Sovtek Tube Midget 50H - Frage zum Abschalten

Begonnen von maggo, Dez 27, 2016, 09:06

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maggo

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Moin.

Ich habe eine Frage zu meinem Sovtek Amp.
Wenn ich den Amp nach dem Spielen in den Standby Modus schalte tut er genau das was er soll.
Schalte ich danach jedoch aus, kann ich noch mal kurz das Gitarrensignal hören, welches dann leiser wird, bis es komplett aus ist.

Gehört das so, oder sollte ich da mal nachschauen?

Danke schonmal,

-marko-

Reinhold Messmal

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YaBB God
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Hallo,

meiner macht das auch, allerdings nur, wenn man ihn direkt nach Aktivieren des Standbys dann gleich noch ganz ausschaltet. Wartet man dazwischen einen Moment, tritt das nicht mehr auf.

Hat mich auch irritiert, als ich es das erste Mal beobachtet habe, aber solange er ansonsten völlig problemlos läuft, was solls.

Gruss, Stefan
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bluesfreak

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YaBB God
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Ain`t no tube, ain`t no sound....
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Das ist ganz normal weil die Hochspannung beim Einschalten des Standby nicht sofort weg ist (Elkos entladen sich). Im übrigen braucht man den Standby nicht aktivieren wenn man den Amp ausschaltet, einfach AUS reicht, dann halt nicht vergessen vor dem Einschalten den Standby wieder zu aktivieren weil sonst je nach Amp sofort volle B+ an den Röhren anliegen würde...

Gruß
blues

maggo

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Danke euch.

Gestört hat es mich bisher auch nicht.
Wollte nur mal nachhaken, weil das Teil hier sowieso gerade auseinander gebaut rumliegt.

Dann kann ich den Klumpen ja mal wieder zusammenbauen und die neuen Vorstufenröhren einsetzen.
Endstufenröhren erst dann, wenn mein Messadapter da ist.

:guitar:

_peter

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YaBB God
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Hallo,

der Prozess läuft in etwa so ab:

Die Hochspannungsversorgung wird unterbrochen; die Elkos haben aber noch Spannung, die sich langsam durch
die Röhren entlädt. Weil die Anodenspannung sinkt, die Biasspannung aber stabil bleibt, wandert der Arbeitspunkt
immer weiter Richtung cut off, sodass der Amp verstummt.

Im cut off fließt kein/kaum noch Strom und die Elkos werden nur noch durch die Vorstufenröhren entladen, was
dazu führt, dass sich die Hochspannung noch eine Weil halten kann. Schaltet man in dieser Zeit den Amp ganz
aus, sinkt auch die Biasspannung und schiebt den Arbeitspunkt wieder nach oben, sodass der Amp wieder tönt.
Weil nun aber wieder mehr Strom fließt, entladen sich die Elkos wieder schneller und das Signal stirbt vollends ab.
Außerdem werden natürlich die Röhren kalt, was den Amp ebenfalls zum Schweigen bringt.

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

maggo

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Danke Peter. Sehr aufschlussreich. :)

Ich habe nun noch eine Frage.
Der Amp hat von mir jetzt einen Satz neue Röhren verpasst bekommen. Sowohl Vor- als auch Endstufe.

Zwischen PIN 3 und 8 habe ich ziemlich genau 510V gemessen.
Ich habe vorher noch mal den Bias Wert der alten Endstufenröhren gemessen. Mein Multimeter zeigte ca. 34mV was für die 5881 Röhren ganz ok ist.
Nun habe ich die alten Röhren durch neue Sovtek 6L6 WXT+ ersetzt und komme trotz komplett zugedrehtem Bias Poti nicht unter ca. 44-45mV. Was ja leider über dem empfohlenen Richtwert für diese Röhren liegt.
Ziehen die 6L6 so viel mehr Strom, dass der Regelbereich meines Potis nicht mehr ausreicht?
Ist der Aufwand sehr groß den Amp entsprechend umzurüsten? Lohnt sich dieser Aufwand (klanglich)?
Ich hatte eigentlich gedacht, dass

Danke schonmal allen "Helfern"

Reinhold Messmal

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YaBB God
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Bei meinem habe ich den Bias-Trimmer gewechselt, weil der Aussetzer hatte.

Gruss, Stefan
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maggo

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Weißt Du noch was Du für einen genommen hast?
Welche Röhren betreibst Du in Deinem Amp?

Reinhold Messmal

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YaBB God
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Normale Sovtek 5881er mit dem kurzen Sockel. Eingebaut habe ich einen Präzisionstrimmer. Das heisst, man muss jetzt ein wenig kurbeln, aber dafür kann man den Bias absolut präzise einstellen.
Lesen ist Schreiben. Silber ist Gold!

maggo

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Kannst Du mir die genaue Bezeichnung des Trimmers nennen?