TT66 PCB Variante

Begonnen von Hans, Okt 28, 2008, 12:00

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winharda

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Hallo miteinander,
Ich hab gestern erst mal wieder den Widerstand in die Siebung eingelötet. Heut Nachmittag werde ich dann alle Spannungen messen und die in den Schalplan von Hans eintragen. Veilleicht fällt dann doch schon was auf. Falls nicht nehme ich gerne das Angebot von Dirk an und lass dir den Aufbau zukommen.

Gruß Andreas

winharda

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Ich hab jetzt einige Spannungen gemessen. Hatte sogar noch eine Klemme, die ich an den Massepunkt beim ersten Siebelko gehängt hab und als Referenz für die Messungen dient. Die gemessenen Spannungen hab ich in den Schaltplan von Hans eingetragen (siehe Anhang). Beim Messen ist mir noch was aufgefallen.

Die Spannung über dem 47Ohm Widerstand in der zweiten Stufe konnte ich nicht genau bestimmen. Hab da immer so zwischen 0,3V~ und 1,0V~ gemessen (mein Messgerät hat eine automatische Wechsel- bzw. Gleichspannungsanzeige).
Als ich die Anodenspannung an der zweiten Stufe (die 150V) gemessen hab, war plötzlich Ruhe. Sobald ich mit dem Messgerät an diesem Punkt kontaktiere ist das Brummen weg. Wie kann das sein? Ideen?

chipsatz

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Hallo Forum, das hilft jetzt nicht unmittelbar weiter aber..

ich habe mir das Board Layout mal genauer angeschaut und markiert, was nicht optimal ist, bzw. was besser sein könnte.
Aber das jetzt bitte nicht falsch verstehen! Ich weiß, was für eine Arbeit in so einem Layout steckt. Ich mache das jetzt seit 10 Jahren hauptberuflich für Industrieelektronik und zwar digital/analog/High Speed/EMV usw. die ganze Palette.
Vielleicht kann ich etwas dazu beitragen, damit das nächste Layout erfolgeicher wird. Wäre doch schade um die investierte Zeit/Arbeit.

Also.. ich habe die ungünstige Leiterbahnführung rot markiert. Mir ist aufgefallen, dass der GND von der Eingangsklemme (Riesen Schleife an den Potis entlang) sehr ungünstig verläuft. Ich habe den optimalen Weg grün eingezeichnet, ungeachtet der Routbarkeit. Bei einseitigen Boards ist es oft besser Drahtbrücken mit einzudesignen als umständliche Leitungsführung zu wählen. Seht euch mal die Boards der Amp-Hersteller an, da sind oft Drahtbrücken drauf.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind GND/Power Sternpunkte. Die sollten wirklich nur direkt am Elko-Lötpad liegen. Alles andere wird nur schlechter. Wie z.B. der Sternpunkt am R21/1k2 macht keinen Sinn. Der gehört an den Elko C12.
Dann fiel mir noch auf, dass es auf dem Board einige Kupferflächen gibt, die nirgends angeschlossen sind. Das sind absolute EMV-Killer. Wenn schon Kupferflächen, dann gehören sie auf ein Power/GND-Potential. Und selbst dann ist es nicht immer optimal. Wenn die Fläche nicht homogen ist und nur Restfläche auffüllt, ist schnell wieder eine (Brumm-)Schleife hergestellt.
Noch ein Wort zur Leiterbahnführung: Sie muss nicht unbedingt im 90° Winkel erfolen. Üblich sind 45° Routing, und wenn es die Funktionalität erfordert auch "Point to Point" Routing. Gerade bei den Potis, die ja relativ hochohmig sind, wäre das besser gewesen.

Ok, das war mein Beitrag hierzu. Ich hoffe ich konnte einige nützliche Tips geben. Es ist wirklich nicht als Klugsch....rei gemeint. Das Board gefällt mir im Großen und Ganzen von der Aufteilung trotzdem sehr gut.

Liebe Grüße
mike

winharda

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Hallo, da ich so hier nicht weiter komme, werde ich den Aufbau einfach mal an Dirk schicken. Danke nochmal, dass du dir die Zeit nimmt. Vielleicht kann Dirk seine Ergebnisse hier reinstellen und den Thred weiterführen.

Ich hab noch herausgefunden, warum bei der Messung an der Anode der zweiten Stufe das Brummen nur weg war. Die Messleitungen bildeten eine Kapazität und dadurch ist das Brummen dan temporär weg. Wenn ich allerdings aufs Volumenpoti lang, dann is es wieder da. Auch wenn die Messleitungen voneinander getrennt werden gibts keine Verbesserung des Brumms.

Gruß Andreas

Dirk

Dirk M.
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@Winhard:

bitte beschreib nochmal kurz genau Dein Problem mit dem Aufbau insbesondere dem Brumm, damit sichergestellt ist, dass wir von der gleichen Problematik sprechen.

Gruß, Dirk
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winharda

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Also bei mir wars so: Wenn der Volumenregler zu ist hat nichts gebrummt. Beim Aufdrehen des Volumenreglers ist dann ein Brummen zu hören was sich in der Lautstärke regeln lässt. Bei Volumen auf 9Uhr war das Brummen schon deutlich hörbar (Tonestack immer in Mittenstellung).
Die Lautstärke des Brumms erhöhte sich etwas beim Berühren des (nicht zugedrehten) Volumenreglers bzw. wurde etwas leiser wenn man den Regler loslasst.
Wenn man die Vorstufenröhre zieht war immer noch ein Brumm hörbar, aber nicht mehr so laut wie mit Vorstufenröhre und Volumen auf 9Uhr.

Gruß Andeas

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

kannst Du das "Brumm" näher beschreiben ?
Ich vernehme kein Brumm sondern leichte Störgeräusche. Hierbei würde ich bei der einen Art der Störgeräusche auf die Dioden tippen (Schaltknacken) und bei der anderen Art auf Störungen, die über die Platine eingefangen werden. Diese sitzte ja ungeschützt auf einem Stück Holz ohne irgendwelche Abschirmung.
Die Störgeräusche werden je nach Art der Pickups nochmal etwas verstärkt, aber ich finde diese jetzt nicht als sehr stark und beim Spiel werden diese auch komplett "ausgeblendet". Ein Netzbrumm 50 oder 100 Hz kann ich nicht ausmachen. Der Aufbau scheint soweit OK zu sein, nur ist die Art des Aufbaus auf Platine nicht optimal, aber Hans hat auch schon angemerkt, dass es sich nicht um eine bis ins Detail optimierte Platine handelt, aber dennoch sind diese leichten Störungen nicht weiter dramatisch.
Sollte der Amp bei Dir weit aus stärker brummen und rauschen, dann könnte das auch an der Elektroinstallation und/oder den Räumen liegen.

Gruß, Dirk
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winharda

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Hallo Dirk,
ich habe den Brumm mal aufgenommen. Das MP3 findest du auf Seite 5 ziemlich weit unten in diesem Thread. Wenn du keinen 50Hz Brumm hörst, dann werd ich mir den wohl tatsächlich von der Elektrik einfangen. Komisch nur, dass mein Versuch mit der Metallplatte (auf Masse gelegt) keine Veränderung des Brumms brachte. Auch als ich den Aufbau bei uns im Keller ausprobiert hatte war keine Veränderung auszumachen. Kann aber auch sein, dass wir komplett verstrahlt sind ;D
Dann einfach die Leiterplatte komplett schirmen und den Schirm auf Masse legen? Soll man Masse mit Erde verbinden?

Gruß Andreas

Dirk

Dirk M.
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Hallo,

kann es ggf. Deine Gitarre sein und bist Du sicher, dass es 50 Hz Brummen war ?
Wie gesagt, Störgeräusche sind vorhanden, aber die gehen beim normalen Spiel schon bei Zimmerlautstärke komplett unter.

Gruß, Dirk
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winharda

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Es war ganz sicher nicht die Gitarre. Bei meinen Versuchen hatte ich den Eingang des Verstärkers auf Masse gelegt und die Gitarre gar nicht angeschlossen. Das Brummen war sicher 50Hz (siehe dazu auch die Aufnahme vom Brumm).

Gruß Andreas

Dirk

Dirk M.
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Hi,

dann solltest Du wirklich mal an einem anderen Ort noch testen.
Wir haben in der Werkstatt zwar alles mittesl FI abgesichert, aber zusätzliche Filter etc. sind bei uns auch nicht im Spiel und hier brummt das Teil auf 50 Hz auf alle Fälle nicht.

Gruß, Dirk
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franzoz

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Hi

Hab mir eben mal das MP3 von dem Brumm angehört: Ich habe bei meinem Tiny Terror Nachbau (der jetzt in der Ecke liegt weil ich zu faul bin ne Sicherung kaufen zu gehn ::)) genau das selbe Problem. Am Anfang (bis Vol und Gain 50%) ein scheinbar normales aber recht lautes Netzbrummen mit zusätzlichem Rauschen, dann wird das ganze schlagartig viel lauter und wenn man noch weiter aufdreht kommt noch ein hochfrequentes Pfeifen dazu, welches etwas tiefer wird wenn man noch weiter aufdreht. Jedoch habe ich keinerlei solche Probleme, wenn ich mein Effectboard vorm Amp liegen hab. Wenn ich direkt über den Amp spiele machts kein Spaß. Das Brummproblem hab ich ebenfalls wenn ich den Eingang auf Masse lege und kein Kabel anschließe. Wenn ich mich richtig erinnere war mir aufgefallen, dass die Probleme weniger stark auftraten, wenn ichmit der Hand sehr nah an die signalführenden Kabel von Stufe I und II kam. Damals hatten mir alle im Thread vorgeschlagenen Tips leider nicht weitergeholfen (http://www.tube-town.de/ttforum/index.php/topic,9555.0.html), allerdings hab ich wegen dem Studium jetzt eh kaum noch Zeit mich darum zu kümmern. Wenn ich in den Semesterferien die Zeit finde, versuche ich mich vielleicht nochmal dran.

Gruß Cédric

Bierschinken

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Cedric, das klingt mir bei dir nach einem klassischen Aufbaufehler, der zur Schwingneigung führt.

Ich denke, dass Andreas ein anderes Problem hat(te?).

Grüße,
Swen

winharda

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Also dann kommt der Aufbau erstmal zu mir zurück wenn Dirk damit nichts mehr ausprobieren will. Ich kann dann entweder alles versuchen zu schirmen oder den TT66 nochmal Point to Point aufzubauen.

Gruß Andreas

franzoz

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Zitat von: Bierschinken am Jan 14, 2010, 05:32
Cedric, das klingt mir bei dir nach einem klassischen Aufbaufehler, der zur Schwingneigung führt.
Grüße,
Swen

Kann ich auch nicht ausschließen, obwohl ich das schon oft überprüft habe...Aber: Warum läuft das Ding dann mit Board problemlos?

Gruß Cédric