Bassverstärker aus Eighteen Lite?

Begonnen von raphrav, Aug 24, 2012, 09:24

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raphrav

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YaBB God
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Hi zusammen,

ich bin günstig an eine Verstärkerleiche gekommen.
Im Prinzip ists der da http://img6.imagebanana.com/img/p3z3c2xq/18wattLite2b.gif mit Solid-State-Netzteil. Zur Zufriedenheit fehlt noch ein Netztrafo, aber da passt der Wüsten-Klassiker und mir wurde glaubhaft versichert, dass es dann anliefe.

So weit, so gut. Im Grunde hab ich die Kiste so schon mal rumfahren, in etwas heißer und mit ein paar Mods, sowie einem EF86-Boost. Hammer das Teil. Aber einmal reicht halt. Und einen Bassamp hab ich noch nicht, den Bau/Kauf schieb ich seit Jahren vor mir her.

Ich weiß, dass es stabileres gibt als EL84-PP mit Kathodenbias, aber die Kiste wäre für Blues/Rock gedacht, der Bass dazu ein passiver Jazzbass, die Band dazu ist leise, ich wills wissen. Und das bestehende Brüderchen hat sich auch mal ganz gut als Bassamp geschlagen.

Wie auch immer, was schlagt ihr vor, den als Bassamp zu optimieren: Im Großen und Ganzen so lassen? Mit NFB experimentieren? An den Koppelkondensatoren oder Anodenwiderständen drehen?

Bin gespannt!

Grüße,
Raph

SvR

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YaBB God
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Salü,
Schau mal hier. Da schreibt Martin über Klangreglerschaltungen in Bassverstärkern. Für kleine Leistungen schlägt er die FMV-Schaltung vor. Auch in den anderen Threads zum  "Volksbassverstärker" findest du evtl. die ein oder andere Anregung.
mfg sven
Rettet den Wald, esst mehr Biber!
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jacob

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YaBB God
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Hi Raph,

wähle doch einfach fixed Bias (= mehr "Watt"  :guitar:) und die Vorstufe des Bassman 100. Ist ein Klassiker und klingt m.E. gut  :headphone:

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

Ein Mensch, der spürt, wenn auch verschwommen, er müsste sich, genau genommen, im Grunde seines Herzens schämen, zieht vor, es nicht genau zu nehmen. (Eugen Roth)

raphrav

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YaBB God
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#3
Hi zusammen,

danke erst mal für die Antworten!

So was wie Bassman hat mir tatsächlich schon vorgeschwebt.

Aber das mitm Fixed Bias ist so ne Sache: Der passende Netztrafo hat eine 230V- und eine 20V-Wicklung, die ich beide in Reihe schalten darf. Somit hab ich die Wahl zwischen einer Bias-Spannung und 230V AC ins HV-Netzteil oder eben Kathodenbias und 250V AC ins HV-Netzteil (momentan der Stand...)
Ob ich wirklich nur durch umstellen der Biaserzeugung so viel gewinne, wenn ich mit der Anodenspannung übern Daumen gepeilt mit 25-30V runter gehen muss, bin ich mir halt nicht so sicher...

Das Netzteil, auf geätzter Platine, ist eigentlich das Leckerli an der Kiste und gerade an dem wollte ich eigentlich nichts verändern, weshalb ich versuche, irgendwie beim Kathodenbias zu bleiben

Grüße,
Raph

kugelblitz

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YaBB God
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Hallo Raph,

die Bias Vorspannung könntest Du ja auch von der HV-Wicklung vor der Gleichrichtung abzweigen.

Gruß,
Sepp

raphrav

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YaBB God
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Hi,

dann geht aber die Strombelastbarkeit runter - und die 120mA sind ohnehin schon etwas knapp bemessen...

Grüße,
Raph

kugelblitz

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YaBB God
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120mA dürften knapp sein, aber schon von Grund auf. Das Bias sollte ja nicht die so grosse mehr Belastung sein.

Viel Erfolg,
Sepp

raphrav

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YaBB God
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Hey,

die 120mA sind knapp, aber sie reichen auch knapp. Allerdings kann ich dann nicht allzu viel entbehren.

Naja, ich teste etwas rum, folgende Reihenfolge:

  • Ich bau in das Ding nen Netztrafo ein
  • Wenn der so nicht klingt, modde ich erst mal Rs & Cs
  • Wenn das nicht reicht, klopfe ich die Bassman-Vorstufe rein
  • Wenn das immer noch nicht taugt, schau ich mal noch nach Bias. Zur Not komme ich an die Spannung ja auch mit nem kleinen Printtrafo...

Aber dauert eh noch, weil ich erst mal noch ein paar Prüfungen hab...

Danke schon mal!

Grüße,
Raph

jacob

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YaBB God
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#8
Moin Raph,

für die fixed Bias brauchst Du doch so gut wie keinenen zusätzlichen Strom (nur wenige Milliampere).
Die benötigte Spannung kannst Du bei einer HT- Zweiweg- Gleichrichtung sehr bequem über einen Vorwiderstand von der HT- Wicklung "abzapfen".
Falls Du eine HT- Brückengleichrichtung hast, dann musst Du statt eines Vorwiderstandes einen Kondensator verwenden.

Gruß

Jacob
Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist grundsätzlich in der Praxis größer als in der Theorie. (Unbekannt)

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es345 (†)

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YaBB God
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Hallo Raph,

bei einem 18W Bassverstärker empfehle ich Dir, über einen zuschaltbaren Kompressor nachzudenken - ich nehme mal an, daß Du den Bass clean spielen möchtest und eine Endstufenübersteuerung vermeiden möchtest.

Ein einfacher Kompressor ohne zusätzliche 12V Versorgung könnte etwa entsprechend Skizze funktionieren. Die genaue Dimensionierung mußt Du austesten. Die Größe von Cx bestimmt das Ein und Ausschwingverhalten.

Gruß Hans- Georg

Gruß Hans-Georg