Technik > Tech-Talk Fender
Welche Endstufenröhren für Bassman 6G6-B?
jacob:
Na ja, da könnte er ja auch sicherheitshalber eine JJ6V6 nehmen (oder eine US- NOS, die das mitmacht) ;)
Gruß
Jacob
Basti:
Ja ich hätte da an die jj 6V6 gedacht, die geht bis 500V. Dann mach ich Rk 470 Ohm und 25µF dazu und guck mal, was passiert.
Für die Schirmgitterspannung mach ich dann einfach hinterm Choke einen Zweig mit RC-Glied dran, das sollte ja gehen.
Ich besorg noch mal ne Digitalknipse, dann gibts adäquate Bilder :)
Basti:
Soo.. Das Ding ist fast fertig und gestern Abend hab ich mal Spannungen durchgemessen. Am AÜ liegen mit 5881 Röhren +415V an, es liegt also etwas unterhalb der erwarteten 430V. Es dürfte an der zusätzlichen 6V6 im Halltreiber liegen.
Am Halltreiber liegen etwas über 400V an (hinterm Choke abgegriffen), die Schrimgitterspannung an der 6V6 ist etwas niedrig mit 180V, da muss ich nochmal das Netzteil etwas anpassen (hab ich mit eigenem RC-Glied nach dem Choke abgezweigt). Wie sollte normalerweise die Spannung an der Kathode sein bei Rk 470 Ohm und UA 400V?
Die im Schaltplan geforderten -54V Bias schaffe ich nicht mit der aktuellen Auslegung, aber die 5881 scheinen eher wenig zu brauchen. Ich muss das Bias fast ganz zudrehen, um die Röhren "heiß" genug zu bekommen. Das Bias liegt dann eher so bei -34V, ist das normal?
Bilder gibts in Kürze!
Nils H.:
Moin Basti,
im Schaltplan des 6G6-B liegt B+ aber auch bei 470V. -34V scheint mir für 5881/6L6 bei 415V richtig, in dem Bereich liegt das bei meinen Endstufen auch.
Gruß, Nils
Basti:
Alles klar, dann wird nochmal die Bias-Sektion angepasst.
Hab die Kiste soweit zusammen, dass ich schon mal den Preamp mit 1 Röhre und Endstufe zusammen habe, also noch kein Reverb usw. Der Preamp hat recht viel Gain und klingt für Fender überraschend mittig-kernig. Das "blonde" Tonestack in Kombination mit dem relativ kleinen Koppel-C zur Endstufe klingt einen Hauch holzig nasal, ein bischen Honk eben. Ursache Nummer zwei ist allerdings wohl das Combogehäuse (1x12 mit Jensen Neo), weil in der Schachtel bisher jede Schaltung etwas honky klang. Zuerst habe ich ne alte ECC83 Hughes&Kettner OEM reingesteckt, weil grad zur Hand. Das klang dann schon mal ganz nett, noch etwas kühl und hart. Ziemlich geil ging es dann, als ist eine TT 7025 genommen habe. Gefühlt war es ein anderer Amp danach. Sehr schön dichter Klang, weicheres Ansprechen, schöne wärme, nette Röhre!
Der Preamp ist sehr laut, mit Volume auf 1,2 von 10 wars meine Bandkollegen schon zu doll. Ich würde den Output des Preamps gerne etwas "entschärfen". Verliere ich klanglich etwas, wenn ich den 22µF Kathoden-C von der zweiten Preampstufe abmache? Oder lieber einen Leistungsvernichter besorgen?
Ach ja, Fotos am Wochenende!
Beste Grüße
Navigation
[0] Themen-Index
[*] Vorherige Sete
Zur normalen Ansicht wechseln