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Neues Amp Projekt: Guyatone Conversion zu Fender Tonesonic!
SvR:
Salü,
Heizt du die Preampröhren mit Wechselstrom? Wenn ja willst du die Heizspannung sicher mit 100ohm auf Masse symetrieren. Dann darfst du die Spannung für die Kanalumschaltung nich auf Masse legen und musst eine isolierte Buchse für den Schalter verwenden.
mfg sven
darkbluemurder:
Hallo Sven,
dann war das wahrscheinlich die Ursache für den Rauch. Ich habe zwar keine 100-Rs verwendet, aber die Heizwicklung hat natürlich einen Mittelabgriff, der zur Masse geht. Und in der Tat - das angehängte Schaltbild hat eine Wicklung ohne Mittelabgriff.
Bleibt die Frage: wohin mit dem Anschluss, der zur Masse gegangen wäre? Isolierte Buchse hätte ich sowieso verwendet.
Danke und Grüße
Stephan
SvR:
Salü,
So lang du den Teil hinter dem Gleichrichter ohne Massebezug lässt, dürfte eigentlich nichts in Rauch auf gehen!?
--- Zitat ---Bleibt die Frage: wohin mit dem Anschluss, der zur Masse gegangen wäre? Isolierte Buchse hätte ich sowieso verwendet.
--- Ende Zitat ---
Meinst du den Massebzug in deinem Schaltplan für das Kanalumschalt-Netzteil? Einfach weg lassen. Du musst die Gleichspannung ja nicht unbedingt auf Masse legen.
Andere Möglichkeit wäre evtl. eine Zweiweggleichrichtung der 2x3,15V. Da stört auch der Mittelabgriff auf Masse nicht mehr. Das dürfte dann fast 4V ergeben.
Da du Optokoppler verwendest ist das ja kein Problem. Du musst nur die Vorwiderstände anpassen. Dann benötigst du auch keine isolierte Buchse mehr.
mfg sven
darkbluemurder:
--- Zitat von: SvR am 10.08.2009 16:16 ---Salü,
So lang du den Teil hinter dem Gleichrichter ohne Massebezug lässt, dürfte eigentlich nichts in Rauch auf gehen!?
--- Ende Zitat ---
Genau das habe ich aber gemacht.
--- Zitat von: SvR am 10.08.2009 16:16 ---Meinst du den Massebzug in deinem Schaltplan für das Kanalumschalt-Netzteil? Einfach weg lassen. Du musst die Gleichspannung ja nicht unbedingt auf Masse legen.
--- Ende Zitat ---
D.h. ich muss sowohl den Massebezug zur Buchse als auch den zum Kondensator aufheben? Brauche ich nicht den Kondensator zur Stabilisierung?
--- Zitat von: SvR am 10.08.2009 16:16 ---Andere Möglichkeit wäre evtl. eine Zweiweggleichrichtung der 2x3,15V. Da stört auch der Mittelabgriff auf Masse nicht mehr. Das dürfte dann fast 4V ergeben.
Da du Optokoppler verwendest ist das ja kein Problem. Du musst nur die Vorwiderstände anpassen. Dann benötigst du auch keine isolierte Buchse mehr.
mfg sven
--- Ende Zitat ---
D.h. die Vorwiderstände müssen so dimensioniert sein, dass ich 4VDC bekomme, richtig?
Sorry für die blöden Fragen, aber mit Kanalumschaltungen tu ich mich noch schwer.
Danke und Grüße
Stephan
SvR:
Salü,
--- Zitat ---D.h. ich muss sowohl den Massebezug zur Buchse als auch den zum Kondensator aufheben? Brauche ich nicht den Kondensator zur Stabilisierung
--- Ende Zitat ---
Genau! Nach dem Gleichrichter darf die Spannung nich auf Masse bezogen werden. Der Kondensator siebt/stabilisiert die Spannungsdifferenz zw. seinen Anschlüssen trotzdem. Zwischen beiden Polen liegt immer noch ca. 7V an.
--- Zitat ---D.h. die Vorwiderstände müssen so dimensioniert sein, dass ich 4VDC bekomme, richtig?
--- Ende Zitat ---
Im Optokoppler sitzt ja eine LED. Und die braucht wie alle LEDs einen Vorwiderstand. Im Datenblatt des Optokopplers müsstest du Strom und Spannung der LED finden. Damit kannst du dann den Vorwiderstan für die LED berechnen. RLED=(UDC-ULED)/ILED
Warum in deinem Schaltplan drei einzelne Widerstände sind versteh ich nicht. Nimm einfach nur einen. Wenn du zwei Optokoppler parallel schaltest, musst du dann eben den Wert für ILED verdoppeln.
mfg sven
Edit: UDC ist die Spannung nach dem Gleichrichter
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