Bassverstärker brummt

Begonnen von uwe-3, Jul 04, 2008, 02:55

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Vorheriges Thema - Nächstes Thema

The stooge

*****
YaBB God
Beiträge: 648
Gespeichert
Hallo Bernd,

Zitat von: mr.bassman am Jul 06, 2008, 02:37
Unter Rauschen versteht man ...
Unter Brumm (ober besser Brummspannung) versteht man ...

Das weiß ich doch alles  ;). Aber ich wusste nicht, ob Uwe es auch weiß oder sich bei seiner Frage darüber klar war. Deswegen meine 'unkorrekte' Antwort.

Denn wenn im Zusammenhang von Röhrenverstärkern von "Rauschen" die Rede ist, ist in den meisten Fällen "Brummen" gemeint; dies ist ja auch das Störgeräusch, das uns bei unseren Glimmkolbenlautmachern am häufigsten nervt.

Alles klar?

ne schöne Jrooß und schönen Sonntach noch, Mathias

mr.bassman

*****
YaBB God
Beiträge: 533
Gespeichert
#16
Hallo Mathias,

Zitatwenn im Zusammenhang von Röhrenverstärkern von "Rauschen" die Rede ist, ist in den meisten Fällen "Brummen" gemeint...
Neiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiin - aber jetzt gebe ich es auf! Es hat keinen Sinn...  :'(
Edit: Das Brummen war doch bereits beseitigt, nicht gelesen?

Dir auch ´nen schönen Sonntag!

Bernd
Miete & Strom gehen eigentlich, am schlimmsten sind die Fixkosten für Bauteile-Bestellungen!

The stooge

*****
YaBB God
Beiträge: 648
Gespeichert
Hi,

Hätte ich meine Antwort etwa so formulieren sollen:

"Lieber Uwe, wenn es sich bei dem Geräusch, das Du für Rauschen hältst, in Wirklichkeit um Brummen handeln sollte, dann dreh doch mal an der Heizsymmetrisierung" ?

Ich verstehe nicht, was für Dich der Skandal ist.

ne schöne Jrooß, Mathias

uwe-3

****
Sr. Member
Beiträge: 125
Gespeichert
Hallo Leute,
nun kommt mal wieder runter, ist doch alles kein Problem, vieleicht hab ich mich auch nur falsch ausgedrückt, ich kann sehr gut Rauschen und Brummen unterscheiden. Mit den guten alten Solton Amp.gabes zwei Probleme, dieser von mir beschriebene Brummton und das meiner Ansicht zu hohe Rauschen trotz neuer Röhren. Der Brummton ist weg, daß war der Schutzleiterkontakt am Chassis und zum Rauschen wollte ich Eure Meinung wissen, ob die ECC83 CZ OK sind und vieleicht ein paar Tipps wie ich das Rauschen wenigstens noch ein wenig verringern kann.
MfG
Uwe

mr.bassman

*****
YaBB God
Beiträge: 533
Gespeichert
#19
Hallo Uwe,
ZitatHallo Leute,
nun kommt mal wieder runter, ist doch alles kein Problem, vieleicht hab ich mich auch nur falsch ausgedrückt, ich kann sehr gut Rauschen und Brummen unterscheiden.
Nee, nee, ich habe Dich sehr wohl richtig verstanden... zumal das Brummproblem bereits erfolgreich von Dir behoben wurde... zurück zu Deinem Problemthema Rauschen!  ;)

... da Dir anscheinend niemand antworten will: ich gehe davon aus, dass Du die (TAD) ECC83CZ als erste Röhre im Signalweg verbaut hast. Ist eine prima Röhre, vielleicht an dieser Stelle nicht die erste Wahl; die JJ ECC83S und die TT Teslovak E83CC/12AX7 TT-Selektion wären meine Empfehlung. Sie gelten als Röhren mit sehr geringem Grundrauschen. Aber auch die Sovtek 12AX7WA u. WB sind Low Noise Röhren, die WA hat jedoch auch die geringere Verstärkung (80 MU gegenüber WB 90 MU).

Viel Erfolg beim Probieren!

Bernd
Miete & Strom gehen eigentlich, am schlimmsten sind die Fixkosten für Bauteile-Bestellungen!

Kpt.Maritim

Gast
Gespeichert
Hallo

ich will ja nicht  :devil: an die Wand malen, aber ein Rauschen, das durch eine Gegenkopplung zurückgeht riecht für mich, vor allem wenn es sehr laut ist, nach Schwingen im HF-Bereich. Man sollte da mal mit nem Oszi abklären.

Viele Grüße
Martin

uwe-3

****
Sr. Member
Beiträge: 125
Gespeichert
Hallo, also hab den Amp noch mal mit Tongen., Lastwid. und Oszi. gequält, mit verschiedenen Freq. von 50 Hz- 10KHz, immer langsam ausgesteuert bis in die Begrenzung der Endstufe bei ca. 31V an 8Ohm, das sind 120W alles sauber, erst bei 33,5Valso 140W kippt der Amp um und auf der Sinuskurve, oder besser gesagt was noch davon übrig ist sind Überlagerungen zu sehen, der Amp schwingt. Ich denke jetzt das der Verstärker schon OK ist, um das Rauschen noch zu verkleinern habe ich mir im Store jeweils eine ECC83 von Sovtek und von Tesla bestellt, um die erste Vorröhre zu tauschen. Ansonsten macht der Verstärker super Druck am Bass, hab dort von Hartke eine 4x10 und eine 1x15 Box dran hängen klingt super mit meine 62ziger Fender Preci., da kommt mein 350W Hartke Topteil nicht mit, obwohl der auch einen Röhren Preamp hat, Vollröhre ist eben Vollröhre.
Mit freundlichen Grüßen
Uwe

chipsatz

*****
YaBB God
Beiträge: 569
Gespeichert
Zitat von: uwe-3 am Jul 08, 2008, 04:58
Hallo, also hab den Amp noch mal mit Tongen., Lastwid. und Oszi. gequält, mit verschiedenen Freq. von 50 Hz- 10KHz, immer langsam ausgesteuert bis in die Begrenzung der Endstufe bei ca. 31V an 8Ohm, das sind 120W alles sauber, erst bei 33,5Valso 140W kippt der Amp um und auf der Sinuskurve, oder besser gesagt was noch davon übrig ist sind Überlagerungen zu sehen, der Amp schwingt.

Hi uwe-3,
ich denke, das ist nicht ok. Der Amp darf auch nicht schwingen wenn er in die Begrenzung geht. Kpt. Maritim hat vermutlich recht. Hast du auch mal bei Lautsprecherbetrieb mit dem Oszi gemessen? Es kann sein, dass sich der Amp dann anders verhält, als mit reiner ohmscher Last.

Gruß
mike

Kpt.Maritim

Gast
Gespeichert
Hallo

ich vermute ein Schwingen im KW- oder UKW-Bereich. was er bei Vollast sieht ist dann nicht das schwingen sondern die wegen der Begrenzung enstehende Intermodulation des Schwingens mit dem NF-Signal. Wenn am Verstärkerausgang HF anliegen soll und auf die Lautsprecher gelangt ist not am Mann, weil die keine HF verarbeiten sondern nur in Wärme umsetzen können. Zum Glück ist dieser Fall wegen der Frequenzgangbegrenzung nach oben hin durch den AÜ sehr unwahrscheinlich. Aber auch sonst arbeiten im Schwingungsfall die Röhren mit, sie haben ja die HF zu verdauen und das mögen die Unter umständen garnicht. Ich habe das Problem mal bei einem Eintakter mit der EL34 gehabt. Da hat man garnichts verdächtiges gehört, aber das Schrimgiotter hat geglüht, weil selbiges durch die HF einfach überlastet wurde. 100Ohm an die Schirmgitterkontakte der Fassungen gelötet und schluss war damit.

Auf jeden Fall muss die Schwingende Stufe gefunden werden. Steile Röhren sind da immer verdächtiger als andere. Ich Tippe auf die Endröhren bzw. die Verdrahtung drumherum als Ursache. Manchmal ist es auch die Eingangsstufe. Das läßt sich aber leicht herausfinden. Weil das Schwingen in diesem Fall durch Eingangskurzschluss verscwhinden sollte.

Viele Grüße
Martin

uwe-3

****
Sr. Member
Beiträge: 125
Gespeichert
Hallo Leute,
hab den Amp noch mal auf gemacht und mit dem Oszi untersucht, kann nichts finden was da schwingt. Die 100 Ohm an den Schirmgittern hat er auch, ebenso 100 Ohm an den Anoden, die Katoden liegen gegen Masse, hier hatte ich 1 Ohm Wid. reingelötet um den Bias einstellen zu können.
Hab auch um das Rauschen ein wenig weg zu bekommen die erste Vorstufen ECC83 gew. gegen eine von Sovtek, mit viel Optimismus kann man sagen der Amp rauscht jetzt ein wenig weniger. Aber sein Sound mit meinen Bass ist super.
MfG
Uwe