Anodenwiderstand schalten

Begonnen von roseblood11, Jul 20, 2023, 01:38

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

roseblood11

*****
YaBB God
Beiträge: 1.239
Gespeichert
Was haltet ihr von diesem Schalter? Würdet ihr das so machen, bzw wie solide sollte der Schalter sein?

Oder lieber separate Koppelkondensatoren einfügen, danach große Widerstände gegen Masse, damit es nicht poppt, und dann dahinter ohne DC auf dem Schalter schalten?

sev

*****
YaBB God
Beiträge: 853
Most of life´s problems can be fixed by a chainsaw
Gespeichert
Moin RosenBlut,
lieber die aufwendige Variante wie du sie beschreibst, bei der Umschaltung im Bild wird der Potentialunterschied richtig eins auf die Ohren geben  :-X
Grüße,
Stefan
"If there's more than one way to do a job, and one of those ways will result in disaster, then somebody will do it that way."
--Edward Murphy

Showitevent

guitronimo
*****
YaBB God
Beiträge: 1.233
Röhrengraf
Gespeichert
Moin,

kann mich sev nur anschließen. Ich habe sowas schon durch mit Optorelais, das funktioniert so nicht vernünftig.

Du möchtest anscheinend nur im Gain runter, dann kannst Du das mit 2 Koppelkondensatoren und separaten Ableitwiderständen machen.

Was ich wollte war, den Anodenwiderstand von 100K auf 220K zu schalten. Also einen brückbaren 120K Widerstand, das hat nur geploppt, logischerweise.

LG Geronimo

roseblood11

*****
YaBB God
Beiträge: 1.239
Gespeichert
Moin,

ich würde es dreistufig machen, also den 100k auch nochmal aufteilen. Separate Koppelkondensatoren ist ja ganz praktisch: Je mehr Gain, desto kleiner.
Danach geht es direkt in den PI (LTP). Wenn ich jetzt "rechts" an die Koppelkondensatoren Widerstände gegen Masse setze, damit es beim Schalten nicht poppt, bringe ich den PI damit nicht aus der Balance? Bzw müsste ich da was anpassen? Es geht um einen abgewandelten 6g3, ähnlich wie hier: https://tedweber.com/media/kits/lenora_schem.jpg

LG, Immo

Stubenrocker81

*****
YaBB God
Beiträge: 1.128
Gespeichert
Hmm.... wie sieht es denn mit einer LDR Lösung aus? Sollte doch butterweiche Übergänge ergeben!? Also gerade in der Praxis.

Gruß Stephan
Zwei Kanäle sind EINER zu viel😁!!! Boost!!!

roseblood11

*****
YaBB God
Beiträge: 1.239
Gespeichert
Es soll alles nicht zu aufwendig werden...

Ich hatte noch eine Kanalumschaltung per Relais geplant. Die ist aber jetzt rausgeflogen, beide Kanäle werden über 220k Mischwiderstände zusammengeführt, danach dann noch ein C vor dem PI. Damit sollte es ja funktionieren, wie oben skizziert.

Showitevent

guitronimo
*****
YaBB God
Beiträge: 1.233
Röhrengraf
Gespeichert
Moin,

vor dem PI wirds garstig. Du benötigst Ableitwiderstände, damit sich rechtsseitig kein Potential aufbaut, bei den nicht benutzten Koppel Kondensatoren. Zeitlich darfst Du am PI keinen Ableitwiderstand haben, es sei denn, du koppelst diesen ebenfalls ein.
Wegen phasenshiftere möchtest Du eventuell keinen separaten Kondensator vorm PI.

LDR macht das Problem leider nicht Wett, es wird nur eventuell "sanfter". Der Potentialunterschied ist enorm.

LG

_peter

*****
YaBB God
Beiträge: 1.945
Gespeichert
Hallo,

wenn es wirklich nur um weniger Gain geht, warum dann nicht einfach hinter dem (einen) Koppel-C einen schaltbaren Spannungsteiler ohne DC bauen und fertig? Der ist doch recht gnädig, was Miller angeht - falls das die Bedenken sind. Natürlich muss nach dem Spannungsteiler noch ein Koppel-C kommen, um das DC am Gitter des LTP abzublocken.

Gruß, Peter
vintagevalveamps
Der Imperativ von "messen" lautet: miss!

roseblood11

*****
YaBB God
Beiträge: 1.239
Gespeichert
Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht?   O0 Ich möchte den 6g3 Kanal möglichst nahe am Original haben. Und die Möglichkeit, bei mehr Gain durch kleinere Koppelkondensatoren den Bassbereich zu entmatschen, ist nützlich, zumal auch an der Katode noch drei Optionen schaltbar sein sollen, standard 1k5 mit 22uF und 820R bzw 2k7 mit jeweils 0,68uF.
So, wie im Anhang skizziert, sollte es doch passen?

roseblood11

*****
YaBB God
Beiträge: 1.239
Gespeichert

roseblood11

*****
YaBB God
Beiträge: 1.239
Gespeichert
Ich frage mich, ob es nicht besser wäre, auf die ganze Schalterei zu verzichten? Im 6g3 trennt nur der 15k das Audiosignal von der Versorgung, das muss doch das Brummen erhöhen?
Also lieber direkt an der Anode abgreifen, Koppelkondensator, 1M (Master) Volume Poti dahinter? Aber ist das klangliche Ergebnis wirklich identisch?
https://tedweber.com/media/kits/lenora_schem.jpg

Stefan_L_01

*****
YaBB God
Beiträge: 642
Gespeichert
Im JVM von Marshall geht man einfach auf GND nach dem Koppel-C um den Arbeitswiderstand zu reduzieren.