5F6-A Clone knistert, rauscht, britzelt

Begonnen von gerud, Jan 26, 2017, 07:00

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gerud

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Hallo Martino,

Danke für Deine Informationen. Ich habe alles geprüft und gestern vor dem Einschalten nochmal alle Lötstellen fließen lassen. Und, wie gesagt, er tut und war ruhig. Endlich mal wieder geschlafen, ohne nach der möglichen Ursache/Defekt zu grübeln. Heute nach Feierabend frohen Mutes in den Keller und gespielt. Mann hat der Amp toll geklungen.

Doch nach ca. 30 Minuten Betrieb/spielen, fing die Kiste urplötzlich wieder an zu rauschen wie vorher. Es kündigte sich nicht an, sondern war plötzlich da. Ich habe natürlich sofort abgeschaltet.
Der Frust sitz nun so tief, dass ich heute ans aufgeben denke. Ich könnte zwar noch alle anderen Bauteile ersetzen, aber einen zweiten Amp möchte ich nicht bauen. Auch  mein "Taschengeld" ist begrenzt.
Daher die Frage an das Forum:  Gibt es hier jemand aus dem Raum Stuttgart/Tübingen, der sich mit solchen Amps auskennt und mir evtl. helfen könnte. :help:
Vielen Dank schon mal vorab....

Gerd

Arneis7777

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Gerd,
ich habe hier zwar noch nie gepostet, aber schon erfolgreich etliche Verstärker gebaut, repariert, restauriert - melde dich per PM bei mir - ich wohne in Tübingen.

Gruß
Guido

rail2rail

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Wie bereits gesagt, ich würde nur in letzter instanz einen der Trafos in Betracht ziehen. Und wenn sachgemäße Behandlung, dann eher den Netztrafo.

Ich tippe immernoch Sockel oder standby schalter, in seltenden fällen einen der elkos auf einem der rails.

Jeder der sagt "trafo schrott" kann dies auch messtechnisch begründen und hat entsprechendes equipment.


Ich hoffe auf genesung. Lg dir!

Geronimo
Geronimo Stade

gerud

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Es ist geschafft...... :topjob:
Die Fahndung nach dem Defekt war, mit dem entsprechenden Wissen und Equipment, sehr schnell von Erfolg gekrönt.
Nochmals vielen Dank an "Arneis7777"
Der Übeltäter war nach dem AU, der nach dem Ausbau meßtechnisch doch sehr abweichende Ohm-Werte lieferte, ein kleiner 250pF-Kondensator.
Gefunden - ausgetauscht - Ruhe im Karton -  :guitar:

Nochmal meinen Dank an das Forum für die Unterstützung.

.... Threat kann geschlossen werden.

Gerd

rail2rail

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Geil!

Rock on, wer hätte das gedacht ...
Geronimo Stade

Dirk

Dirk M.
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Zitat von: gerud am Feb 06, 2017, 09:21
Der Übeltäter war nach dem AU, der nach dem Ausbau meßtechnisch doch sehr abweichende Ohm-Werte lieferte, ein kleiner 250pF-Kondensator.

Könntest Du zu den Meßwerten des AÜs genauere Angaben machen.
250 pF Kondensator: Silver Mica ?

Gruß, Dirk
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Arneis7777

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Hi Dirk,

ja es war der Silver Mica aus dem Tonestack. Wir hatten ein paar Volt Gleichspannung und eine große Rauschspannung auf dem Treble Poti - An der Kathode des Kathodenfolgers davor war aber alles ruhig.
Zum AÜ kann gerud mehr sagen.

Guido

gerud

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Entschuldigung, ich bin noch eine Antwort schuldig.
Auf der Primärseite des AÜ (Anschluss Hochspannung/Röhren) waren die Ohm-Werte extrem unterschiedlich, also weit ausser der Toleranz.
Eine Hälfte zeigte den normalen Wert von ca. 34 Ohm an, die andere Seite einen sehr geringen Wert. Man könnte der Meinung sein es gab einen Kurzschluss in der Wicklung. Aber das ist nur eine Vermutung. An die genauen Zahlen kann ich  mich nicht mehr erinnern. Ich habe den AÜ entsorgt. Seit dem Tausch des defekten Kondensators funktioniert der Amp wieder wie neu.

Grüße

Gerd