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Ruhestrom im AB- Betrieb

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SvR:
Salü und  :gutenmorgen:,

--- Zitat von: Nils H. am 28.11.2010 22:09 ---die Betriebsart hat meiner Meinung nach nichts mit der Vorspannungserzeugung zu tun. Auch verschiebt sich ja nicht wirklich der Arbeitspunkt, dieser beschreibt ja nur das Verhalten des Verstärkers ohne Eingangssignal. Vielmehr ändert sich das Übertragungsverhalten mit der Aussteuerung, und das verändert sich dann von A nach B, wenn das Eingangssignal so groß wird, dass die Röhre in den Sperrbereich gerät. Der Knick in der Arbeitsgerade entsteht ja durch die veränderte Lastimpedanz, die die Röhren sehen, wenn eine Hälfte sperrt.

--- Ende Zitat ---
Da hab ich gestern Abend ja nen ordentlichen Bock geschossen. ;D
Heut Nacht kam mir auch der Gedanke, dass der AP gleichbleibt und nur die Aussteuerung so groß wird dass die Röhre im negativen Bereich ganz sperrt, sodass die eine Halbwelle gekappt wird. Also der Unterschied zwischen A und AB liegt also daran das man den AP für A so wählt, dass die Röhre in beide Richtungen gleich ausgesteuert werden kann und bei Übersteuerung zuerst in positiver Richtung begrenzt. Bei AB liegt der AP weiter rechts, sodass die Röhre zuerst in negative Richtung begrenzt (was durch die PP-Anordnung ausgeglichen wird). Legt man mit dem AP noch weiter rechts fest, hat man dann B-Betrieb wobei die Grenze von AB zu B-Betrieb in der Realität fließend zu sein scheint.
Kann man das so stehen lassen? :)
mfg sven

Nils H.:

--- Zitat von: SvR am 29.11.2010 06:48 ---Salü und  :gutenmorgen:,Da hab ich gestern Abend ja nen ordentlichen Bock geschossen. ;D
Heut Nacht kam mir auch der Gedanke, dass der AP gleichbleibt und nur die Aussteuerung so groß wird dass die Röhre im negativen Bereich ganz sperrt, sodass die eine Halbwelle gekappt wird. Also der Unterschied zwischen A und AB liegt also daran das man den AP für A so wählt, dass die Röhre in beide Richtungen gleich ausgesteuert werden kann und bei Übersteuerung zuerst in positiver Richtung begrenzt. Bei AB liegt der AP weiter rechts, sodass die Röhre zuerst in negative Richtung begrenzt (was durch die PP-Anordnung ausgeglichen wird). Legt man mit dem AP noch weiter rechts fest, hat man dann B-Betrieb wobei die Grenze von AB zu B-Betrieb in der Realität fließend zu sein scheint.
Kann man das so stehen lassen? :)
mfg sven

--- Ende Zitat ---


:bier:

mac-alex_2003:
jup

Nils H.:

--- Zitat von: Nils H. am 28.11.2010 19:53 ---Keine Ahnung, ob das so richtig ist, aber ich spinne mal rum; rechnen wir doch mal: Wenn die Röhre im voll durchgesteuerten B-Betrieb läuft, habe ich an der Anode doch eine einweggleichgerichtete Spannung von (in diesem Fall) 480V Peak mit einem Scheitelfaktor von 0.5, Macht effektiv 240V. Bei einem mittleren Strom von 133mA macht das 32W an der Anode

--- Ende Zitat ---

Ist natürlich keinem aufgefallen, ist aber totaler Blödsinn - die Röhre arbeitet nicht an ohmscher Last, sondern induktiver - Stichwort Phasenverschiebung. Kann man so einfach also gar nicht ausrechnen. Nur so als Ergänzung.

Gruß, Nils

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