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Tweed-Champ - blocking distortion?
GeekG:
--- Zitat von: cca88 am 12.03.2010 08:05 ---Äh - hast Du es schonmal mit einem Kondensator über dem Volumepoti der Gitarre probiert?
Der macht - zumindestens bei meiner Strat (270pF) - genau was Du beschreibst.
Zurückgedreht "cleanish" mit schönen durchsetzungsfähigen "Klingelhöhen".
Voll auf darf der Amp schreien und es wir alles fetter.
Funktioniert mit
Tweed Deluxe
Smart20
Vibrolux mit tubefactor....
Grüße
Jochen
--- Ende Zitat ---
das klingt klasse, werd ich probieren, hab soetwas probiert aber der wert war kleiner 47 pf oder so glaub ich, oder 68 pf
danach war nur noch "blech" zu hören wenn man das volume poti zurückdreht, weder höhen noch bass noch sonstwas.. nur "blech" so hab ich es empfunden..und das gain war auch wesentlich geriger wenn man das volume poti aufgedreht hat.
dann werde ich das nochmal angehen. meine strat hat im neck einen aktiven pickup und die restlichen 2 sind einmal mini humbucker parallel in der mitte, und einmal parallel/seriell schaltbar in der bridge..
da dann auch 270 empfehlensewert, oder gilt das eher für single coils?
alles was man an der gitarer machen kann mach ich selbst und da kann man kaum was verhauen, oder sein leben in gefahr brngen. mit amps da bin ich auf hilfe angewiesen deshalb wollte ich ein paar anhaltsunkte haben was sinnvoll ist damit ich nicht zuviel ausprobieren lassen muss und testen usw.. das geht aufs geld und auf die nerven der personen die mir helfen wollen. aber ich seh schon es führt kein weg daran vorbei das selbst zu lernen wie man das macht das entladen der spannungen im amp usw.. modden geht wohl einfach nur wenn man es selbst macht und genug zeit hat um zu testen und verschiedenes zu probieren.
GeekG:
--- Zitat von: Joachim am 12.03.2010 08:12 --- Ich arbeite in meinem 5E5-A mit einem DC-gekoppelteten Kathodyninverter. Auch da hatte ich zuerst einen 1M-Gridstopper. Der Amp war danach schlichtweg dumpf. Mittlerweile sitzen da 150k, das ist okay, aber man kann immer noch eine leichte Höhendämpfung wahrnehmen.
Große Gridstopper sind in High-Gain-Zweigen sehr sinnvoll, keine Frage - ob's dabei gleich 1M sein muss, stell ich mal in Frage. Aber in der Kathodynstufe, über die auch die Clean-Signale gehen ist es schlicht Unfug. Abgesehen davon, dass ich in High-Gain-Designs keine Kathodynstufe verwenden würde.
Grüße,
Joachim
--- Ende Zitat ---
ja irgendwie kann ich es jetzt doch wahrnehmen dass höhen weniger wurden, obwohl gleich nach den mods es so klang als seien zuviel höhen drin, dann hab ich einen von 2 lautsprecher gewechselt und tubes bis es mir passt, und jetzt merk ich wirklich dass ich den treble regler voll aufdrehen kann, und immer noch fehlt ein quäntchen höhen wenn ich direkt in den amp spiele ohne treble booster.
dadurch hört man die fizzeligen verzerrungen der blocking distortion weniger aber ist auch nicht sinn der sache. ist eben blöd. verringern des 1m dann hab ich vielleicht wieder soviel blocking dist wie ganz anfangs.. cap dazu, und hellere erste röhre wieder hinein. wenn das nicht hilft eben auf 470 reduzieren und mehr über andere wege blocking dist. wegbekommen. hab wieder eine hellere preamp röhre hinein, ist wieder heller aber auch ungemein "härter" der klang und die blocking distortion fällt mehr auf. zum weinen.
hab vorhin youtube videos des trainwreck exress von kuykendall gehört, von diesem clean/crunch bin ich weit entfernt. also ganz clean klingt mein bright kanal schon ähnlich aber es fehlt die sweetness, klingt mehr nach blech bei mir noch.(liegt wohl auch an den verwendeten caps materialien) aber mein bright kanal hat schon das potential so zu klingen wie so in seinem lied "the clipper", wenn man das gain erhöht sind die unterschiede da aber krass. bei mir bricht alles zusammen in fizzeln und distortion und bei dem bleibt der ton gleich sweet nur mehr overdrive dazu. von distortion is da garnix zu hören :)
solange das fizzeln und distortion noch da ist, selbst wenn es jetzt dumpfer klingt hilft alles nix- das gehört zuerst gelöst und dann erst kann man den ton (höhen und bässe) langsam optimieren.
ein monat gib ich mir zeit dann kommt der amp weg falls er echt nix taugt.
welche cap firma oder material kann man verwendn damit es weniger blechern und hart klingt für coupling caps und andere caps im signalweg?
wenn ich sowieso tausche dann gleich was gutes rein.
sobald das gain weniger ist ist alles in bester ordnung aber 65% - 100% gain und es wird ein graus, würde auch verzichten auf 20-30% preampgain wenn nur der ton stimmt, vielleicht kann man so irgendetwas tun. also vermutlich grid leak reistoren verringern, das werd ich auch machen als notlösung.
für den bright modus brauch ich nicht soviel gain. also das gain vom bright modus verringern wäre ein gute idee. im thick modus hört man das fizzeln nicht so extrem stark. aber da kann man auch als echte notlösung sicher 20% preampgain entbehren.
werd jetzt mal alles in die wege leiten und dann melde ich mich mit einem vorher - nachher sound oder videoclip :) und erzähle was wie funktioniert hat.
jetzt hab ich genug lösungsideen. Danke für alles, das bedeutet mir sehr viel.
Lg,
Georg
Joachim:
--- Zitat von: GeekG am 12.03.2010 14:00 ---ja irgendwie kann ich es jetzt doch wahrnehmen dass höhen weniger wurden, obwohl gleich nach den mods es so klang als seien zuviel höhen drin, dann hab ich einen von 2 lautsprecher gewechselt und tubes bis es mir passt, und jetzt merk ich wirklich dass ich den treble regler voll aufdrehen kann, und immer noch fehlt ein quäntchen höhen wenn ich direkt in den amp spiele ohne treble booster.
--- Ende Zitat ---
Wie schon gesagt, der 1M ist schon heftig, was die klangliche Beeinflussung angeht. Aber: der 1M Gridstopper am Kathodyn-Inverter dient eigentlich zur Vermeidung des "Frequency-doubling" Effekts. Der Effekt kommt zwar auch durch zu hohe Gridströme, ist aber etwas anderes, als Blocking distortion.
--- Zitat von: GeekG am 12.03.2010 14:00 ---dadurch hört man die fizzeligen verzerrungen der blocking distortion weniger aber ist auch nicht sinn der sache. ist eben blöd. verringern des 1m dann hab ich vielleicht wieder soviel blocking dist wie ganz anfangs.. cap dazu, und hellere erste röhre wieder hinein. wenn das nicht hilft eben auf 470 reduzieren und mehr über andere wege blocking dist. wegbekommen. hab wieder eine hellere preamp röhre hinein, ist wieder heller aber auch ungemein "härter" der klang und die blocking distortion fällt mehr auf. zum weinen.
--- Ende Zitat ---
Versuch mal zu beschreiben, was Du genau unter Blocking Distortion verstehst, bzw. wie sich das in Deinem Amp zeigt.
Auf jeden Fall müßte bei einem blockierten Grid der Ton nach dem Anschlag kurz wegbleiben und dann wieder "einbröseln". Klingt jedenfalls ordentlich häßlich. Wenn Du vielleicht schonmal Soundfiles von heftigst am Anschlag gefahrenen kleinen Tweed-Amps gehört hast, dann kennst Du auch Blocking Distortion.
--- Zitat von: GeekG am 12.03.2010 14:00 ---hab vorhin youtube videos des trainwreck exress von kuykendall gehört, von diesem clean/crunch bin ich weit entfernt. also ganz clean klingt mein bright kanal schon ähnlich aber es fehlt die sweetness, klingt mehr nach blech bei mir noch.(liegt wohl auch an den verwendeten caps materialien) aber mein bright kanal hat schon das potential so zu klingen wie so in seinem lied "the clipper", wenn man das gain erhöht sind die unterschiede da aber krass. bei mir bricht alles zusammen in fizzeln und distortion und bei dem bleibt der ton gleich sweet nur mehr overdrive dazu. von distortion is da garnix zu hören :)
--- Ende Zitat ---
Ob Du Glen Kuykendalls Sound mit einem Nightrain hinbekommst, weiß ich nicht. Aber da gehört vor allen eine Höllenlautstärke, eine 4x12er und natürlich Glens Finger dazu ;D.
Hab mir jetzt mal den Nightrain-Plan angeschaut. Das Teil ist ja schon eher auf hohen Gain ausgelegt. Der Amp hat bereits zum Teil sehr kleine Koppel-Cs. Natürlich kann man mal versuchen C10 auf 22n - 47n zu reduzieren aber ich glaube nicht, dass darin das Problem liegt. Die beiden 0.1µ-RC-Glieder vor den Endröhren sind ja zusammen auch nicht übermäßig groß. Ansonsten könntest Du R5 und R6 etwas größer machen.
--- Zitat von: GeekG am 12.03.2010 14:00 ---solange das fizzeln und distortion noch da ist, selbst wenn es jetzt dumpfer klingt hilft alles nix- das gehört zuerst gelöst und dann erst kann man den ton (höhen und bässe) langsam optimieren.
ein monat gib ich mir zeit dann kommt der amp weg falls er echt nix taugt.
--- Ende Zitat ---
Na ja, zumindest Bässe könnten damit zusammenhängen. Aber wie gesagt, ich bin nicht überzeugt, dass Du wirklich Blocking Distortion in Deinem Amps hast.
--- Zitat von: GeekG am 12.03.2010 14:00 ---welche cap firma oder material kann man verwendn damit es weniger blechern und hart klingt für coupling caps und andere caps im signalweg? wenn ich sowieso tausche dann gleich was gutes rein.
--- Ende Zitat ---
Nun, dass würde ich dann wirklich erst an zweiter Stelle machen. Dreh nicht an zuvielen schrauben gleichzeitig.
Pass auf jeden Fall auf mit dem Amp! Du hast weiter oben geschrieben, dass Du keine Erfahrung hast - ich gehe mal davon aus, auch im Umgang mit Hochspannung - und die ist lebensgefährlich! Arbeite bitte unter Sicherheit die einschlägigen Threads durch, das ist wichtig.
Und wenn Du Dir unsicher bist, lass Dir von einem Fachmann helfen. Zumal, wenn Du an der Platine herumfummest, viel kaputt gehen kann. Dann ist so ein Amp ganz schnell unverkäuflich.
--- Zitat von: GeekG am 12.03.2010 14:00 ---dann melde ich mich mit einem vorher - nachher sound oder videoclip
--- Ende Zitat ---
Ein vorher-Soundclip könnte uns durchaus helfen, die Problematik besser einzuschätzen.
Ach ja, und wie oben schon von jemand anderem vorgeschlagen, mach doch einen eigenen Thread zu Deinem Amp auf, denn hier passt das wirkich nicht rein.
Grüße,
Joachim
GeekG:
--- Zitat von: Joachim am 14.03.2010 17:45 ---Wie schon gesagt, der 1M ist schon heftig, was die klangliche Beeinflussung angeht. Aber: der 1M Gridstopper am Kathodyn-Inverter dient eigentlich zur Vermeidung des "Frequency-doubling" Effekts. Der Effekt kommt zwar auch durch zu hohe Gridströme, ist aber etwas anderes, als Blocking distortion.
Versuch mal zu beschreiben, was Du genau unter Blocking Distortion verstehst, bzw. wie sich das in Deinem Amp zeigt.
Auf jeden Fall müßte bei einem blockierten Grid der Ton nach dem Anschlag kurz wegbleiben und dann wieder "einbröseln". Klingt jedenfalls ordentlich häßlich. Wenn Du vielleicht schonmal Soundfiles von heftigst am Anschlag gefahrenen kleinen Tweed-Amps gehört hast, dann kennst Du auch Blocking Distortion.
Und wenn Du Dir unsicher bist, lass Dir von einem Fachmann helfen. Zumal, wenn Du an der Platine herumfummest, viel kaputt gehen kann. Dann ist so ein Amp ganz schnell unverkäuflich.
Ein vorher-Soundclip könnte uns durchaus helfen, die Problematik besser einzuschätzen.
Ach ja, und wie oben schon von jemand anderem vorgeschlagen, mach doch einen eigenen Thread zu Deinem Amp auf, denn hier passt das wirkich nicht rein.
Grüße,
Joachim
--- Ende Zitat ---
ich stell mal hier einen kleinen soundclip rein.
also ja damit ich den 1m dumpfmacheffekt vor Kathodyne PI relativieren kann. WELCHE GRÖSSE von cap soll ich da probieren dazuzuhängen, ich hab keine ahnung was da im rahmen liegt.. gebt mir einen rahmen mit dem ich testen kann bitte.
alleine mache ich e nichts keine sorge.
ich bin eigentlich schon fertig möchte keinen eigenen thread öffnen weil das zuviel aufmerksamkeit auf sich zieht und ich wieder 20mal und andere leute 20 mal das gleiche sagen müssen wie schonmal vorher. hatte schon einen thread zu meinem amp.
wenn es keine blocking distortion ist wa man im soundfile hört dann mache ich einen eigenen thread auf mit dem passenden thema das ihr mir sagt.
file aufgenommen im bright modus, ca gain auf 70 prozent (problem ist weg wenn gain auf 50 prozent ist oder guitar voluem poti auf 6-7 [und dann ist jedes gain praktisch weg e klar] wenn sonst alles gleich ist) und es war relativ leise gespielt, also master volume sehr gering. deutet das auf preampproblem hin denk ich. im thick modus hört man den hässlichen effekt nicht so sehr weil es da mittiger fetter und nach doppelt soviel gain klingt. aber es ist genauso da.
herzliche grüße, bin gespannt ob das nun doch was anderes is als blocking aber keine ahnung was sonst.wenn das gain nur auf 50% zurückgedreht wird ist alles normal.
achja zur klarstellung ich habe den letzte ton NICHT extra extrem hart angeschlagen, ganz normal, vielleicht höchtens 15 prozent heftiger als die ersten töne wenn überhaupt. man hört den effekt eben am besten wenn man die töne ausklingen lässt, und am stärksten auf der g saite. kommt mir vor. an der gitarre liegt es nicht, nicht am lautsprecher, nicht am cab, und es ist auch keine übersteuerung des mikrofons oder sowas, kann man e erkennen wenn man das file in ein programm lädt. und auch röhren hab ich zig mal getauscht. habe alles ausgeschlossen woran ich denken konnte.
LG,
Georg
Joachim:
Hi Georg!
Also, nach Blocking Distortion klingt das nicht. Jedenfalls keine, die ich kenne ;). Ich hab da mal nach einem Soundfiles gegoogled, um Dir ein Beispiel zu geben. So klingt Blocking Distortion
Blocking Distortion (MP3)
Was Du da hast könnte tatsächlich der von Blencowe beschriebene Freqeuency-doubling effect sein. Sicher bin ich mir da aber nicht.
Nur noch ne Frage: Es hat nichts mit der Lautstärke des Amps zu tun? Nur mit der Gain-Einstellung?
Grüße,
Joachim
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