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BF Pro Reverb lautes Brummen. Bitte Hilfe

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Mesa:
Hallo,

Marc:

--- Zitat ---AÜ hat primär 90 und 180 R und von einem der drei Anschlüsse 58 R gegen das Blechpaket?
Die GZ war defekt?
Im Netztrafo hat es geblitzt?
--- Ende Zitat ---
Stimmt so, aber GZ34 war nicht defekt, Netzsicherung hat nicht reagiert. GZ34 funktionierte im anderen Verstärker und war für mich damit in Ordnung, hatte aber möglicherweise schon einen kleinen Schaden durch defekten AÜ erhalten (vermute ich mal).

Erst nachdem ich den Austausch-AÜ eingebaut hatte, brannte nach dem Einschalten die Sicherung durch ??? ??? ???. GZ34 in einen anderen Verstärker gesteckt: Sicherung brennt auch durch. Diagnose: GZ plötzlich im Eimer.
Neue GZ34 funktioniert im Verstärker mit getauschtem AÜ.
Ist alles ein bißchen verwirrend.

Hoffe, dass der Netztrafo keinen Schaden genommen hat. Wodurch entstehen denn solche Blitzüberschläge? Sicherung ist jedenfall dabei immer heilgeblieben. Erst als die GZ plötzlich defekt war, brannte die Sicherung durch.

Grüße
Michael

Showitevent:
Ja, auf jeden fall verwirrend...

Wie gesagt, überschläge im Netztrafo sind mehr als kurios. Normalerweise ist zwischen den Windungen die nebeneinanderliegen nur ein Bruchteil der Spannung die von einem zum anderen Ende zu messen ist.
Aber manchmal sitzt der Teufel drin.

Die Gleichrichterröhre hat ja nun eine Kapazität, nach Ihr sitzen Elkos, der Trafo ist eine Spule. Da kann schon mal HF Technisch was am Werk sein wenn die Röhre nicht 100 % Tacko ist.
Wie bereits geschrieben. Die Gleichrichterröhren und Speziell GZ34 ist sehr wählerisch was ihre Last angeht.
Als Beispiel war da mal:

Ich baute ein Netzteil 2x 250 Volt auf die GZ34. Danach ein viel zu großer Ladeelko (470 uF) hatte nichts anderes da. Das ganze noch ohne Last. Keine widerstände gegen Masse.
Hatte das nur zu Versuchsaufbauten gebaut.
Nach dem Heizen der Röhre, mehrere Überschläge zwischen Anode und Kathode.
Damit habe ich dann 2 GZ34 gekillt. Beide waren neu. Damals gabs noch kein Internet zum Erfahrungen austauschen xD

Wie schon gesagt: Den NT würde ich auf Herz und Nieren prüfen. Vorerst Sichtprüfung an den Anschlussdrähren direkt am Gehäuse.

SvR:
Salü,

--- Zitat von: Showitevent am  6.02.2011 15:35 ---Die Gleichrichterröhre hat ja nun eine Kapazität, nach Ihr sitzen Elkos, der Trafo ist eine Spule. Da kann schon mal HF Technisch was am Werk sein wenn die Röhre nicht 100 % Tacko ist.
Wie bereits geschrieben. Die Gleichrichterröhren und Speziell GZ34 ist sehr wählerisch was ihre Last angeht.
Als Beispiel war da mal:

Ich baute ein Netzteil 2x 250 Volt auf die GZ34. Danach ein viel zu großer Ladeelko (470 uF) hatte nichts anderes da. Das ganze noch ohne Last. Keine widerstände gegen Masse.
Hatte das nur zu Versuchsaufbauten gebaut.
Nach dem Heizen der Röhre, mehrere Überschläge zwischen Anode und Kathode.
Damit habe ich dann 2 GZ34 gekillt. Beide waren neu. Damals gabs noch kein Internet zum Erfahrungen austauschen xD

--- Ende Zitat ---
Gleichrichterröhren nehmen zu große Lade-Cs allgemein übel, nicht nur die GZ34. Das hat auch nichts mit HF zu tun, sondern liegt daran, dass die Röhre den Ladenstrom, der bei einer zu großen Kapazität fließt, nicht verkraftet.
mfg sven

Mesa:
Hallo Leute,
wollte noch mal kurz berichten.

Wie gesagt, hatte der AÜ einen ungewöhnlichen Fehler, nämlich einen Kurzschluss gegen Masse. Habe dann mal versucht den AÜ auseinanderzunehmen, also die einzelnen Bleche herausgeschoben um irgendwo etwas zu erkennen. Habe aber nichts entdecken können. Kein dünner Draht der irgendwo herausquellt oder ähnliches ???

Jetzt habe ich durch Zufall einen originalen alten Fender AÜ für den Pro Reverb erhalten. Eingebaut und alles funktioniert einwandfrei im Wohnzimmerbetrieb.

Bei meiner Fehlersuche hatte ich ja auch Spannungsüberschläge im Netztrafo in den Kabelöffnungen bemerkt. Daher bin ich immer noch ein bißchen misstrauisch was den Netztrafo angeht. In der Kabelöffnung sehe ich eine dichte Vergussmasse, bin mir nicht sicher, ob die vorher auch schon da war oder jetzt von den Spannungsüberschlägen herrührt. So richtig traue ich mich noch nicht, den Verstärker mit zur Mucke zu nehmen.

Grüße
Michael

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