Preamp mit PI / Tone King Imperial

Begonnen von pitti, Aug 07, 2025, 01:17

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Helmholtz

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Eine Glühlampe hat PTC-Verhalten, d.h. ihr Widerstand erhöht sich mit steigendem Strom.
Sie kann daher verwendet werden zur Strombegrenzung oder in einfachen Kompressorschaltungen - immer vorausgesetzt es fließt ausreichend Strom.
Sie ändert aber nicht den Frequenzgang.
Cab Sim hingegen erfordert eine recht aufwändige Filterschaltung, um den Frequenzgang des LS nachzubilden. Hierfür eignet sich eine Glühlampe nicht.   

Röhre69

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Zwecks Übertrager bin ich folgende Abhandlung gestoßen:

https://www.musikding.rocks/index.php?file-download/1550/

Macht das Sinn? (@HZVT :))

Grüße



pitti

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Die Idee, es mit einer zusätzlichen PP-Ausgangsstufe zu versuchen, ist gut. Darüber habe ich auch schon nachgedacht. Ich würde einen Marshall 1959 preamp mit der Endstufe aus dem Wild 13 kombinieren. Hab dann gleich PPIMV und Cut Regler. Die Ergebnisse könnte man mit Trafo direkt am PI vergleichen.
Im Blencowe stehlt auch was zur Ausgangsimpedanz. Darf ich hier ein Foto von der Seite posten?
Bis die Teile da sind, werde ich mich mit der Theorie beschäftigen und eventuell eine LTSpice Simulation machen.
Wird ein bisschen dauern, zuhause geht's gerade ein wenig drunter und drüber, aber ich bleib dran.

Viele Grüße
Pitti

Röhre69

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Hallo Pitti,

denke auch, dass die Idee mit der ECC82-Endstufe insgesamt am besten und am erfolgversprechendsten ist. Als Nebeneffekt hast Du dann zusätzlich noch eine 1 Watt-Endstufe (vgl. Marshall DSL 1), die für die eigenen vier Wände mehr als ausreichend ist. Für die 1 W Ausgangsleistung lässt sich bestimmt relativ kostengünstig eine reaktive Last basteln.

Grüße

Helmholtz

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Zitat von: Röhre69 am Aug 21, 2025, 07:32
Zwecks Übertrager bin ich folgende Abhandlung gestoßen:

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Macht das Sinn? (@HZVT :))

Grüße

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Helmholtz

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Zitat von: Röhre69 am Aug 21, 2025, 07:32
Zwecks Übertrager bin ich folgende Abhandlung gestoßen:

https://www.musikding.rocks/index.php?file-download/1550/

Macht das Sinn? (@HZVT :))

Grüße

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Helmholtz

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#36
ZitatIm Blencowe steht auch was zur Ausgangsimpedanz.

Wo steht das denn und was ist daran unklar?

ZitatDie Idee, es mit einer zusätzlichen PP-Ausgangsstufe zu versuchen, ist gut.

Natürlich muss der NT den zusätzlichen Heizstrom liefern können.

Röhre69

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ZitatIdee mit der ECC82-Endstufe insgesamt am besten und am erfolgversprechendsten ist

resp. ECC99

Vielleicht sind auch zwei EF86 geeignet (?), dann wär´s eine PP-Pentoden-Endstufe (noch "originalgetreuer")


pitti

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Wenn ich mir die Abhandlung angucke, käme ich bei Verwendung des 125A (wegen der höheren Induktivität) und Primärimpedanz 22500 (angenommen 8 Ohm Last) auf eine untere Grenzfrequenz von ca. 240 Hz. Bei Erhöhung der Primärimpedanz auf 225 kOhm über Erhöhung der reaktiven Last wären es dann schon 2,4kHz. Das macht wohl tatsächlich keinen Sinn. Also bleibt es dabei, erstmal mit verschiedenen Endstufen (wird bei Trafo und Netzteil berücksichtigt) probieren und mit PI Ausgang vergleichen. Pentoden sind auch eine gute Idee.
Im Blencowe meinte ich Seite 199, Summary of formulae, output impedance. Ra ist klar Anodenwiderstand, ra Innenwidestand Röhre, was sonst als ri bezeichnet wird?
Ich hab noch vom Valve Wizard etwas über Mini-Endstufen gefunden. Gab wohl mal Platinen.
https://valvewizard.co.uk/selfsplitpcb.html
Viele Grüße
Pitti


Röhre69

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ZitatMeine, auch mal einen Artikel gelesen zu haben, bei dem die Speaker-Sim mit Hilfe einer Glühbirne umgesetzt wurde.

Jetzt ist´s zufällig wieder aufgetaucht:

"The Hot-lamp speaker simulation" (anbei Foto)

Grüße

Showitevent

guitronimo
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Das Prinzip ist... Entdeckungswürdig - um es nicht gleich auseinander zu nehmen. Die Idee ist aber ganz witzig, leider auch mit Problemen behaftet :)

Ich habe das so ähnlich mal ausprobiert. Leider ist es super schwer einen Sweetspot zu finden, wo das mit der Lampe wirklich richtig funktioniert und du musst aufpassen, dass die Gesamtimpedanz durch die Lampe nicht zu hoch wird.

Der Andy Marshall - Two Hairy Dogs Amplification (THD) verwendet auch Glühlampen in den Uni- und BiValve Verstärkern. Hier allerdings parallel zum Ausgang. Sie fungieren als  Noisereduction und das funktioniert tatsächlich hervorragend und bringt auch Dynamik ins System. Klanglich ist allerdings deutlich zuviel Dynamik für meinen Geschmack, aber das kann jeder anders sehen.

lg


Helmholtz

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Zitat von: Röhre69 am Aug 31, 2025, 09:16
Jetzt ist´s zufällig wieder aufgetaucht:
"The Hot-lamp speaker simulation" (anbei Foto)
Grüße

Danke für den Artikel.
Die Lampe soll den (leichten) Kompressionseffekt nachbilden, der durch die Widerstandserhöhung der LS-Schwingspule bei großer Leistung entsteht.
Dazu muss aber die Lampe gut an die Verstärkerleistung angepasst werden. Außerdem dürften die Zeitkonstanten verschieden sein.
Bei sehr kleiner Leistung ist der Lampenwiderstand <1R und sollte praktisch keine Rolle spielen.
Auf den Frequenzgang hat die Lampe keinen Einfluss.