Ax84 Clean Preamp mit 6V6 SE Endstufe - Pegel "schlaff"

Begonnen von Ampcop, Okt 08, 2023, 03:48

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Ampcop

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Guten Tag allerseits.

Ich habe da ein kleines Problemchen mit dem in der Überschrift beschriebenen Sachverhalt.

Wollte einen kleinen cleanen SE Amp zum entspannten Klimpern basteln.  Habe dafür mal von der AX84 Seite den "Clean Preamp" zusammengelötet und die ganze Geschichte an die ebenfalls von dieser Seite stammenden "5W SE Poweramp" Schaltung angeflanscht. (Pläne im Anhang)

Nun musste ich aber feststellen das der Preamp irgendwie nicht so recht Pegel bringt damit hinten aus der ganzen Geschichte was vernünftiges rauskommt - sprich > das Gerät ist vieel zu leise.     Irgendwie deucht mir das ich evtl nach dem Tonestack etwas einbauen sollte das den Pegel anhebt um die 6V6 ordentlich anzuschieben ?    Evtl hat ja jemand hier eine Ahnung (sind ja viele schlaue Leute beisammen) was man da machen könnte?    Noch eine Triodenstufe zwischenhängen? Im Preamp ansich etwas umfrickeln damit der mehr bringt?    Ich steh grad aufm Schlauch wie ich mit dem Kasten weiter verfahren soll.   :help:

Über sachdienliche Hinweise wäre ich sehr erfreut.


Mfg Torsten
°~°

carlitz

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YaBB God
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Der Kathodenfolger mit der 12AU7 (und dem 47k Anodenwiderstand), bringt auch weniger Pegel als eine ECC83 mit der höheren Verstärkung.

Da würde ich mal eine andere Röhre probieren und den Anodenwiderstand auf z.B. 100k vergrößern.
If you don't know how to fix it, stop breaking it!

Ampcop

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Hi grüß dich   :)

Danke für die schnelle Reaktion/Hilfestellung.

Ich werd das umgehend ausprobieren und Rückmeldung geben.   

:topjob:
°~°

carlitz

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YaBB God
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Zusätzlich würde ich die Verdrahtung der Poti's dahingehend ändern, dass

- Anschluß 3 des Bass Poti's nicht an Masse gelegt wird, sondern an Anschluß 1 des Mid Poti's.

If you don't know how to fix it, stop breaking it!

WiderGates

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YaBB God
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#4
V6A Kathodenwiderstand R103 mit 90k ist das Problem.
V6B ist der Kathodenfolger.
Mit einer ECC83 wird das nur noch schlaffer & verzerrter.
R103 3k bis 7k mit der ECC82 mal probieren.
Ohne Angabe der Anodenspannungen ist das aber nur stochern...........
Hawadääre, freundliche Grüße & fröhliches Schaffen
Dieter

Helmholtz

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Die 6V6 braucht am Steuergitter mindestens 26Vpp oder 9.2Veff für Vollausteuerung vor Clipping.
Ohne eine zusätzliche Treiberstufe wird das nicht gehen.

roseblood11

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Was soll denn eigentlich das besondere an diesem aufwändigen Preamp sein? Erreicht ein simpler (Vibro-) Champ nicht mit weniger Aufwand mehr?

Stubenrocker81

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YaBB God
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Zitat von: WiderGates am Okt 08, 2023, 07:58
V6A Kathodenwiderstand R103 mit 90k ist das Problem.
V6B ist der Kathodenfolger.
Mit einer ECC83 wird das nur noch schlaffer & verzerrter.
R103 3k bis 7k mit der ECC82 mal probieren.
Ohne Angabe der Anodenspannungen ist das aber nur stochern...........
:gutenmorgen:
Vorsicht! Die ECC82 ist DC an die ECC81 gekoppelt!
Eine EL84 sollte besser wie ne 6V6 funktionieren. Alternativ eine Aufholstufe mit Master dahinter hinzufügen.

Gruß Stephan
Zwei Kanäle sind EINER zu viel😁!!! Boost!!!

stephan61

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Zitat von: Stubenrocker81 am Okt 09, 2023, 04:22
:gutenmorgen:
Vorsicht! Die ECC82 ist DC an die ECC81 gekoppelt!

Ebenfalls guten Morgen,
kann es sein, dass dort ein Koppelkondensator vergessen wurde?

Gruß Stephan
"It must schwing!"

Stubenrocker81

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YaBB God
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Naja, nur durch die DC Kopplung macht R103 Sinn. Alternativ halt mal einen Kondensator einfügen und die ECC82 durch eine ECC83 mit entsprechenden Rs und Cs  einbauen.
Die beiden Eingangsröhren könnte man auch durch eine EF86 Stufe ersetzen  :devil:
Gruß Stephan
Zwei Kanäle sind EINER zu viel😁!!! Boost!!!

WiderGates

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Zitat von: Stubenrocker81 am Okt 09, 2023, 04:22
Vorsicht! Die ECC82 ist DC an die ECC81 gekoppelt!
Hei, V7B schon, V7A jedoch nicht.
Geht sowas bei parallel geschalteten Trioden-Systemen?
Hawadääre, freundliche Grüße & fröhliches Schaffen
Dieter

Helmholtz

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YaBB God
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Ich versuch's nochmal:

Es braucht eine Aufholverstärker-/Treiberstufe nach dem Klangsteller mit einer Verstärkung von mindestens 10.
Grund ist die Abschwächung durch den Klangsteller von etwa 10.
D.h. für ein 6V6 Gittersignal von 26Vpp bräuchte man vor dem Klangsteller 260Vpp, was schlicht unmöglich ist.
Vergrößern der Verstärkung im Preamp hilft also nicht; außerdem halte ich wenig davon, eine (vermutlich) bewährte Schaltung leichtfertig abzuändern.



Ampcop

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Mahlzeit Leute  :bier:

Phuu - ganz schön was los hier.

Also bezüglich warum nicht einfach was Fenderähnliches bauen kann ich keine Antwort geben. Habe bezüglich cleane Amps bereits bergeweise hier im Forum gelesen - wurde oft das Thema Fendervorstufe geschrieben. Hatte halt dieses Schaltbild hier und dachte ich bau das mal nach.

Wegen Tonestack "umpinnen" bin ich grade dabei - mehr Pegel bringt das zwar nicht - aber zumindest macht es dann nicht mehr komplett dicht bei Stellung "Null".

Ich habe mal die Pegel der einzelnen Stufen gemessen und dazu nummerierte Bilder gemacht - siehe Anhang.

Habe 0.100V / 1khz eingespeist

Das Tonestack zieht das eh schon jämmerliche Signal volle Kanne runter. Aber selbst das Signal vor dem Tonestack ist für die Endröhre zu schwach.  Ich glaube entweder die ganze Schaltung verwerfen und wirklich was anderes als Vorstufe basteln - oder eben einen Treiber/Aufholer reinschustern. Ach menno......

Tastkopf ist auf 1:1 gestellt.

Bild 1: inputbuchse 0.1V @ 1khz - DIV 0.1V

Bild 2: V7A-Pin1   - DIV 1V

Bild 3: V7B-Pin6   - DIV 1V

Bild 4: V6A-Pin1   - DIV 5V

Bild 5: V6B-Pin8   - DIV 5V

Bild 6: nach TS und Vol. an G1 6V6 - DIV 5V



Mfg

°~°

Ampcop

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....  es stellt sich nun die Frage, was ich als Treiber "zwischenfummeln" soll...?   ???

mfg
°~°

roseblood11

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Eine simple Triode? Und dafür vorne eine einsparen, damit es nicht noch eine Röhre mehr wird, zB den Katodenfolger mit LND150 aufbauen?