JCM 800 Modsammlung

Begonnen von tpgw, Aug 21, 2008, 11:07

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tpgw

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Sr. Member
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HI,

Thx. Ich probier mal alles, und schreib dann wie's war ;D


g
t

The Tube-Factor

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YaBB God
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#16
Hi!

Hab hier noch was in meinem Archiv gefunden, es handelt sich um die Ursprungsversion des Splawn Quickrod (keine Garantie).Leider ist nicht alles komplett..
Diese Splawn amps finde ich persönlich echt hammer! Weiß da noch jemand mehr dazu?


Und dann hier noch was aus dem Metroboard (hab das selbst zum größten Teil mal nachgebaut, allerdings kleinere Koppel-C´s):
Ok Now for the full on Metal gain machine. I will denote which I did not install, these will emulate the crunch channel on a Soldano SLO "somewhat")

1. Change the 1st gain stage to 220k plate resistor and 1k8/1uF cathode resistor/cap. This will increase the gain a bit compared to the typical Marshall values of 100k plate and 2k7/0.68uF cathode.

2. Replace the 470pf cap that bypasses the 470k resistor before the volume control with a 2200pf cap. This drastically increases midrange and is probably the most crucial step to get near the SLO tone. (did not do as I wanted to retain the Marshall voice)

3. Replace the 10k cathode resistor on the 2nd gain stage with a 1k8/1uF combination. This will drastically increase the gain. If this gives you too much gain, just use a 1k8 without the cap. This is still a lot more than stock.

4. Replace the 470k+470pf/470k voltage divider with a 220k/330k voltage divider. This will reduce brightness and lower the signal to the next stage a bit to avoid overload.

5. Replace the 820 cathode resistor on the 3rd gain stage with 1k8/1uF (this is not really necessary). This sets the stage to a slightly lower current while the cap creates a highs emphasis.

6. Replace the slope resistor (33k) with a 47k (very important for the SLO type midrange). Alternatively you can use a 39k. ( I used the 39k)

The amp should have a lot more gain (also a bit more noise - there is no free lunch) with these mods than before and approximate SLO lead gain levels. The gain stage with the 39k cathode resistor is very low gain and acts as a clipping stage.

I would start with Steps 2 and 6 to get closer to the tonal color. Next I would do Steps 3 and 4 to increase the gain and reduce highs. ( I did 3&4 first then tried steps 2&6)




Ich finde diesen Thread auch super! Vor allem die Schems bzw Layouts von Olaf!

Cheers Jogi

Duesentrieb

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YaBB God
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1 I'd use 150k, esp. in 50 Watter, in 100 Watters 220k is fine though
3 is too much. Use 2k2 instead. No cap !
5 is also too much. Use 1k instead. The 1µF is ok, nothing dramatical
6 39k is perfect

and last but not least: with that amount of gain a 1M gain pot sounds like shit. Use 250k instead :D :D :D

:D

All IMO of course.

Duesentrieb

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YaBB God
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#18
Der Splawn hat auch keinen CF mehr . . .

. . . ach ja, wenn man das macht hat man so 350V an V2A/Anode (hat der SLO auch an V2A). Darum sollte der Kathoden-R doch mind. 10k haben (oder man produziert vorher weniger Gain) und zieht das Signal entspr. runter.
Bild und Text passen nicht recht zusammen, Jogi.

Duesentrieb

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YaBB God
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Mir fällt da noch was ein: die ganzen 22nF Koppel-Cs sind sicherlich zu groß, besonders wenn man mit nem Depth arbeitet. 10nF an den beiden ersten Anoden sollte reichen, evtl. die Parallel-Cs zwischen den Gainstufen weglassen - evtl. auch den C am Gainpoti.

DocBlues

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YaBB God
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Hallo,

hier noch eine alternative Mod-Philosophie:

Die bisherigen Mod-Vorschläge gingen stark in Richtung Soldano und mehr nasale Mitten.

Die andere Richtung wäre, den JCM800 etwas mehr auf "vintage Sahne mit dem Marshall-Biss obendrauf" zu trimmen:

Basis-Mod:
Kathodenwiderstand 2.Stufe  R5 auf 2,2K
Höhenkondensator über Gain C5 auf 470pF reduzieren (silver mica)
Kathodenkondensator 3 Stufe R9 von 820Ohm auf 1K oder 1.2K
Ggf. Grid-Stop-Widerstand an vor Stufe 3: 100K bis 220K nach Geschmack

Eränzungsmod:
Kathodenkondensator 1. Stufe C1 auf 0,47µ (Polyprop wie z.B. Solen Fast) und den Widerstand auf R1 1,5 (wie im Mesa Boogie Quad Pre)

Alternativergänzung: R11 auf 220K C8 auf 250pF (silver Mica)

Bauteile-Mod:
Sämtliche Keramik-Kondensatoren gegen Silver Mica tauschen
Koppelkondensatoren C3 und C7 von Polyester auf Polyprop (Solen Fast, Orange Drop 715)
Kondensatoren 22nF im Tone Stack (C10, C11) in Orange Drop 715 oder Xicon MPP wechseln.

Spezial-Mod: Standard-Dioden in der Gleichrichtung durch FREDs ersetzen.

Gruss,
DocBlues





Duesentrieb

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YaBB God
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Hi DocBlues,

Soldano ist ja nicht nur der SLO - der Crunch-Kanal vom X88R in einen Marshall eingebaut (ist fast das, was Du beschrieben hast) ist allererste Sahne  ;)

DocBlues

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YaBB God
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Hallo Duesentrieb,

danke für den Hinweis. Ich wollte keinesfalls gegen Soldano argumentieren, sondern lediglich eine Alternative vorschlagen, da die vorangegangenen Mod-Vorschläge tendenziell in Richtung des mittig, nasalen Soldano-High Gain Sounds gingen (womit Soldano bekannt wurde und was ja auch den SLO primär auszeichnet). Das Mike Soldano auch andere Sounds kann, spricht nur für ihn.
Mit dem JCM800 kann man halt eine ganze Reihe verschiedener Soundcharaktere recht leicht zurechtmodifizieren. Es muß nicht immer nasaler High Gain sein auch offene, sahnig singende Sounds mit Biss sind machbar.

Generell empfehle ich den FRED-Mod der Netzteil-Dioden. Das bringt den Amp in jedem Fall nah vorn - egal in welche Richtung man ansonsten modifiziert. Im Fender-Bereich hier im Forum habe ich kürzlich noch etwas dazu geschrieben. Ein anderer Teilnehmer hat dort auch andere Dioden (billiger als FREDs) empfohlen, mit denen er gute Erfahrungen gemacht hat.

In diesem Sinne,

Gruss
DocBlues


darkbluemurder

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YaBB God
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#23
Hallo,

mein Lieblings-Marshall (ein 1979er 4-input JMP, der inzwischen ein Metroamp-Board hat) sieht so aus:

1. V1, 1. Stufe: unverändert, aber kein C zwischen Anode und Kathode
2. C 3 auf 0.0047uF vermindert
3. C 4 auf 2200pf erhöht
4. C 5 auf 470pf vermindert
5. vor dem Gitter der 2. Stufe einen 470k eingefügt
6. R 6 auf 4k7 vermindert. Mit Push-pull Poti kann ich einen weiteren 4k7 plus 2uF Kondensator parallel schalten (siehe "Structure-Switch" im Ecstasy)
7. EDIT: vor dem Gitter der 3. Stufe ebenfalls einen 470k eingefügt.
8. Koppelkondensatoren in der Phasenumkehrstufe auf 0.1uF erhöht
9. Presence-Regler ausgebaut und Cut-Regler eingebaut mit 2200pf Kondensator.

Was ich auch mal drin hatte, war der "Pre-EQ"-Schalter vom Ecstasy (per Push-pull Poti einen 3900pf Kondensator zum (geänderten) C 5 parallel geschaltet). Das kommt gut, wenn man bei hohem Gain den Bass kontrollieren will - Structure und Pre-EQ aktivieren und Gain auf 4-5 - da singt der Neck-Pup  :). Ich habe es allerdings beim Einbau des Metroamp-Boards nicht wieder verwendet, weil ich das Push-pull Poti für einen anderen Amp brauchte. Auf den Structure-Switch wollte ich dagegen in diesem Amp nicht verzichten >:D. Alles in allem also eine Kreuzung aus 2203/04, XTC und SLO. Nicht gerade originell aber gut :)

Ich muss allerdings dazu sagen, dass ich in dem Amp schon mehrere Schaltungen ausprobiert habe, die alle gut klangen (z.B. R 15 auf 39k oder 47k erhöhen; statt CF eine 4. Gainstufe). Die gleichen Schaltungen klangen in anderen Marshalls nicht so gut. Ich bin z.B. in anderen Amps von dem SLO-Lead-Filter (470k+2200pf oder 1meg+1000pf) wieder weggegangen, weil es zu nasal klang.

In einem anderen Amp habe ich folgendes gemacht:

1. C 4 entfernt
2. C 5 auf 470pf vermindert
3. R 6 auf 2k7 vermindert (2k2 ist auch gut)
4. R 9 durch 2k7 plus 0.68uf ersetzt
5. vom Schleifer des Midpotis einen 1000pf Kondensator an Masse gelegt (bewirkt, dass beim Aufdrehen des Mittenpotis die Höhen nicht so stark mitangehoben werden, ist aber sehr subtil)
6. zwischen Schleifer des Treblepotis und Master Volume Eingang einen 470k eingefügt und vom Master Volume Eingang einen 150k an Masse gelegt (siehe Soldano Atomic 16). Wirkung: die Lautstärke steigt nicht so sprunghaft an.

Der Amp macht allerdings noch Probleme. Er hat einen Effektweg drin, der mit 2 Gainstufen aufgebaut ist. Macht für mich keinen Sinn. Bei Gelegenheit kommt ein CF vor den Send-Ausgang.

Viele Grüße
Stephan
Bauten
Chieftain, HoSo56, Cleartone, Dirty Shirley, CJ 11, Junior Chief, Peggy 40

Conversions
Marshall 1959 SLP RI zu Minimalist HRM, Fender Bassman zu Mark Overdrive Special, Marshall 100W JMP zu Fat BE100, Marshall JTM 45 Reissue zu Dirty Daisy; Guyatone Bassman zu Basstonemaster

The Tube-Factor

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Zitat von: Duesentrieb am Aug 21, 2008, 04:03

Bild und Text passen nicht recht zusammen, Jogi.

Jo das war sehr undeutlich von mir geschrieben... Das Bild ist natürlich was komplett Anderes als die "metal machine" Soldano Mods  ;)

Das Layout ist der Splawn, der Text stammt aus dem Metroboard, ein Member dort hat wohl versucht nen 2203 in Richtung Avenger zu bringen.

Grüße

Larry

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Zitat von: The Tube-Factor am Aug 21, 2008, 05:26
Das Layout ist der Splawn, der Text stammt aus dem Metroboard, ein Member dort hat wohl versucht nen 2203 in Richtung Avenger zu bringen.

Um diesen Satz zu ergänzen...

... Das Member 'dort' war diersmal nicht ich, sondern das Metroboard Member necrovore  ;)

Larry ('dort' als novosibir rumlungernd)
Larry's Website - oder gleich direkt zu den Amp-Fotos in der Gallery

Duesentrieb

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Du könntest ja auch gut Deinen Loop hier herein stellen, Larry - zumal ich schon gezeichnete Layouts gesehen habe . . . ;)

ACY

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Schade daß es hier nur um JCM 800 Mods geht, und nicht um die geilen JMP 2203er!   :(


cheers, "ACY"        :devil:
Alles nicht so wichtig! Ooooder doch? Griiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiins!!!

darkbluemurder

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#28
Zitat von: darkbluemurder am Aug 21, 2008, 04:43
In einem anderen Amp habe ich folgendes gemacht:

1. C 4 entfernt
2. C 5 auf 470pf vermindert
3. R 6 auf 2k7 vermindert (2k2 ist auch gut)
4. R 9 durch 2k7 plus 0.68uf ersetzt
5. vom Schleifer des Midpotis einen 1000pf Kondensator an Masse gelegt (bewirkt, dass beim Aufdrehen des Mittenpotis die Höhen nicht so stark mitangehoben werden, ist aber sehr subtil)
6. zwischen Schleifer des Treblepotis und Master Volume Eingang einen 470k eingefügt und vom Master Volume Eingang einen 150k an Masse gelegt (siehe Soldano Atomic 16). Wirkung: die Lautstärke steigt nicht so sprunghaft an.

Der Amp macht allerdings noch Probleme. Er hat einen Effektweg drin, der mit 2 Gainstufen aufgebaut ist. Macht für mich keinen Sinn. Bei Gelegenheit kommt ein CF vor den Send-Ausgang.

Viele Grüße
Stephan

Update: es war tatsächlich der Effektweg! Der hat einfach mit zuviel Gain den PI überfahren. Damit ist der Soundkiller im System identifiziert  ;D. Flugs einen Kathodenfolger a la Kevin O'Connor eingebaut, den Aufholverstärker mit einer Gegenkopplung versehen und als Röhre eine 12AT7 genommen. Der Amp klingt jetzt so, wie er soll: warm und fett  :).
Deswegen nur noch einmal die - von mir nicht immer befolgte - Grundregel (Ihr kennt sie zwar bestimmt): erst muss der Amp funktionieren, dann wird getunt. Deswegen werde ich auch bei meinem 50er nichts unternehmen, bevor ich nicht den ersten Netzteilelko getauscht habe.

@ACY: sämtliche Mods sind doch auch für die JMP 2203er möglich.

Viele Grüße
Stephan
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Conversions
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ACY

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YaBB God
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Moin!
Das war ein bisschen augenzwinkernd gemeint, weil ich es doch immer recht lustig finde, daß nur von den 800ern geredet wird. Dabei sind doch die alten JMP´s die Ur-800er! Die meisten (so wie du ja auch) wissen das ja, aber viele scheinen das gar nicht (mehr?) zu wissen.
Grüsse, "ACY"
Alles nicht so wichtig! Ooooder doch? Griiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiins!!!