Knistern in der Aufwärmphase

Begonnen von Nils H., Mär 06, 2018, 09:28

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Nils H.

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YaBB God
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Moin,

gestern hatte ich was "komisches". Mein Hauptamp hat bei der Probe gestern, nachdem ich ihn eingeschaltet habe, geknistert, immer wieder in Intervallen. In etwa so wie ein leckender Silver Mica, nur dass da, wo's geknistert hat (hinterm Preamp) keine Micas verbaut sind. Nach ca. 10 Minuten war der Spuk vorbei, dreieinhalb Stunden normaler Betrieb.

Was war das wohl? Eine Röhre, die ihren Abschied ankündigt? Oder Kondensat, das sich dann verflüchtigt hatte, als der Amp warm war? Der Amp steht immer im Proberaum, ich nehme den nie mit nach Hause. Jetzt war's ja letzte Woche mal so richtig arschkalt (bei mir hier so -13 Grad nachts), und der Proberaum ist natürlich nicht dauergeheizt (Heizung steht die Woche über auf Frostschutz, also 6 Grad), es war wohl so um die acht bhis zehn Grad kalt, als ich ankam. Ich hatte keine andere Wahl als die Möhre anzuschmeißen, weil ich schlicht keine Zeit hatte, 'ne halbe Stunde oder Stunde vorher loszufahren und den Raum aufzuheizen.

Meinungen? Andere Ideen?

Gruß, Nils

Bierschinken

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YaBB God
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Das ist durchaus typisch bei Röhren, in der Aufheizphase.
Beobachte es mal, ich würde vermuten, es sind die Endstufenröhren.

Grüße,
Swen

Nils H.

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YaBB God
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In meiner Einbildung meine ich das auch in besonders kalten Winterwochen schon öfter mal gehabt zu haben. Kann aber auch Demenz sein  ;D . Wenn das "normal" ist: Was passiert da im Detail? Von wo nach wo wandern da Ladungen?

Athlord

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YaBB God
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Das ist das Ungeziefer, das dann verbrennt oder Stromschläge bekommt.... ;D
Ich danke allen, die nichts zur Sache beizutragen hatten und trotzdem geschwiegen haben!

Nils H.

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YaBB God
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rail2rail

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YaBB God
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If you understood everything I said, you’d be me.
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Hallo,

neue JJ E34L's ?

Lg Geronimo
Geronimo Stade

Nils H.

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YaBB God
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ca. 4 Jahre alte 6V6GT mit rund 800 Spielstunden.

rail2rail

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YaBB God
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Aye okay. Ich kenne das tatsächlich von nagelneuen JJ's.

War ne vermutung.

Denke erstmal beobachten. Wenn es die endröhren sind kann das tatsächlich der schmodder sein, der sich zeitweilen von der kathode frei macht.

Lg
Geronimo Stade

Dirk

Dirk M.
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YaBB God
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2T or not 2T
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Hallo,

dies tritt meist dann auf, wenn die Schirmgitterspanung die zulässige Spannungshöhe überschreitet. Bei EL34 ist diese 450 V und wird in den meisten Verstärkern deutlich überschritten.

Gruß, Dirk
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Nils H.

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YaBB God
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Weiß ich  ;) (Bei den JJ 6V6 auch). Bei mir aber nich - ich hab 435 an den Anoden und 430 an den Schirmgittern. Gab bisher keine Probleme, und das Knistern ist bisher mehr oder weniger ein vereinzelter Vorgang.

Nils H.

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YaBB God
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Tja... Problem gelöst. Gestern 'ne halbe Stunde eher im Proberaum aufgeschlagen, um dem Knistern noch mal nach zu gehen; Amp an, Gitarre rein - nix. Alles getan, um das Problem zu provozieren (besonders geknistert hatte es beim Einsatz eines Rotosphere-Lesliepedals) - nix.

Also, mit den Schultern gezuckt, restlichen Kram aufgebaut. Stecke das Netzteil vom Laptop in die Steckdosenleiste - brrrrz! Wieder raus - Ruhe. Wieder rein - bbbbz! Beim Wechsel des Steckdosenplatzes war's dann in Ordnung. Also vermutlich ausgelutschte Steckdosenleiste mit schlechtem PE-Kontakt.

Ich sollte aufhören, immer erst mal an meinen Aufbauten zu zweifeln und lieber gleich an anderen Stellen suchen  ;D .

Bierschinken

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YaBB God
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Jetzt ohne Scheiss, das sollte man alle paar Jahre tatsächlich mal machen...

Ich habe letzten Sommer in meinem Elternhaus eher zufällig ne Dosenleiste gefunden, wo nix mehr passte.
Das ganze Haus mal abgegangen und auf Anhieb 7 Dosen gefunden, die allesamt durch die Sichertsprüfung fallen.
Von ausgeleierten Federn, gebrochenem Schutzleiteranschluss und defekter Isolierung war da alles bei.

Ruhig immer mal wieder hinterfragen und nicht einfach nur "läuft doch".  ;)

Grüße,
Swen