VibroClone Rework und Frage GELÖST!

Begonnen von Dote, Okt 09, 2011, 03:26

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Duesentrieb

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Zitat von: Dote am Okt 22, 2011, 05:51


1Powersupply-Board, 1 Masseschiene mit allen Powersupply-Cap Grounds?

2von da aus Richtung PT und dort gegen Chassis zusammen mit Endröhren- (pin1+8) und Heizungssymmetrie

3 1 Masse von Preampgrounds (inkl. PI ground, Tremologround) gegen Chassis nahe Eingangsbuchsen?

4Schutzleiter btw getrennt von allem Gedöns mit eigener Schraube, Sicherungsscheibe, Zahnscheibe gegen Chassis
1 nö, ich separiere das fast immer - v.a. den ersten !
2 siehe vor
3 nö, Stern
4 ja

Dote

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Zitat von: Duesentrieb am Okt 22, 2011, 06:33
OT-Masse an den Röhrenmassen?
Gleichrichter-Masse am ersten Filter?
Dort auch die Tube+OT?
An welcher Masse hängt die Gegenkopplung bzw. der PI-Ground?

OT-Masse an Chassis über Buchsen

Gleichrichter-Masse: Röhrengleichrichtung, PT-Mittenabgriff HV and Masse 1st B+ Filter Caps -> Chassis

Tube -> Chassis neben Sockeln

Masse Gegenkopplung an Preamp-Masse

Dote

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Zitat von: Duesentrieb am Okt 22, 2011, 06:36
1 nö, ich separiere das fast immer - v.a. den ersten !
2 siehe vor
3 nö, Stern
4 ja

Moin Olaf, Danke für Deine Hilfe. Echt irrsinnig, ein Low-gain Amp treibt mich in den Wahnsinn!


1 wohin gehst Du mit Masse erster Filtercap (B+ Endröhren)? Chassis? Wo?
2 siehe vor?  ??? vorherige Post?
3 also 1 Draht pro Massefiltercap der jeweiligen Stufe gegen Chassis an einem Punkt?

Dote

Duesentrieb

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Zum Stern, Dominik. Alles zum Stern, Preamp gemeinsam und immer die Kathoden an den jeweiligen Filter und die Eingangsbuchse an die Kathode von V1A.
Die Potis haben übrigens bei mir nie eine Masse-Leiste oder sowas ...

Duesentrieb

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Mein Nachbar hat übrigens einen 1973er Pro Reverb. geiles Teil. Allerdings fängt der immer nach 1 Stunde Betrieb (nicht früher) das Brummen an ... (hijack, falls jemand ne Idee hat)

Duesentrieb

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Zitat von: Dote am Okt 22, 2011, 06:41
OT-Masse an Chassis über Buchsen

Gleichrichter-Masse: Röhrengleichrichtung, PT-Mittenabgriff HV and Masse 1st B+ Filter Caps -> Chassis

Tube -> Chassis neben Sockeln

Masse Gegenkopplung an Preamp-Masse
Ich würd nen echten Stern machen (ich nehme immer etwa die Mitte des Gehäuses, in Deinem Fall würde ich die Öse am ersten Filter/Gleichrichtung nehmen), Dominik, und alles dorthin führen. Nach dem Prinzip wie vor beschrieben. Mit der Gegenkopplungsmasse musst Du probieren, die macht (selten, aber gelegentlich) Ärger.

Martino

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#21
ich habe mittlerweile schon zwei ab763 ähnliche amps gebaut. zu ersterem gibts im forum einen ellenlangen
hilfethread. später hab ich den wegen etwas restbrumm nochmal komplett rewired, womit ich ihn ganz sauber
bekommen habe. was ich dir jedenfalls bei dem typ amp rate ist, die masse am capboard aufzutrennen.

die masse des ersten cap (od besser der beiden imf 2x100µ caps in serie) hängt bei mir immer an massepunkt1,
wo auch gleichrichtermasse, heizwicklungs-center,etc hängen.
die masse des zweiten filtercap (nach der drossel) hängt imf immer an einem massepunkt2, gemeinsam mit der
masse des bias-boards.
die masse des dritten u vierten filtercaps hängt direkt an einem starken kupferdraht, welcher die alle masseschlüsse
der v1-v6 beschaltung zu einem weiteren massepunkt(5) zusammenführt.

stern hat bei mir nie funktioniert. die lage, welche bei mir fruchtet:
massepunkt1 sitzt bei mir nahe der kaltgerätebuchse, möglichst nah an dem massepunkt des schutzerders.
massepunkt5 sitzt bei mir genau diagonal gegenüber.
massepunkt2 sitzt zwischen den beiden. (etwas näher am ersten)

massepunkt3 (speaker out masse) sitzt nahe der dazugehörigen buchse.
massepunkt4 (masse der reverb in out buchsen und des reverb trafos) sitzt nahe den dazugehörigen buchsen.


Dote

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Zitat von: Duesentrieb am Okt 22, 2011, 07:03
Mein Nachbar hat übrigens einen 1973er Pro Reverb. geiles Teil. Allerdings fängt der immer nach 1 Stunde Betrieb (nicht früher) das Brummen an ... (hijack, falls jemand ne Idee hat)

Olaf,

Danke für die Tipps. Wegen des ProReverbs:

der Grund, warum ich meinen Vibroverbclone total auseinandergepflückt habe und PCBs gemacht habe war, dass die blöden eyelet-boards total Feuchtigkeit ziehen. Ich hatte am Ende (der Amp stand einige Zeit in einem feuchteren Keller) 10V DC neben den Anodenwiderstande auf dem Board, scratchy Pots usw. Mein Eyeletboard war wohl auch nicht vakuumimprägniert mit Wachs, daher noch nen ticken schlimmer als in den Originalamps.

Ich denke, dass der Amp deines Kumpels nach einer Stunde ordentlich warm ist und die Feuchtigkeit aus dem Board raus ist. Daher dann vielleicht brumm erst bemerkbar? Nur so eine wilde Überlegung....

Dominik

Dote

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Hallo Martino,

das probiere ich mal aus. Ich hatte die Massen ja anfänglich auf dem PS Board (PCB) getrennt. Jetzt halt im Zuge des Fehlersuchwahnsinns z.T. wieder zusammengeführt.

Es ist ein Kreuz mit den Fenderamps....

Danke!

Dote

Zitat von: Martino am Okt 22, 2011, 07:28
ich habe mittlerweile schon zwei ab763 ähnliche amps gebaut. zu ersterem gibts im forum einen ellenlangen
hilfethread. später hab ich den wegen etwas restbrumm nochmal komplett rewired, womit ich ihn ganz sauber
bekommen habe. was ich dir jedenfalls bei dem typ amp rate ist, die masse am capboard aufzutrennen.

die masse des ersten cap (od besser der beiden imf 2x100µ caps in serie) hängt bei mir immer an massepunkt1,
wo auch gleichrichtermasse, heizwicklungs-center,etc hängen.
die masse des zweiten filtercap (nach der drossel) hängt imf immer an einem massepunkt2, gemeinsam mit der
masse des bias-boards.
die masse des dritten u vierten filtercaps hängt direkt an einem starken kupferdraht, welcher die alle masseschlüsse
der v1-v6 beschaltung zu einem weiteren massepunkt(5) zusammenführt.

stern hat bei mir nie funktioniert. die lage, welche bei mir fruchtet:
massepunkt1 sitzt bei mir nahe der kaltgerätebuchse, möglichst nah an dem massepunkt des schutzerders.
massepunkt5 sitzt bei mir genau diagonal gegenüber.
massepunkt2 sitzt zwischen den beiden. (etwas näher am ersten)

massepunkt3 (speaker out masse) sitzt nahe der dazugehörigen buchse.
massepunkt4 (masse der reverb in out buchsen und des reverb trafos) sitzt nahe den dazugehörigen buchsen.

Martino

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bloss nicht verzagen. an meinem ersten hab ich 2 wochen oder länger mit intensiver
forumshilfe entbrummt. wenns mal wieder hoffnungslos aussieht, bloss nicht übermüdet
oder gefrustet debuggen. also bei bedarf zwischendurch drüber schlafen oder ne runde
motorradfahren  ;)
gutes gelingen!
gruß, m

Dote

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So....

nachdem ich dem Amp etwas Zeit gegeben habe, bin ich nun endlich erfolgreich gewesen.

Ich habe mich an das Grounding-Scheme von Hoffmann Amps gehalten (anbei).

Presto: no more hum in PI.

Glücklich!

Jetzt wir erstmal nur noch gespielt und nicht mehr gebastelt. Wobei..... da muss ich doch noch in meinem 70s Dumble den PAB modden...grrrrrr.... geht es schon wieder los..... ist halt eine Krankheit das "Röhrengefummel".

Nochmals Danke an Alle für die Tipps und den Beistand!

Viele Grüße,

Dote

Grounds.gif copyright Hoffmann Amps

jacob

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Rote Amps klingen besser!
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Hi Dote,

erstaunlich!
Das Fender- mäßige Hoffmann- Grounding mit seinen vielen Masse/ Chassisverbindungen (Buchsen, Poti- Buss)ist ja so ziemlich das Gegenteil eines Schulbuch- mäßigen echten (und leider sehr aufwändigen) Stargrounds, wie ihn z.B. Aiken und Blencowe beschreiben  ???

Andererseits: es ist ja auch kein Highgainer... Hauptsache, das Brummen ist weg.

Problematisch können solche Mehrfach- Masseverbindungen allerdings werden, wenn der Amp später mal erweitert/ modifiziert wird.

Gruß

Jacob

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)