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Welche Endstufenröhren für Bassman 6G6-B?

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Basti:
Liebe Fender-Spezialisten,
bin gerade dabei, einen Combo wieder neu aufzubauen, wobei der Kern dem Bassman 6G6-B entspricht. Trafos sind Hammond 290DEX, OT ist ein 1760L und die große 90 mA Choke. Nun zur Frage: Im Schaltplan werden als Endröhren 5881 angegeben. In anderen Amps dieser kurzen Ära mit gleichen Eckdaten (mit B+ 430...460V mit Diodengleichrichter) der Endstufe werden aber auch 6L6 verwendet, z.B. im Pro 6G5. Der Amp soll Beach Boys und Brian Setzer/Stray Cats können, es geht mir weniger um den klassischen Blackface-Sound. Was nehmen?
Und da fällt mir noch ne Frage ein: Der Normal-Kanal koppelt mit 500pF zum PI, das ist im Original ein Keramiktyp. Ist der sehr Soundkritisch oder geht auch ein Silver Mica? Und falls es Keramik sein sollte, welche "Keramiken" aus aktueller Fertigung kann man nehmen?

Beste Grüße
basti

Dirk:
Noch ein Brian Setzer...
Da muss aber noch ein ordentliches Reverb vor den Amp !

Als Endröhren gerne die Sovtek 5881 WGC bzw. die Russischen NOS dieser 5881 oder die TT5881 wenn ein höherer Sockel benötigt wird.

Der 500 P Silver Mica sollte genauso gut funktionieren wie der ursprünglich verbaute Keramik-Typ.

Gruß, Dirk

Basti:
Dirk,
keine Sorge, es wird ein Reverb 6G15 integriert. Das Ganze ist etwas inspiriert vom Vibro King, aber als Backbone eben mit 6G6-B. Der hat dann sogar die FX loop an der richtigen stelle (im Prinzip ja noch vor dem Preamp), um ein Tape Echo einzuschleifen. Das wird auch für Surf hervorragend funktionieren.

Macht es einen großen Unterschied, ob ich als Halltreiber eine 6V6 nehme? Aktuell hab ich eine 12AT7 mit beiden Systemen parallel mit dem "kleinen" 022921 Reverb Übertrager vorgesehen, lag halt noch rum. Die 6V6 oder 6K6 macht eben mehr Aufwand im Netzteil, noch wäre die Chance, das einzurichten. Würd auch etwas mehr Aufwand, um den 1750C Übertrager für die 6V6 dann noch auf das Chassis zu quetschen. Lohnt sich der Aufwand?

Grüße
basti

Dirk:

--- Zitat von: Basti am 22.05.2011 12:30 ---keine Sorge, es wird ein Reverb 6G15 integriert. Das Ganze ist etwas inspiriert vom Vibro King, aber als Backbone eben mit 6G6-B. Der hat dann sogar die FX loop an der richtigen stelle (im Prinzip ja noch vor dem Preamp), um ein Tape Echo einzuschleifen. Das wird auch für Surf hervorragend funktionieren.

--- Ende Zitat ---

Der Reverb müsste aber eigentlich vor der eigentlichen Vorstufe sitzen um den Eingangspegel zusätzlich noch etwas anzuheben.


--- Zitat von: Basti am 22.05.2011 12:30 ---Macht es einen großen Unterschied, ob ich als Halltreiber eine 6V6 nehme? Aktuell hab ich eine 12AT7 mit beiden Systemen parallel mit dem "kleinen" 022921 Reverb Übertrager vorgesehen, lag halt noch rum. Die 6V6 oder 6K6 macht eben mehr Aufwand im Netzteil, noch wäre die Chance, das einzurichten. Würd auch etwas mehr Aufwand, um den 1750C Übertrager für die 6V6 dann noch auf das Chassis zu quetschen. Lohnt sich der Aufwand?

--- Ende Zitat ---

Du könntest eigentlich auch eine EL84 nehmen, das spart dann etwas Platz. Mit der 12AT7 wird es natürlich auch gehen. Wichtig ist der höhere Strom um einen satten Reverb zu erreichen und das macht einen deutlichen Unterschied.
Eine Integration in den Verstärker hat natürlich de Vorteil, dass man den Reverb besser abstimmen kann, da die maximalen Pegel bekannt sind.

Ich bin auf das Ergebnis gespannt !

Gruß, Dirk

Basti:
Genau, der Reverb liegt vor dem Preamp! Was meinst du mit höherem Strom? Ne hohe Anodenspannung am Reverbtreiber, oder generell ein hoher Pegel, der die Hallspirale befeuert?

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