Impedanzwahlschalter

Begonnen von roseblood11, Aug 01, 2018, 08:57

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roseblood11

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Hi,

warum sind Impedanzwahlschalter in Amps in der Regel als Umschalter ausgeführt? Ist der Schalter mal defekt und hat keinen Kontakt, hängt der AÜ doch in der Luft?
Wäre es nicht sinnvoller, die Lautsprecherbuchse zB fest am 16Ohm-Abgriff anzulöten und dann den jeweils benötigten Abgriff per Schalter damit zu verbinden?

Grüße, Immo

Holzdruide

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Hi Immo
Zitat von: roseblood11 am Aug 01, 2018, 08:57

Wäre es nicht sinnvoller, die Lautsprecherbuchse zB fest am 16Ohm-Abgriff anzulöten und dann den jeweils benötigten Abgriff per Schalter damit zu verbinden?



Du möchtest die 16 Ohm Wicklung an die Buchse löten, OK
Bloss was machst Du dann mit dem 8 oder 4 Ohm Abgriff ?
Per Schalter dazuschalten ?
Das würde die halbe Wicklung oder noch mehr des AÜ kurzschließen, oder habe ich Deinen Text missverstanden ?

Gruß Franz

roseblood11

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Dirk

Dirk M.
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Gegenfrage: wie oft geht ein Impedanzwahlschalter kaputt ?

Gruß, Dirk
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haebbe58

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Zitat von: roseblood11 am Aug 01, 2018, 08:57
Hi,

warum sind Impedanzwahlschalter in Amps in der Regel als Umschalter ausgeführt? Ist der Schalter mal defekt und hat keinen Kontakt, hängt der AÜ doch in der Luft?
Wäre es nicht sinnvoller, die Lautsprecherbuchse zB fest am 16Ohm-Abgriff anzulöten und dann den jeweils benötigten Abgriff per Schalter damit zu verbinden?

Grüße, Immo

Naja,

Probleme mit defektem Impedanzwahlschalter... gibt es die wirklich? Und wie oft?

Wie oft wird denn ein Impedanzwahlschalter eigentlich betätigt?

Ich gehe mal davon aus, dass es der Schalter am Amp ist, der am allerwenigsten Schaltvorgänge auszuhalten hat. Bevor der verreckt, verrecken andere Schalter und Buchsen vorher.

Was ist z.B. , wenn eine Buchse verreckt oder oxidiert. Ist gar nicht mal so selten (siehe Marshall FX send und Return). Wenn das der Speaker-Buchse passiert, was ist dann? Aber selbst das kommt selten vor und ich hatte noch nie den Fall mitbekommen, wo einer einen defekten AÜ deswegen hatte ... und schon gar nicht wegen einem defekten Impedanz-Schalter.

Klar, man kann alles immer nochmal sicherer machen, aber muss man das?

Gruß
Häbbe

haebbe58

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Oha, Dirk war schneller  und kürzer!

;D

dimashek

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Man schließt damit einen teil der sekundärwicklung kurz. Das wäre nicht gesund für Endröhren und AÜ selbst

haebbe58

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Zitat von: dimashek am Aug 02, 2018, 08:51
Man schließt damit einen teil der sekundärwicklung kurz. Das wäre nicht gesund für Endröhren und AÜ selbst

Sicher?

GeorgeB

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Es geht nur umschaltend, sonst schließt man einen Teil der Wicklung kurz.
Aber, der Schalter ist der geringstgefährliche Teil des Signalwegs, der größte Risikofaktor ist der Mensch. Der Großteil potentieller und tatsächlicher Leerlauf-Unfälle passiert doch bestimmt durch nicht oder falsch eingesteckte Kabel und die ganz schlechte Angewohnheit erstmal den Master aufzureißen wenn nichts kommt.

Jeder Amp ist mit ein paar Euro leerlauffest zu machen mit Freilaufdioden, und jeder der einen Amp je aufmacht zum Röhrenwechsel und Bias einstellen oder für gar mehr Gebastel und bei der Gelegenheit keine solchen Dioden einbaut (falls nicht vorhanden, wie bei den meisten Amps, Vintage-Geräten sowieso), ist mE ziemlich selber schuld.

dimashek

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Zitat von: haebbe58 am Aug 02, 2018, 08:58
Sicher?
So ziemlich.
Genau das hat zumindest der Th-starter vor

Man nehme ein PT, und schliesse z.B. eine Heizungswicklung kurz, die man grade nicht braucht...  :facepalm:

haebbe58

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Zitat von: dimashek am Aug 02, 2018, 09:32
Man nehme ein PT, und schliesse z.B. eine Heizungswicklung kurz, die man grade nicht braucht...  :facepalm:

Okay, werde ich mal versuchen .... :devil:

roseblood11

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Moin!
So langsam sind wir beim Thema... ;-)

Schadet es dem AÜ wirklich, wenn ein Teil der Sekundärwicklung kurzgeschlossen ist?
Angenommen, ich habe einen 8 Ohm Lautsprecher dran. Ist es dem AÜ nicht völlig egal, ob der Abschnitt zwischen dem 8- und dem 16-Ohmabgriff kurzgeschlossen ist oder ob er einseitig in der Luft hängt?

Der Beitrag zur Betriebssicherheit mag gering sein, aber warum nicht? An anderen Stellen wird doch auch das kleinste Detail optimiert, zB bei der Optik...
Ein anderer Vorteil wäre, dass man zB die Umschaltung zwischen 4, 8 und 16 Ohm mit einem 1pdt erledigen kann. "Konventionell" bräuchte man einen Drehschalter oder einen 2pdt on-on-on.

Grüße, Immo

roseblood11

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* gemeint war natürlich ein 1pdt on-off-on

earnst

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Hallo,

wenn eine ungenutzte Wicklung/~abschnitt kurzgeschlossen wird versucht die in ihn induzierte Spannung (kann man ja näherungsweise an der zuvor offenen Wicklung messen) durch den Kurzschlußwiderstand (der ist in etwa gleich dem Cu-Widerstand des Abschnitts und liegt bei Sek.-Wicklung meist deutlich unter 1 Ohm!) zu treiben. Das ist eine ordentliche Verlustleistung (man hat ja einen Lautsprecher mit 0 Ohm angeklemmt).
Daß der fließende Kurzschlußstrom das Feld wiederum beeinflußt, lassen wir mal außen vor...

Übrigens, beim inhaltlich gleichen Thema "Windungsschluß" ist den meisten die Bedeutung (Trafo unbrauchbar) meist klar.

mfg ernst

dimashek

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Zitat von: roseblood11 am Aug 02, 2018, 11:36
Schadet es dem AÜ wirklich, wenn ein Teil der Sekundärwicklung kurzgeschlossen ist?
Angenommen, ich habe einen 8 Ohm Lautsprecher dran. Ist es dem AÜ nicht völlig egal, ob der Abschnitt zwischen dem 8- und dem 16-Ohmabgriff kurzgeschlossen ist oder ob er einseitig in der Luft hängt?

Wie werden die Lasten von zwei Sekundärwicklungen auf die Primärseite übertragen?
Also gesucht ist die Ersatzschaltung einer Anordnung mit Quelle(Endröhren) mit Innenwiderstand, einer Primerwicklung (vereinfacht), zwei sek.Wicklungen, einmal mit 8 Ohm Last, einmal kurzgeschlossen.
Wenn man sich das Ersatzschaltbild richtig vorstellt, werden die oberen Fragen auch korrekt beantwortet.

Noch eine kleine Hilfe - mit 1 : 1+1 AÜ, beide secondaries mit 8 Ohm belastet, wie viel Last sieht die Primärseite ?  ;)