Bassverstärker brummt

Begonnen von uwe-3, Jul 04, 2008, 02:55

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uwe-3

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Hallo Alle zusammen,
ich habe einen alten Verstärker Solton von ca. 1970 geschenkt bekommen 4xEL34, 3xECC83 120Watt Sinus. Das Teil hatte einen Brandschaden in der Verdratung der Endstufe. Das hab ich alles gut rep. Alle Röhren erneuert, alle Elkos nachgemessen, (die waren alle noch gut) den Bias eingestellt den Verstärker mit 1KHz und Lastwiderstand getestet, die Sinuskurve beginnt bei 125watt zu begrenzen. Also man denkt alles OK. Die Vorstufen und der Phasendreher sind im Org. Zustand, nichts geändert. Im Leerlauf hört sich alles gut an, leises Rauschen, anders wenn ich meinen Bass anschließe, dann kommt leichtes Btummen, geht aber noch, aber so wie ich die Saiten los lasse brummt das Teil wie verrückt, unbrauchbar! Der Massepunkt der Vorstufen liegt an der Eingangsbuchse. Wer kann mir helfen?
Vielen Dank
Uwe aus Thüringen.

Martino

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#1
hallo uwe

ist vielleicht der schutzleiter nicht verbunden? ist auch oft ein problem durch defekte stromverteilerleisten.

gruß, bf

uwe-3

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Danke für die schnelle Antwort.
Schutzleiter ist OK, hab den Amp auch schon über einen Trenntrafo betrieben, gleiches Problem. Der Verstärker brummt mit angeschlossener Bassgitarre, so bald ich die Seiten brühre, also die Masse geht das brummen weg, gleiches nur mir Instrumenten Kabel ohne angesteckten Bass, ich berühre die Masse des Klinkensteckers und das Brummen ist weg.
MfG

loco

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Hallo u...3
Ich seh es wie bf.    Der Fehler ist irgendwo auf der Schutzleiter - Masseverbindung zu suchen.   Was mißt du (Ohmmeter) zwischen
Masse-Klinkenkabel und Schutzleiteranschluß des Schukosteckers?   Gruß aus HH  --.-loco

uwe-3

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Hallo loco, also, das Klinkenkabel ist 3,0m das Netzkabel 1,75m, der Widerstand zwischen Masse Klinkenkabel und Schutzkontakt Netzstecker beträgt 1,31Ohm.

loco

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Hallo
Dann fehlt mir auch gerade die zündende Idee.  !,3 Ohm ist zwar für eine Schutzleiter-Masseverbindung kein guter Wert, kann aber nicht
für das Brummen verantwortlich sein. Gruß --.-loco

Chryz

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Servus,
hast du mal nen anderen Bass ausprobiert oder ne andere Steckdose (=eine andere Zuleitung)?
mfg

Chryz

uwe-3

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Hallo Leute, ich habs gefunden, die Spur mit dem Schutzleiteranschluß war die richtige, dort wo der Schutzleiter vom Netzkabel mittels Lötöse auf das Chassis geschraubt ist war die Verbindung schlecht, beim wackeln dran wurden aus dem 1,31Ohm auf einmal 122Ohm! Der Amp läuft jetzt gut, naja das Grundrauschen ist ist trotz starker Gegenkopplung nicht zu überhören, aber der Fehler ist jetzt weg.
Vielen Dank noch mal.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe der Bassmann aus Thüringen

Kpt.Maritim

Gast
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Hallo

Gegenkopplung hat keinen Einfluss auf das Rauschen.

Viele Grüße
Martin

uwe-3

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Hallo, also wenn wenn ich die Gegenkopplung unterbreche hört sich der Amp schlechter an und rauscht mehr. Alle Vorstufenröhren sind neu, ECC83CZ, wahr das eine gute Wahl? Wie kann ich das Rauschen noch etwas verringern? Alle Bauteile sind noch die Alten also beinahe 40 Jahre alt. Die Koppelkond. habe ich alle nachgemessen, die Werte stimmen.
MfG
Uwe

The stooge

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Nabend Uwe,

Zitat von: uwe-3 am Jul 05, 2008, 11:40
Wie kann ich das Rauschen noch etwas verringern?

Heizspannung richtig symmetrisiert?

ne schöne Jrooß, Mathias

uwe-3

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In der Heizleitung gibt es einen Regler 500Ohm Schleifer gegen Masse, der ist schon opt. eigestellt. Trotzdem danke für den Hinweis.
MfG

mr.bassman

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Zitat von: The stooge am Jul 05, 2008, 06:17
Nabend Uwe,

Heizspannung richtig symmetrisiert?

ne schöne Jrooß, Mathias

Rauschen durch nicht symmetrierte Heizspannung? Das musst Du mir erklären, Mathias! ;D

Viele Grüße - Bernd
Miete & Strom gehen eigentlich, am schlimmsten sind die Fixkosten für Bauteile-Bestellungen!

The stooge

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Nabend Bernd,

Zitat von: mr.bassman am Jul 05, 2008, 09:13
Rauschen durch nicht symmetrierte Heizspannung? Das musst Du mir erklären, Mathias!

Ist kein technisches Problem, sondern ein semantisches. Rauschen und Brummen wird häufig promiscue für Störgeräusche vewendet.

ne schöne Jrooß, Mathias

mr.bassman

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#14
Hallo Mathias,
ZitatIst kein technisches Problem, sondern ein semantisches. Rauschen und Brummen wird häufig promiscue für Störgeräusche vewendet.
Hä? Du kannst doch nicht auf Uwes Frage "Wie kann ich das Rauschen noch etwas verringern?" entgegnen "Heizspannung richtig symmetrisiert?" Das passt doch überhaupt nicht!

Unter Rauschen versteht man in der Physik allgemein eine Störgröße mit breitem unspezifischem Frequenzspektrum. Es kann daher als eine Überlagerung mehrerer Schwingungen oder Wellen mit unterschiedlicher Amplitude und Frequenz bzw. Wellenlänge verstanden werden. Bei unseren Nf-Problemen haben wir es mit Rauschprozessen durch thermische Elektronenbewegungen zu tun, wie Widerstands-, Halbleiter- und Röhrenrauschen, um mal die wichtigsten zu nennen.

Unter Brumm (ober besser Brummspannung) versteht man die Restwelligkeit (verbleibende Wechselspannungsanteile) nach Gleichrichtung/Glättung (50 bzw. 100Hz). Weitere Möglichkeiten: elektromagnetische 50-Hz-Felder, die praktisch überall vorkommen, wo ein Wechselstromnetz vorhanden ist (Schirmungsprobleme) oder z.B. bei Röhren: Übergangswiderstände zwischen Heizwendel/Kathode.
Oder Brummschleife: in der Elektronik /Tontechnik eine Schleife geschlossener Masseverbindung einer elektrischen Verkabelung /Verdrahtung, die bei niederfrequenten Störströmen aufgrund der Impedanz (Widerstand > null) der Schleife einen ungewollten Spannungsabfall im Signalpfad erzeugt. Wie z.B. zugleich als Schutzleiter benutzte Abschnitte der Signalmasse (hohe Ableitströme im Stromnetz) oder gemeinsam mit Stromversorgungen benutzte Abschnitte der Signal-Masseleitung. Diese Störspannung addiert sich zum Nutzsignal.

Fazit: also kein Rauschen aus dem Röhrenheizkreis! ;D

Viele Grüße  und  :gutenacht:

Bernd
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