TT66 PCB Variante

Begonnen von Hans, Okt 28, 2008, 12:00

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winharda

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Das Brummen ist definitiv vom Volumenpoti abhängig. Kanns sogar in der Lautstärke regeln. Immer ein sauberer 50Hz Brumm. Also würde CLC auch nichts bringen... Hab jetz mal die Potis für den Tonestack runter von der Platine. Nur das Volumenpoti ist noch drauf. Dann ist das Brummen immer noch da.

Gruß Andreas

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

natürlich ist eine Abhängigkeit zur Stellung des Vol-Potis gegeben, aber brummt es auch, wenn das Poti ganz zu ist ?

Gruß, Dirk
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winharda

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Zitat von: Dirk am Dez 24, 2009, 11:26
Hallo,

natürlich ist eine Abhängigkeit zur Stellung des Vol-Potis gegeben, aber brummt es auch, wenn das Poti ganz zu ist ?

Gruß, Dirk


Hallo Dirk,
wenn das Poti ganz zu ist brummt es auch noch, aber nur noch sehr leise. Man muss dann schon mit dem Ohr in die Nähe des Lautsprechers gehen um es deutlich zu hören. Also vielleicht doch Siebung?

Gruß Andreas

Bierschinken

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Hallo,

wenns die Siebung wär, wäre das Brummen nicht (in dem Maße) Volumeabhängig, da der Brumm bereits in der Endstufe bestünde.

Mal DC-Heizung versucht, oder die Heizung hochgelegt? - Vll. auch ne schlechte V1, die den Heizungsbrumm begünstigt?

Grüße,
Swen

winharda

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#64
Zitat von: Bierschinken am Dez 25, 2009, 12:38
Hallo,

wenns die Siebung wär, wäre das Brummen nicht (in dem Maße) Volumeabhängig, da der Brumm bereits in der Endstufe bestünde.

Mal DC-Heizung versucht, oder die Heizung hochgelegt? - Vll. auch ne schlechte V1, die den Heizungsbrumm begünstigt?

Grüße,
Swen

Hallo Sven,
DC Heizung hab ich noch nicht versucht. Da fehlen mir auch die Bauteile und müsste erst bestellen. Ich hab aber die Heizung mal umverdrahtet. Bin erst vom Entbrummpoti zur EL34 und dann von da zur ECC83. Hab jetzt beide Röhren vom Entbrummpoti aus verdrahtet. Brachte aber auch nichts :( Mir fällt aber grad ein, dass ich noch ein Netzteil hab, mit dem könnte mal DC heizen. Aber dann mit 6,3V*Wurzel(2)= ca. 9V. Werd ich probieren!

Heizung hochgelegt? Hans hat doch die Heizung schon relativ hoch mit dem 100k/33k Teiler gelegt.

Die Vorstufenröhre hab ich schonmal getauscht, an der hats nicht gelegen.

Gruß Andreas

winharda

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Hab grad mal DC geheizt. Das Netzteil is dabei ganz schön in die Knie gegangen ;D Irgendwann hats dann geglüht, hat aber immer noch gebrummt. Jetzt kanns nur noch sein:


  • Anodenspannungsbrummer wegen nicht zureichender Siebung (sollte eigentlich nicht sein, da Kondensatoren groß genug und Brumm stark vom Volumenpoti abhängig)
  • Einstreuung vom Netztrafo/Ausgangsübertrager (sollte auch nicht sein, da ich bereits eine Stahlplatte, die mit Masse verbunden war, zwischen Netztrafo/Platine und Ausgangsübertrager/Platine gehalten hab)
  • Grundsätzlicher Fehler in Schaltung/Aufbau/Platine (sollte auch nicht sein, da der Hans ein alter Hase auf dem Gebiet ist ;D)

Vielleicht bau ich auch einfach den normalen TT66 auf. Mit CLC Siebung und Point to Point... ich komm nicht drauf, warum der hier brummt!


Bierschinken

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Hallo,

wenn die heizung hochgelegt ist sollte das auch ausreichen.
Wenn es wirklich mit 50Hz brummt und das ganze abhängig von der Volumestellung ist, kann es nicht die Siebung sein.

Komischm, das.

Grüße,
Swen

Chryz

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Servus,
probier mal ne andere Steckdose in einem anderen Raum, am besten ein anderes Haus. Und dreh den Netzstecker mal um 180°.

Hast du die Frontplatte (und damit die Poti-Gehäuse) mittlerweile geerdet?
mfg

Chryz

winharda

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Hallo, die Frontplatte hab ich inzwischen gar nicht mehr im Aufbau. Nur noch Platine mit den Potis drauf, Netztrafo, Ausgangsübertrager und natürlich den Lautsprecher. Ich hab jetzt noch folgendes ausprobiert:


  • Die Kabel zwischen Netztrafo und Platine um ca. 1m verlängert. Netztrafo war dann ca. 1m von der Platine weg und Metallplatte (ca. 60cm x 25 cm) dazwischen.
  • Beim zweiten Siebelko nochmal 100uF dazu geschaltet.
  • Den Aufbau im Keller drangehängt und nicht wie bisher im 1.Stock.

Brachte alles keine Besserung. Mir ist noch aufgefallen, dass wenn ich mit dem Finger in die Nähe des Volumepoti komm und es dann berühre das Brummen lauter wird. Wenn ich das Poti dann bis knapp zur Hälfte aufdreh kommt ein Surren zum Brummen hinzu.

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

das hört sich ja alles nicht so super an. Ein Fehler im Aufbau ist ausgeschlossen ?
Du hast schon Änderungen und Erweiterungen vorgenommen, wie ich lese. Bau also erst mal alles wieder in den Urzustand zurück. Ich bin ja fast geneigt zu sagen, den Aufbau wie im Original aufgeführt auf Turretboard oder Lötleiste nochmals aufzubauen.

Frage an Hans: wie verhält sich Dein Platinenaufbau ?


Gruß, Dirk
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winharda

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Hallo Dirk,
hab die ganze Platine schon nochmal durchgemessen und nichts finden können. Den Urzustand werd ich morgen wieder herstellen. Das Ganze nochmal Point-to-Point aufzubauen hatte ich auch schon im Sinn.

Gruß Andreas

Hans

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Zitat von: Dirk am Dez 26, 2009, 04:39
Frage an Hans: wie verhält sich Dein Platinenaufbau ?
Hallo Dirk

der Testaufbau steht mir nicht zur Verfügung. Aber bei den Tests war kein hörbarer Brumm fest zu stellen. Auch mit dem Scope war nichts zu sehen. Die Eingangsstufe ist extrem empfindlich für EMV gewesen, Handy, Funktastatur und sogar die Lötkolbenregelung waren gut zu hören  :devil:. Deshalb bin ich hingegangen und habe der ECC83 einen Abschirmzylinder verpasst. Mag die Dinger zwar nicht, weil sie meist für den vorzeitigen Röhrentod verantwortlich sind, aber in unser EMV verseuchten Umwelt ist das die einzige Massnahme die hilft.

Werde heute mittag mal mit dem jungen Mann telefonieren der den Aufbau bespielt.

Salu Hans

winharda

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Hallo,
hab geleich mal die Vorstufenröhre mit einem Abschirmzylinder versehen. Brummt immer noch. Ich habs mal aufgenommen... Ich dreh dabei Volume bis 9Uhr. Dann nimm ich kurz den Finger vom Poti (Brumm wird leiser). Dann dreh ich weiter auf (Brumm wird lauter und ein Pfeifen kommt hinzu, hört man nur auf der Aufnahme nicht, da brummts nur).

Gruß Andreas

Chryz

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Servus,
und der Eingang ist wirklich mit Masse kurzgeschlossen bei der Aufnahme? Das hört sich an wie ein offen herumliegendes Gitarrenkabel...

mfg

Chryz

winharda

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Zitat von: Chryz am Dez 27, 2009, 01:15
Servus,
und der Eingang ist wirklich mit Masse kurzgeschlossen bei der Aufnahme? Das hört sich an wie ein offen herumliegendes Gitarrenkabel...

mfg

Chryz

Jep, der Eingang liegt auf Masse (Brücke an den Pins). Gegenkopplung, Entbrummer und Tonestack in Mittelstellung. Der Anschluss zum Bias einstellen (Strom messen) ist gebrückt und das Biaspoti ist auf 70mA eingestellt. Heizspannung und Anodenspannung  vom Ringkern angeschlossen. Ausgangsübertrager primär mit braun auf die EL34 und blau auf Ub+. Secondär mit gelb auf die Gegenkopplung und schwarz auf Masse. Der Lautsprecher hängt auch auf diesen Pins direkt auf der Platine. Die anderen Anschlüsse auf der Secondärseite des AÜ sind nicht angeschlossen. Der Trafo, Übertrager und Platine sind auf der Rückwand des Combos (Holz) montiert, haben also keine Abschirmung (siehe Bilder vom Aufbau).