 NICHT willst, musst Du halt den Widerstand vor dem Versorgungspunkt für V1 entsprechend verkleinern. Den Einfluss auf den PI wirst Du nicht verhindern können, weil PI und V2 laut dem geposteten Plan von einem Knoten versorgt werden.

Gruß, Nils

jacob

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Hi Daniel,

ich sprach nur von der Sekundärspannung des Trafos, die Du geposted hast.
Irgend etwas ist ja offensichtlich immer noch faul in Deiner Schaltung, sonst wäre ja z.B. die Uf/k an V2 nicht bei über 200V.
Die Ursache dieses Fehlers musst Du nun halt ausfindig machen und beheben.

BTW: auch bei denjenigen 100er Marshalls, die mit einer Ub von über 530V arbeiten, ist die Uf/k nie über 180Volt. Und das, obwohl damals wirklich sehr gute und Röhren hergestellt wurden! Das sollte Dir m.E. zu denken geben  ??? :o ::)

Jens und Stone als "Forumssimulanten" haben das doch garantiert schon durchsimuliert, oder?

Und für dei Berechnung des benötigten Widerstandswertes hinter der Drossel kannst/ solltest Du doch (gerade auch als E- Technik- Student!) ruhig mal einen Blick in Deine Unterlagen werfen das Ohm'sche Gesetz mal wieder ausgraben  ;)

Gruß

Jacob
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snyder80

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Hi Daniel!



Also wie sich ein Widerstand in der Siebkette verhält ist zum einen mit dem PSU-Designer von Duncanamps (der mit dem Tonestack-Calc) errechenbar.

Allerdings muss man sich in dieses Programm doch etwas mehr einarbeiten, sonst können da schon mal komische Werte ruskommen.

Zum anderen ist schneller/einfacher aber bloß "pi mal daumen" errechenbar, welche Werte des Widerstandes in der Siebkette für einen (geänderten) Spannungsabfall ergeben.

1: Hier: http://www.sengpielaudio.com/Rechner-ohm.htm eingeben, welchen Wert der Widerstand bisher hat und welchen Spannungsabfall man darüber messen kann.
2: Dann die erechnete Stromstärke kopieren, alle Felder löschen
3. Den kopierten Ampere-Wert zusammen mit dem neuen "experimentier-Widerstandswert" eingeben. Dann weist Du in etwa, wieviel Spannung über diesem experimentier-Siebkettenglied abfällt...

Grüße,
snyder80

Nils H.

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Zitat von: jacob am Jul 11, 2011, 11:45
Jens und Stone als "Forumssimulanten" haben das doch garantiert schon durchsimuliert, oder?

Meinst Du mich? Ich hau' Dich! :devil:

jacob

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Hi Nils,

oder er ändert/ erweitert die Siebkette auf parallele Spannungsversorgung. Ich denke allerdings, dass das im Moment bei Daniels "Problem" zu weit fürhren würde.

Gruß

Jacob
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Nils H.

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Moin jacob,

wenn V2 mit fast 360V versorgt wird, ist es doch kein Wunder, dass sich >200V am CF einstellen. Hatten nicht einige Marshalls mit höherer Ub auch 20k's in der Siebkette? 360V kommt mir doch arg viel vor... ich würde die Spannungen einfach mal pauschal 30V runterholen.

Gruß, Nils

jacob

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YaBB God
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Hi Nils,

wen denn sonst?  :devil:

Aber natürlich schwingt da bei mir auch eine gehörige Portion "Neid" mit, weil ich Computer- und -Programm- mäßig wirklich eine absolute NULL bin  :P

Gruß

Jacob
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