67 Marshall Plexi JMP 1987T Ausgangsübertrager prüfen

Begonnen von zimb, Nov 18, 2018, 06:20

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zimb

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So,  hier die versprochenen Fotos.
Sieht bei weitem nicht so schlimm aus wie bei bluesfreak:

Gruß Timo

zimb

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Da ist mir doch glatt noch ein Unterschied zum Schaltplan aufgefallen,

der Blaue Elko in der Mitte des Boards ist mit 32uF +32uF 350V beschriftet.
Im Schaltplan stehen eigentlich Zwei 50 uF Elkos.


Gruß Zimb

bluesfreak

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Ain`t no tube, ain`t no sound....
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50 +50µF gabs erst ab ca 68/69 und vermutlich hast Du einen der 70er Schaltpläne
Meiner (definitiv von 67 lt TrafoCodes, Schaltungstechnisch war er original wohl ein 1992 Vers 6) hat zB nur 32er: 4x 2x 32µF im Netzteil, einmal 2x32µF auf dem Turretboard und einen einzelnen 32µF der auf dem Chassis steht. Verpasst man dem Amp 50+50er wird er deutlich anders, steifer in der Ansprache, mit härteren Bässen und er verliert dieses "weiche" im Sound was ihn eigentlich erst gut klingen lässt wenn er aufgerissen wird (Gehörschutz dann empfohlen). Schaltungstechnisch sind prinzipiell alle in etwa gleich, Hauptunterschiede sind Gleichrichter, Filterung, Input (Common vs Split Cathode) und ToneStack (Lead/Bass/PA)  Einen interessanten Link zum 100W JMP findet man zB hier: http://solodallas.com/the-evolution-of-the-100w-circuit-from-jtms-to-jmp-superleads


cca88

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Zitat von: zimb am Nov 19, 2018, 09:38
Guten Tag Jochen,

die bricht soweit ein auf ich meine 360 Volt wenn ich mich recht erinnere.


Gruß Zimb

das heißt, der Amp zieht Strom, bringt aber keine Leistung am Ausgang?

Ist die Verbindung zwischen dem Ausgang  des Übertragers bis zum "Heiß" der Box ok?

Bitte nachmessen - insbesondere den Impedanzwahlschalter?

Was hat das Übertragungsverhältnis beim Testen des Übertragers ergeben?

Grüße
Jochen

zimb

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Zitat von: bluesfreak am Nov 19, 2018, 06:39
50 +50µF gabs erst ab ca 68/69 und vermutlich hast Du einen der 70er Schaltpläne
Meiner (definitiv von 67 lt TrafoCodes, Schaltungstechnisch war er original wohl ein 1992 Vers 6) hat zB nur 32er: 4x 2x 32µF im Netzteil, einmal 2x32µF auf dem Turretboard und einen einzelnen 32µF der auf dem Chassis steht. Verpasst man dem Amp 50+50er wird er deutlich anders, steifer in der Ansprache, mit härteren Bässen und er verliert dieses "weiche" im Sound was ihn eigentlich erst gut klingen lässt wenn er aufgerissen wird (Gehörschutz dann empfohlen). Schaltungstechnisch sind prinzipiell alle in etwa gleich, Hauptunterschiede sind Gleichrichter, Filterung, Input (Common vs Split Cathode) und ToneStack (Lead/Bass/PA)  Einen interessanten Link zum 100W JMP findet man zB hier: http://solodallas.com/the-evolution-of-the-100w-circuit-from-jtms-to-jmp-superleads

Sehr interessant wie viel sich einfach im Laufe der Produktionen geändert hat. Das macht es zwar unübersichtlich aber auch irgendwie interessant. Bei der Version auf meinem Tisch habe ich 2x 50µF+50µF 450V Caps im Netzteil. Einer der beiden wurde definitiv schon einmal ausgewechselt. Ob der andere noch der Originale ist weiß ich leider nicht. Ich würde die beiden Kollegen trotzdem gern auswechseln und zwei neue einsetzten. Über die Jahre wage ich zu bezweifeln das sie wirklich noch Ihre volle Kapazität haben. Den 32+32µF auf dem Board könnte man doch auch besser tauschen gegen ein Equivalentes Paar.
Der Gleichrichter in meinem Amp sind einfach 5 in reihe geschaltete Dioden Jeweils zwei an den Trafo Ausgängen und eine am ende dieser beiden Ketten.



Leider bin ich noch nicht dazu

Zitat
das heißt, der Amp zieht Strom, bringt aber keine Leistung am Ausgang?

Ist die Verbindung zwischen dem Ausgang  des Übertragers bis zum "Heiß" der Box ok?

Bitte nachmessen - insbesondere den Impedanzwahlschalter?

Was hat das Übertragungsverhältnis beim Testen des Übertragers ergeben?

Grüße
Jochen

In der Zwischenzeit muss ich sagen würde ich schon sagen das der Amp Leistung hat. Ich habe die beiden Lautsprecherbuchsen aber auch neu verkabel da mir der Ursprungs zustand irgendwie zu verpfuscht aussah. Den Übertrager müsste ich noch einmal mit dieser Methode Prüfen. Hoffe mein Signalgenerator nimmt mir das nicht übel :D
Grundsätzlich bin ich aber auch schon mit T6 über sämtliche Kontaktstellen, Potis und Sockel gegangen. Es mag sein das auch damit schon Probleme gelöst wurden.

Eventuell gibt es noch eine einfache Möglichkeit zu prüfen ob die Endstufe im Gesunden Rahmen arbeitet. Theoretisch müsste das doch auch irgendwie messbar sein oder?

Gruß TImo



zimb

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Hallo Leute,

sorry es hat bei mir zeitlich alles etwas länger gedauert.
Ich habe gerade einmal Den Ausgangsübertrager mit dem Funktionsgenerator geprüft.
Ich habe auf der Primärseite 1V 50 HZ angelegt.
Diese ist um ein paar mV auf 1,0x~V eingebrochen. Konnte ich auf der Sekundärseite an (8Ohm) 0,109~V messen.
Diesen Werte bekam ich egal auf welcher der beiden Primärwicklungen Richtung Mitte.

Gruß Zimb

Wuffenberg

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Hab nicht alles mitgelesen, aber wenn das Bild `WhatsApp Image 2018-11-18 at 20.22.58.jpg` das Signal an den Endroehren zeigt, liegt das Problem im PI, weil symmetrisch und genau 180Grad phasengedreht.

bea

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... und wenn der PI ein "sparsam" konstruiert LTP ist, ist das nicht mal ein Fehler sondern normal. Falls das Bild wirklich Voallaussteuerung bei korrektem Bias zeigt.
Liebe Grüße

Beate

cca88

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Zitat von: zimb am Dez 14, 2018, 04:25
Hallo Leute,

sorry es hat bei mir zeitlich alles etwas länger gedauert.
Ich habe gerade einmal Den Ausgangsübertrager mit dem Funktionsgenerator geprüft.
Ich habe auf der Primärseite 1V 50 HZ angelegt.
Diese ist um ein paar mV auf 1,0x~V eingebrochen. Konnte ich auf der Sekundärseite an (8Ohm) 0,109~V messen.
Diesen Werte bekam ich egal auf welcher der beiden Primärwicklungen Richtung Mitte.

Gruß Zimb

Hallo Zimb,
speis es doch mal auf der Sekundärseite ein und schau dir mit dem Oszi an, was an den Anoden der Endröhren ankommt.

Grüße
Jochen