Neuer Tone-Hound / Reaktive Last

Begonnen von Dirk, Dez 05, 2013, 04:05

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kugelblitz

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Zitat von: Dirk am Dez 20, 2013, 12:24
Wir haben nur erstrebenswerte Teile  ;)

Scheinbar so viele daß ihr sie sogar verakuft.

Dirk

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Zitat von: kugelblitz am Dez 20, 2013, 02:04
Scheinbar so viele daß ihr sie sogar verakuft.

Zwangsweise - sogar nach AT  :devil:
War zwar so nicht geplant, hat sich aber ergeben !

Gruß, Dirk
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snyder80

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Guten Morgen,

ich hätte eine kurze TTT-Technikfrage ;) die ein bisschen OT ist:
Ich nutze den LineOut des POS zusammen mit nem LastR für das DI-Recording. Mein Eindruck ist, dass das Signal tendenziell mit Loadbox immer etwas mehr verzerrt, als bei Nutzung an einem Speaker. Ist das bei resistiven Lasten normal und beim tonehound evtl. nicht so da der reaktiv ist?

PS: Ich meine NICHT clipping durch zu große Pegel am Interface uä. Beispiel ist 0,2W Blackheart BH1 (1/2 12ax7 als PA) auf 9 Uhr am Greenback ist sehr "pristine-clean" und mit LastR schon angenehmer leichter clean-crunch...

Viele Grüße

snyder

SvR

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Salü,
Zitat von: snyder80 am Dez 21, 2013, 08:26
PS: Ich meine NICHT clipping durch zu große Pegel am Interface uä. Beispiel ist 0,2W Blackheart BH1 (1/2 12ax7 als PA) auf 9 Uhr am Greenback ist sehr "pristine-clean" und mit LastR schon angenehmer leichter clean-crunch...
Ich könnte mir vorstellen, dass durch die Trägheit der Membran die Oberschwingungen im Signal generell etwas gedämpft/entschärft werden. Bei nem ohmschen Lastwiderstand fällt der Effekt weg.
mfg Sven
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kugelblitz

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Guten Morgen,

yepp hab die gleiche Erfahrung gemacht, Clean ist meist sehr direkt und verzerrt wird es schnell harsch. Ein Teil wird vermutlich an den von Sven beschriebenen Effekten liegen, aber IMO ist ein Gutteil der fehlende Raum mit schuld. Ich spiele eigentlich immer das Linout/DI Signal, durch etwas Delay und Hall, auch wenn eine Speakersim im Signalpfad ist, dann verschwindet das Harsche. Wenn das Signal dann noch durch einen PA und Gitarrenspeaker geht, merkt man IMO nicht mehr, daß eine Dummy im Signalpfad ist. Bin gespannt wie sich die neue TT load schlägt.

Gruss,
Sepp

Dirk

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Zitat von: snyder80 am Dez 21, 2013, 08:26
Ich nutze den LineOut des POS zusammen mit nem LastR für das DI-Recording. Mein Eindruck ist, dass das Signal tendenziell mit Loadbox immer etwas mehr verzerrt, als bei Nutzung an einem Speaker. Ist das bei resistiven Lasten normal und beim tonehound evtl. nicht so da der reaktiv ist?

Wenn Du die gleichen "Verzerrungen" meinst die ich meine, dann liegst Du falsch. Die Verzerrungen hängen von der Schaltung / Verstärker / Übertrager ab und sind auch bei betrieb des Verstärkers an einer echten Lautsprecherbox vorhanden nur fallen dies dort nicht bzw. nicht so stark auf weil der Lautsprecher diese nicht überträgt. Bedenke, dass Gitarren-Lautsprecher nur einen recht kleinen Frequenzbereich übertragen sollen und auch müssen, sonst würden sie bescheiden klingen.
Bei "modernen" Verstärker-Designs bei denen der Sound in der Vorstufe erzeugt wird und die Endstufe sehr neutral gehalten ist, sind die Verzerrungen deutlich geringer.

Beim Tone-Hound treten die Verzerrungen auch auf, werden aber durch die Speaker-Sim abgeschnitten (mehr oder weniger stark je nach Voicing-Stellung). Da Du aber schon den PoS hast würde in Deinem Fall sicherlich nur die Speaker-Sim ausreichen:
https://www.tube-town.net/ttstore/product_info.php/info/p6263_Kit-TT-Cab-Sim-DI.html

Wenn es aber rein um Recording geht, dann stellt der Tone-Hound natürlich die bessere Wahl da.

Gruß, Dirk


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arnie65

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Hi,
eigentlich brauche ich nur eine Power Soak, für den geringen Aufpreis gegenüber der Pos
würde ich mir aber die Features des Tone-Hound mitnehmen, man weiß ja nie ;-)
Also, wird der "unbalanded out" auch mit dem Level-Poti geregelt ?

Bis dann
Arnd

kugelblitz

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Zitat von: Dirk am Dez 20, 2013, 03:47
Zwangsweise - sogar nach AT  :devil:
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Ah jetzt verstehe ich erst, glaub ich... Merci

quasi

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Nabend, kurze Frage zum TTT Bausatz: Wird der Schaltplan und das Layout mitgeliefert? Oder veröffentlicht ihr die Pläne wieder als PDF online?
LG Christian

snyder80

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@Dirk und Sven:

Sorry, hatte mich nicht ganz klar ausgedrückt... Habe natürlich analoge und digitale Speaker- und Raumemulation hinter das Lineoutsignal gelegt.
Mein Eindruck ist eben nur, dass der Verstärker in dem Sinne mit LastR weniger Headroom (?) hat, also früher in die Sättigung kommt. Ich bin davon ausgegangen, dass die über alle Frequenzen gleiche statische Last die Endstufe eher ins zerren bringt, als bei der der Spule im Speaker und der reaktiven Last. Wenn ich also den Amp mit Plexi-like Vorstufe und Trioden-SE-PA auf auf 10:30 Uhr stehen habe klingt es am 1x12 Greenback präsent und clean, mit Boxensimulationen fängt das DI/Lineoutsignal aber schon leichtes Zerren an...oder traut man sich bei kleineren Pegeln einfach nur mehr in die Saiten zu hauen ?!

Dirk

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Zitat von: arnie65 am Dez 21, 2013, 09:35
Also, wird der "unbalanded out" auch mit dem Level-Poti geregelt ?

Ja, und da ales rein passiv ist auch über die Leistung die in den Tone-Hound geht.

Gruß, Dirk
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Dirk

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Zitat von: quasi am Dez 22, 2013, 04:23
Nabend, kurze Frage zum TTT Bausatz: Wird der Schaltplan und das Layout mitgeliefert? Oder veröffentlicht ihr die Pläne wieder als PDF online?

Layout und Stückliste liegen dem Bausatz bei.

Gruß, Dirk


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Dirk

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Zitat von: snyder80 am Dez 22, 2013, 04:28
...oder traut man sich bei kleineren Pegeln einfach nur mehr in die Saiten zu hauen ?!

Das kann ich Dir nicht sagen. Ich kann nur die Beobachtungen wieder geben die wir selbst gemacht haben. Der Übertrager selbst hat dabei auch einen gewissen Einfluss, teilweise sogar recht gross.
Da ich aber schon entsprechende Verzerrungen bei früheren Test mit L-R Kombinationen festgestellt habe und auch bei anderem kommerziellen Equipment welches mit L und R ausgestattet ist, würde ich die Aussage bezüglich reiner ohmscher Last auf alle Fälle NICHT unterschreiben.

Gruß, Dirk
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SvR

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Salü,
Zitat von: snyder80 am Dez 22, 2013, 04:28
oder traut man sich bei kleineren Pegeln einfach nur mehr in die Saiten zu hauen ?!
Ich denke schon, dass deine Beobachtung stimmen kann und das früher einsetzende Zerren nicht mit einer anderen Spielweise zusammenhängt. Ein Lautsprecher ist nun mal mehr als ein ohmscher Lastwiderstand, der zusätzlich noch Töne von sich gibt. Die Impedanz ist nicht bei jeder Frequenz gleich. Diese frequenzabhängige Laständerung wird vom AÜ transformiert und wirkt somit ins das Verhalten der Endstufe mit rein. Außerdem wird wohl auch eine Gegenspannung in die Lautsprecherspule induziert, wenn sich diese im Luftspalt bewegt. Ich könnte mir vorstellen, dass die Überlagerung der eigentlichen Signalspannung und der induzierten Spannung auch einen Anteil am Ton hat. Was genau jetzt den Unterschied macht, dürfte schwierig auszumachen sein.
mfg Sven
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Dirk

Dirk M.
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Hallo,

wer's selbst testen will: eine reine DI-Box verwenden ohne Sim, Filter oder sonst was und diese zwischen Last und Amp hängen. Als Last einmal eine Box und einmal einen Widerstand verwenden und die Ergebnisse welche aus der DI-Box kommt mit einander vergleichen. Weiterhin sollte man auch noch verschiedene Verstärker mit einander Vergleichen (bei uns waren das JTM45, 18Watt, TT66, H&K und Engl) und auch deren Schaltungskonzept in Relation zu dem klanglichen Ergebnis setzen.

Für mich fraglich ist zudem, ob es sich bei den Verzerrungen wirklich um Verzerrungen handelt oder um "klangliche Produkte" die sich durch und aus der Schaltung ergeben. Ein hoher Klirr ist bei Gitarren-Amps ja nichts negatives - ganz im Gegenteil.
Wichtiger und sinnvoller ist es aber eher zu wissen, wie man dieses unliebsamen Klangerscheinungen auf der Aufnahme vermeidet und dies geht nach meinem aktuellen Standpunkt nur mittels Filter (in diesem Fall aus Marketinggründen als Speaker oder Cab-Sim bezeichnet).

Gruß, Dirk
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