2204 Nachbau brumm - es funzt ! -

Begonnen von antissimo, Dez 13, 2008, 06:27

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Hostettler

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Hallo antissimo,

ich denke schon für provisorisch zu schauen obs dann immer noch brummt. Du kannst ja trotzdem den Ruhestrom errechnen anhand des Spannungsabfalls des 2x4.7 also 2.3 Ohm Widerstand ergibt dann U:R die Stromstärke.

Grüsse aus der Schweiz

Hoschi

antissimo

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#16
also 353V/ 2,3ohm = ca 15,5 mA
(ne quatsch...)
die erste hat ziemlich exakt 154 V, die 2. Röhre ca 158 V. ist eigentlich ein gematchtes paar Ruby´s.
"gehts etwas lauter bitte?"

Hostettler

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Hä, du misst schon am Kathodenwiderstand (2.35ohm) den Spannungsabfall oder?

Und brummts jetzt immer noch?

Hoschi

antissimo

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#18
Zitat von: hostettler am Dez 14, 2008, 04:30
Hä, du misst schon am Kathodenwiderstand (2.35ohm) den Spannungsabfall oder?

Und brummts jetzt immer noch?

Hoschi

welchen messbereich stell ich ein? ich erhalte völlig verschiedene werte.
es brummt immer noch.
"gehts etwas lauter bitte?"

Hostettler

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antissimo

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#20
Zitat von: hostettler am Dez 14, 2008, 04:50
schau dir doch folgenden Link auf seite 6 an...http://www.tube-town.net/diy/bias-einstellung.pdf

Gruss Hoschi

hab ich eigentlich. im messberich von 2000m messe ich 230 bzw 240 mV / 2,35 = rund 97.9 bzw 102 mA
hm..
"gehts etwas lauter bitte?"

Hostettler

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#21
Hallo antissimo,

ja das ist doch definitiv zu hoch! So hast du deine Röhren Leistungsmässig voll am "Anschlag". Haben sie schon rote "Bäcklein" gekriegt? Jetzt ist mir auch klar dass es so brummt!
Miss jetzt am Eingangsgitter der Endröhren die negative Spannung die sollte im Minimum -37V haben.

stehe standby...

Gruss

Hoschi

Nachtrag: was war das für nen Ueberschlag? Wie meinst du das genau?


antissimo

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#22
ja, kommt mir auch so vor, die ´Blechle´glühen aber noch nicht, sind recht gute röhren.  ;)
der trafo brummt intern auch ziemlich wenn es so eingestellt ist. Wenn ich das poti runterregle, hört das Brummen auch auf..

das Problem ist anscheinend der Arbeitspunkt.

ich hab jetzt wieder die originalen Standart Bias R´s nach Plan eingebaut (220k, 33k) und gemessen.
ich habe ein 50k Bias trimpoti verbaut.

Messungen aktuell (Extreme):
bei -50V Biasspannung , 360 V Anodenspannung, ist kein Brumm zu hören, aber Ton stirbt ab.
bei -30V, 400 V Anodenspannung, brummt es, aber Ton klingt gut.
"gehts etwas lauter bitte?"

Hostettler

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seltsam, seltsam bei -50V Biasspannung , nur 360 V Anodenspannung und hingegen bei -30V, 400 V Anodenspannung.
Bei einer fast gesperrten Röhre mit -50V sollte eigentlich die Anodenspannung höher sein als bei -30V. Da die Röhre ja kaum Strom ziehen kann und deshalb die Anoden-Spannung nicht abfällt???

Frage, wie hast du die Gegenkoppelung angebracht? Unterbrich diese einmal (ablöten an der Buchse).

Gruss

Hoschi

antissimo

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#24
gegenkopplung war schon ab ( klang besser  ;))

vielleicht entsteht das problem schon früher. Der PT hat verschiedene Abgriffe von denen 4 genutzt werden :300 V, 27 V, 2x 12 V und eine Masse.


"gehts etwas lauter bitte?"

Hostettler

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...das galub ich dir gerne. So entwickelt sich das Eigenleben des Amps voll im nichtlinearen Bereich  ;D

Nun zum anderen Problem. Mir scheint, dass da (wenn du alle Messungen korrekt gemacht hast und die Ergebnisse stimmen) ein grober "Bock" in der Schaltung ist! Die Anodenströme der Endröhren sind ein Anzeichen dafür, dass das ganze Biasing nicht richtig arbeitet. Schwingen kann es wegen der fehlender Gegenkoppelung nicht sein... es sei denn, die Sufen sind untereinander nicht entkoppelt und es stellt sich das sogenannte "Motorboating" ein welches sich manchmal auch in der Frequenz wie der des Netzes einstellt.

Weisst was, mess mal alle Parameter der Endröhren durch Schirmgitter, Anode, Kathode (haste ja schon), Steuergitter und zwar direkt am Pin des Sockels und vergleich nochmals beide miteinander bzw. stell sie hier rein.

Du hast noch nicht darauf geantwortet was mit dem "Ueberschlag" war? Möglicherweise ist das die Ursache.

Gruss

Hoschi

Chryz

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Servus Andreas,
wieviel Leistung bringt denn dein PT an der HV Wicklung? Möglicherweise ist der an seiner Leistungsgrenze und induziert bei entsprechender Leistungsabnahme einen Brumm in die Anodenspannung?!?
mfg

Chryz

antissimo

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@hoschi
der Überschlag, es gab ne ´nette´ funkenstrecke zwischen 2 zu nahe beieinander gelegenen pins. Die Pentoden(alte 6l6) haben aber keinen Schaden genommen.
vielleicht is deswegen der 1 Ohm abgeraucht.

also:
bei -30V Bias: pin 1 ,8 O V, Pin 2 6V, Pin 3 367V,Pin 4 367 V, Pin 5 -30V, Pin 6 367V, Pin7 6V.
bei -50V Bias: pin 1 ,8 O V, Pin 2 6V, Pin 3 408V,Pin 4 406 V, Pin 5 -50V, Pin 6 406V, Pin7 6V.
(hab mich vorhin verschrieben, sorry)

übrigens, danke für die kompetente Hilfe  ;D
"gehts etwas lauter bitte?"

antissimo

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#28
@chryz
ist etwas weniger als im original 2204 (mark huss plan auf seite 1) sollte labr angen. Der trafo hat 4 el84 und 4 ecc83 versorgt.ohne brumm, total ruhig.
(unten ein originalplan)

greez
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Hostettler

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aaalso.. bei Pin 2 nebendran pin1 und 8 (verbunden) die Kathode und Pin 3 Anode? Das heisst Anodesspannung und Heizspannung via Kathode über den Messwiderstan 1Ohm auf Masse kurzgeschlossen. Hat die Sicherung angegeben? Oder war in diesem Fall der Widerstand die Sicherung  ;)
Wie sieht der Sockel aus könnte der noch einen Kohlefaden haben vom Kurzschluss?

Die Spannungswerte lassen nichts ungewöhnliches sichtbar machen.

Gruss Hoschi