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Fender Twin als Bass Amp
bea:
--- Zitat von: Han die Blume am 7.08.2010 15:07 ---Ich finde den Twin VIEL zu schwer, um ihn überallhin mitzunehmen - Neospeaker wärn da ein gute Idee.
--- Ende Zitat ---
Die werden am Gewicht nichts grundlegend ändern - auch mit 5 Kilo weniger bleibt er ein schwerer Brocken (ich hab mal einen besessen, muss auch ein 79er gewesen sein - aber der "Kleine").
Ein Röhrenverstärker dieser Leistungsklasse ist mehr oder weniger zwangsläufig kein Leichtgewicht, und eine bass-geeignete 2x12-Box kann es auch nur bedingt sein.
Zwei Möglichkeiten sehe ich: das Chassis in ein stilechtes Top einzubauen und eine stilechte Box dazu, alternativ hat Fender damals ja auch Basscombos dieser Größenordnung gebaut. Vermutlich sogar mit mehr oder weniger den gleichen Chassis - gerade in dieser Zeit. Und dann noch das Tonestack an die Gepflogenheiten der damaligen Bassmänner anpassen.
--- Zitat ---Vom Bassound her ist das Teil wahrscheinlich sehr indirekt und schwammig, was von der geringen Dämpfung und den alten Elkos her rührt..
Evtl kann man an der Gegenkopplung noch was rausholen?
--- Ende Zitat ---
Vor allem mal neue Elkos spendieren oder wenigstens die alten regenerieren.
Den Verstärker habe ich eigentlich als sehr direkt in Erinnerung, vor allem mit dem Keyboard. Unser damaliger Keyboarder hatte ebenfalls einen, und beide kamen sowohl mit einer Orgel als vor allem auch mit einem Fender Rhodes gut klar.
LG
Bea
Han die Blume:
Hi Bea!
Für ein Rhodes halte ich den SF Twin auch für das Non + Ultra. Aber um damit im Bassbereich klar zu punchen ist er mE nicht das richtige..
An Tonis Stelle würde ich ihn so verkaufen wie er ist - oder behalten und mir was richtiges Basstaugliches holen..
LG
Kai
cca88:
--- Zitat von: bea am 7.08.2010 17:13 ---
Die werden am Gewicht nichts grundlegend ändern - auch mit 5 Kilo weniger bleibt er ein schwerer Brocken (ich hab mal einen besessen, muss auch ein 79er gewesen sein - aber der "Kleine").
Ein Röhrenverstärker dieser Leistungsklasse ist mehr oder weniger zwangsläufig kein Leichtgewicht, und eine bass-geeignete 2x12-Box kann es auch nur bedingt sein.
Zwei Möglichkeiten sehe ich: das Chassis in ein stilechtes Top einzubauen und eine stilechte Box dazu, alternativ hat Fender damals ja auch Basscombos dieser Größenordnung gebaut. Vermutlich sogar mit mehr oder weniger den gleichen Chassis - gerade in dieser Zeit. Und dann noch das Tonestack an die Gepflogenheiten der damaligen Bassmänner anpassen.
Vor allem mal neue Elkos spendieren oder wenigstens die alten regenerieren.
Den Verstärker habe ich eigentlich als sehr direkt in Erinnerung, vor allem mit dem Keyboard. Unser damaliger Keyboarder hatte ebenfalls einen, und beide kamen sowohl mit einer Orgel als vor allem auch mit einem Fender Rhodes gut klar.
LG
Bea
--- Ende Zitat ---
..bzgl. Bassmänner, ToneStack und Konsorten.
Der 100er Bassman und der Twin Reverb hatten exakt die gleiche Gehäusegröße.. Im Bassmanchassis sind sogar schon die Löcher für die Reverb, Tremolo und den Mittenregler des ersten Kanals drin !!
Die Werte der Tonestacks im "Normal-Kanal" sind exakt die gleichen wie die im Vibratokanal des Twins - Nur nochmals mit einem C in Serie ??? BassCut? Der BAsskanal des BAssman? Ehrlich ich find ihn für alle Zwecke ziemlich _c_eiß_!
Der eigentliche Unterschied der spürbar sein könnte liegt m.E. im Übertager. Der Bassman-Trafo ist nochmal ein Kaliber größer als der des Twin.
Der Twin sollte also bestens in ein 100er Bassmangehäuse reinpassen...
Grüße
Jochen
darkbluemurder:
--- Zitat von: bea am 7.08.2010 17:13 ---Zwei Möglichkeiten sehe ich: das Chassis in ein stilechtes Top einzubauen und eine stilechte Box dazu, alternativ hat Fender damals ja auch Basscombos dieser Größenordnung gebaut. Vermutlich sogar mit mehr oder weniger den gleichen Chassis - gerade in dieser Zeit. Und dann noch das Tonestack an die Gepflogenheiten der damaligen Bassmänner anpassen.
Vor allem mal neue Elkos spendieren oder wenigstens die alten regenerieren.
Den Verstärker habe ich eigentlich als sehr direkt in Erinnerung, vor allem mit dem Keyboard. Unser damaliger Keyboarder hatte ebenfalls einen, und beide kamen sowohl mit einer Orgel als vor allem auch mit einem Fender Rhodes gut klar.
--- Ende Zitat ---
Diese Empfehlung unterschreibe ich voll und ganz. In meiner ersten "richtigen" Band hatte der Bassist ebenfalls einen Silverface Twin, den er über eine Marshall 4x12" mit JBLs gespielt hat. Zusammen mit seinem 70er Precision hatte er einen Bombensound, allerdings das Fitnessprogramm immer dabei ;D. Später hatte er dann eine moderne Biamping-Anlage, und Sound und Leistung waren futsch, obwohl die Anlage nominell mehr Watt hatte. Wir haben damals Southern Rock gespielt.
Viele Grüße
Stephan
bea:
Hallo Stephan
--- Zitat von: darkbluemurder am 7.08.2010 22:38 ---Später hatte er dann eine moderne Biamping-Anlage, und Sound und Leistung waren futsch, obwohl die Anlage nominell mehr Watt hatte.
--- Ende Zitat ---
Röhrenverstärker kann man halt mit höherer mittlerer Leistung fahren als Transistorverstärker, sie kommen mit weniger Headroom aus und können trotzdem noch gut klingen. Daher ja auch meine Idee mit dem 5-W Bassamp (der übrigens fleißig in die Begrenzug fährt, auch wenn man es kaum hört). Aber deshalb sind wir ja alle hier.
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