Sekundäre Spannung zu Hoch / 291AEX für 5F2 Bausatz

Begonnen von wagner1003, Dez 31, 2021, 02:08

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bluesfreak

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Also ein leichtes Brummen ist bei SE Amps normal, das ist prinzipbedingt.
Die Sicherung selbst sollte eigentlich schon halten (sofern es wirklich eine 500mA T ist), insofern wären mal Bilder vom Innenaufbau gefragt, nicht dass da ein Elko falsch rum drinnen sitzt oder es eine Verwechslung bei den Widerständen gab.

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

Zitat von: wagner1003 am Dez 31, 2021, 02:08
Trotzdem  ist, wenn ich die Spannungen messe, noch der Wurm drinn:
Nach dem Transformator am Pin 4/5 (rote Kabel) der Gleichrichterröhre liegen schön symmetrisch je 336V an: laut Plan sollten da 325V liegen (liegt ja igendwie noch im Toleranzbereich).
Am B1 messe ich dann sogar 416V: sollte 346V Das setzt sich dann an den anderen Messpunkten fort: überall zu hohe Spannungen.

Bitte prüfen ob überall die richtigen Bauteile verbaut sind und auch ob das Meßgerät ordentlich funktioniert.

Zitat von: wagner1003 am Dez 31, 2021, 02:08
Der Verstärker brummt auch leise: auch wenn die Potis zu sind.

Was bei SE Endstufen ohne Siebdrossel die Regel ist. Beseitigen lässt sich die durch Verwendung einer LC statt RC Siebung - sofern nicht noch irgendwo ein Masseproblem vorliegt.

Zitat von: wagner1003 am Dez 31, 2021, 02:08
Ab und an brennt die Sicherung durch: hängt wohl mit den hohen Spannungen zu tun.

Was soll das mit den hohen Spannungen zu tun haben ? Die Sicherung reagiert auf Strom nicht auf Spannung und hängt zudem auf der Primärseite.
Die F2 löst nicht aus ? Ich vermute nein.
Die F1 löst nur im Einschaltmoment aus ? Wenn dem so ist und sonst kein Fehler vorliegt, dann müsste man den Wert der Sicherung etwas erhöhen, da die Einschaltspitze zu hoch ist. Gilt aber nur bei den vorbeschriebenen Bedienungen.
Dies kommt leider immer mal wieder vor.

Gruß, Dirk
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wagner1003

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Hallo,
@Dirk: ja die Sicherungen sind beim Einschalten durchgebrannt. Den CT des PT und den Laustrepcherausgang habe ich zu GND gelegt (und GND mit dem Gehäuse verbunden), den CT der Stromversorgung an die Kathode der 6V6 (rest siehe Foto).
@bluesFreak: bei den Kondensatoren sollte alles Stimmen. Hoffe ich zumindest! Richtung ist ja im Diagramm schön angegeben.
Bei den Widerständen hatte ich ein wenig Mühe: Dass man den Wert auch durch Nachmessen bestimmen kann: darauf musste ich erst noch kommen (Arrrgg!) :facepalm:.
Außer beim R10 konnte ich auch alle Werte durch Messungen nachvollziehen: aber die Farbmarkierung beim R10 scheint zu stimmen (22k).
Anyway: hier ein paar Fotos vom Aufbau (auf die Verlötung vom R102 bin ich auch nicht gerade stolz: man tut was man kann!).
Viele Grüße und Vielen Dank,
Karl.


wagner1003

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Hier die Bilder in einer menschenwürdigen Auflösung. Sorry!

Dirk

Dirk M.
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Hast Du noch etwas stärkere Sicherungen zur Hand ? In träger Ausführung um die F1 zu ersetzen ? Wenn ja, dann diese versuchen, wenn nein, denn beschaffen und versuchen ob damit das Problem der auslösenden Sicherung beseitigt wird. Es dürfte nicht viel fehlen, sonst würde die Sicherung immer auslösen. Ich vermute je nachdem zu welchem Zeitpunkt man in der Sinusschwingung einschaltet passiert es oder auch nicht.

Gruß, Dirk
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Volka

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Moin,

bist du dir sicher, dass diese 5Y3 mitgeliefert wurde? Sieht für mich so aus als wäre da eine stilisierte Röhre dargestellt beim Aufdruck dieser 5Y3... macht Sovtek das jetzt so?

Gruß,
Volka

stephan61

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Stimmt, wenn man genau hinschaut, sieht man den Aufdruck. Und ich meine auch einen stilisierten Blitz innerhalb dieses Röhrenaufdrucks zu erkennen :D
Davon mal abgesehen, woher diese "5Y3" kommt, m.E. ist das nach den Messwerten eher eine umgelabelte 5AR4 als eine 5Y3.

@Karl: D.h. wenn dir die Spannungen zu hoch sind, kannst du eine NOS USA 5Y3 versuchen. Damit kommst du dann vermutlich um vielleicht 30V oder so mit den Spannungen runter. Ist aber die Frage, ob dir die Kosten einer solchen Röhre diesen Versuch wert sind.

Gruß Stephan
"It must schwing!"

Volka

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Hallo Stephan,

;D ...

eine NOS 5Y3 ist mMn nicht nötig : die JJ5Y3 die ich mal zum Vergleich hatte, hat in einem 5E3 exakt die Spannung gemacht wie alte US-Typen... ich glaube es waren 2 V weniger als eine Philips und 3 V mehr als eine RCA... also genau im richtigen 5Y3-Fenster.
Die Sovteks die ich bisher hatte gingen alle eher in Richtung GZ34...

Gruß,
Volka

wagner1003

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@Stephan: lasse die Gleichrichterröhre. Habe den OT auf den 240V tap gelötet und die Werte kommen jetzt ziemlich genau so, wie für 230V spezifiziert. Dann ist das Verhalten der Gleichrichterröhre noch irgendwie normal. Die Sicherungen halten jetzt auch.
Der Ton - wenn ich nicht das Gras wachsen höhre - scheint ein wenig weniger "straff", aber trotzem schön!

Wende mich jetzt erstmal dem Summen/'Brümmelchen zu.
Viele Grüße und Vielen Dank,
Karl.

stephan61

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Hi Volka,

gut zu wissen, dass die JJ noch eine "echte" 5Y3 ist. Die hatte ich bisher noch nicht. Nur die russischen wie Sovtek etc. Und das kann ich bestätigen, da kommen Spannungen fast wie bei einer GZ34 raus...
Ich hatte mich daher vor Jahren für 5Y3 mit NOS aus USA versorgt, als diese noch zivile Preise hatten.

Gruß
Stephan
"It must schwing!"

punica

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Ich habe auch gerade einen 5F2 fertiggestellt mit 219AEX und JJ 5Y3 S.
Verkabelt auf dem 230V Eingang des Netzteils.
B1 liegt bei 390V, dadurch 377V an der 6V6 Anode und 40,7mA Anodenstrom.
Macht also über 15W Anodenverlustleistung.
Würdet ihr das am Netzteil umverkabeln oder den Kathodenwiderstand erhöhen?

Volka

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Moin,

sind die 377V gegen Masse gemessen?

Gruß,
Volka

punica

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Ehrlich gesagt berechnet, habe den Spannungabfall über den AÜ gemessen und von der B1 abgezogen.

Volka

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YaBB God
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#28
also hast du 13V Spannungsabfall durch  ca 360 Ohm (Hammond 1760C /8K primär) macht 36mA...oder bin ich so spät am Abend daneben?  ;D

punica

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Würde stimmen, wenn ich die 8k primär genommen hätte.  :P
Bei 5k sind es 298Ohm (gemessen).
Ich würde dann aber auch lieber den 240V Abgriff am Netzteil nutzen um alle Spannung entsprechend zu reduzieren.
Die 5k sollten für die 6V6 ja eigentlich passen!?