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Blues Deluxe (1995) - Reparatur oder PTP-Umbau auf AB763 Clone?
fjh:
Hallo Kurt,
schön dass Dein Amp wieder geht. Aber bist Du sicher, dass sich nicht beim nächsten Transport über Kopfsteinpflaster wieder eine Lötstelle löst und Du dann auf der Bühne akustisch spielen musst ? Löte lieber vorher nochmal alles nach, was nicht perfekt aussieht. Mit der Weller Lötstation sollte das gut gehen, aber vielleicht solltest Du die Temperatur etwas höher stellen, vor allem wenn Du bleifreies Lot nutzt.
Wenn Dir noch keiner das Löten gezeigt hat, ich mach' es so: Zuerst für wirklich blanke und saubere Verbindungsstellen sorgen. Dann nach Möglichkeit zunächst eine mechanisch feste Verbindung der Komponenten herstellen, also die Drähte ein Stück (ca. 270°) um den Turret biegen oder abknicken und von oben hineinstecken. Meist tippe ich noch einen Klecks Fluxer auf die Verbindungsstelle, vor allem bei empfindlichen Bauteilen, bei denen es schnell gehen muss. Dann die Verbindungsstelle kurz und gründlich erhitzen und zum Schluß den Lötdraht mit dranhalten, bis er in die Lötstelle fließt. Der eigentliche Lötvorgang muss schnell und sorgfältig erfolgen, das muss man etwas üben. Aber so eine Lötstelle geht von selbst nie wieder los.
Was Dein Hallteil angeht : Vernünftiger Leaddress ist hier wirklich wichtig und war der Grund, warum der Hall in meinem ersten Aufbau dieses Amps gezickt hat. Ich habe das mit abgeschirmten Kabeln einigermaßen in den Griff bekommen, aber ein paar Jahre später den Amp neu aufgebaut.
Ansonsten tausche einfach mal die 12AT7-Halltreiberröhre gegen eine 12AU7, ohne sonst irgendwas an der Schaltung zu ändern. Das habe ich nach einem Tip von fenderguru.com bei meinem Amp so gemacht, seitdem sind wirklich alle Verzerrungen und tonalen Unstimmigkeiten im Hall weg. Außerdem hat das Reverb-Poti damit einen vernünftigeren Regelweg, und die Halltiefe ist immer noch extrem.
Wenn sich Dein Hallproblem damit erledigt bin ich gespannt, wie Du zukünftig über Dein Mastervolumen denkst. Bei meinem Amp nutze ich eine GE 12AX7 als V1, damit fängt die Vorstufe erst bei ca. 2/3 Gain an zu zerren, und richtig rockig wird es garnicht. Dabei habe ich das MV beim Neuaufbau meines Amps sogar hinter den PI gelegt, um vielleicht doch etwas Zerre herauszukitzeln. Hat auch nichts genützt.
(Macht aber nix, dafür habe ich einen 18 Watt TMB. Bei dem ist das PPIMV richtig effektiv, er kann alles zwischen Clean und AC/DC, und beides von schlafzimmertauglich bis schweinelaut.)
Noch zwei Sachen : Ein Bleeder-Widerstand sollte auch zusammen mit dem Überbrückungswiderstand für den Standby-Switch funktionieren. Der Bleeder wird die Spannung im Standby-Betrieb zwar noch etwas herunterziehen, aber das ist auch alles.
Meikels Widerstand/Kondensatornetzwerk zwischen Vor- und Endstufe sind wichtig, wenn man aus Klanggründen auf originalgetreue Spannungs- und Lastverhältnisse wert legt. Wenn man sie wegläßt, klingt der Amp sicher ein wenig anders, aber nicht unbedingt schlecht. Ich habe sie bei meinem zweiten Aufbau weggelassen, schließlich hatten Leo's Einkanaler sowas auch nicht.
Also, fröhliches Löten und viel Spaß mit dem Amp,
Frank
Kurt:
Hallo Jochen, hallo Frank,
nachdem ich nun ja Erfahrungen mit den Ergebnissen meiner Lötkünste gemacht habe - nein, ich werde sicher noch mehr kalte Lötstellen finden. Ich muss sie alle nochmal nachlöten.
Was meint ihr mit "Leaddress" im Hallteil? Ich benutze schon abgeschirmte Kabel von und zum Reverb-Poti. Die Leitungen auf dem Turret-Board und vom Board zur Halltreiberröhre und zurück sind ungeschirmt, aber kurz.
Eine 12AU7-Röhre statt der 12AT7 senkt doch nur den Ausgangspegel, nicht aber das Eingangssignal. Was bringt das? Eine 12AU7 hat etwa 1/3 des gain einer 12AT7. Verträgt sie dafür höhere Eingangssignale und verzerrt später?
In dem einige postings von mir zuvor verlinkten Thread werden 3 andere Möglichkeiten, das Eingangssignal an der Halltreiberröhre zu reduzieren, diskutiert. Ich habe die zugehörigen Schaltungsmöglichkeiten in beiliegendem Bild dargestellt - soweit ich sie richtig verstanden habe.
a) Absenkung des 1M-Widerlings zwischen Treiberröhreneingang und Masse auf 220k. Das wurde in o.a. thread von gisape vorgeschlagen. Dagegen gab es Widerrede, diese Absenkung würde auch die V1 belasten.
b) Den Halleingang vom "Rest" trennen, durch einen 100 bis 220k-Widerstand zwischen dem 500p-Koppelkondensator und dem Treiberröhreneingang. Das sollte den Fuzz bei Reverb-Poti -Stellung 0 abstellen. Wenn aber dann bei aufgedrehtem Reverb der Hallsound in den Bässen immer noch fuzzig klingt, sollte man folgendes machen:
c) Zwischen 500p-Kondensator und Treiberröhreneingang einen 1M-Widerling, überbrückt mit einem 220p-Kondensator. Sodann den Treibereingang mit 100k-Widerling gegen Masse legen, statt mit 1M. Das würde das Halleingangssignal in den Bässen entschärfen und generell die Halltiefe reduzieren (Vorschläge von dukesupersurf). Da der Hall bei höheren Reverb-Poti-Stellungen eh nicht zu gebrauchen ist, finde ich diesen Vorschlag gar nicht schlecht.
Was meint ihr? Hab ich dukesupersurf richtig verstanden?
Gruß
Kurt
cca88:
--- Zitat von: Kurt am 20.01.2014 20:15 ---Hallo Jochen, hallo Frank,
nachdem ich nun ja Erfahrungen mit den Ergebnissen meiner Lötkünste gemacht habe - nein, ich werde sicher noch mehr kalte Lötstellen finden. Ich muss sie alle nochmal nachlöten.
Was meint ihr mit "Leaddress" im Hallteil? Ich benutze schon abgeschirmte Kabel von und zum Reverb-Poti. Die Leitungen auf dem Turret-Board und vom Board zur Halltreiberröhre und zurück sind ungeschirmt, aber kurz.
Eine 12AU7-Röhre statt der 12AT7 senkt doch nur den Ausgangspegel, nicht aber das Eingangssignal. Was bringt das? Eine 12AU7 hat etwa 1/3 des gain einer 12AT7. Verträgt sie dafür höhere Eingangssignale und verzerrt später?
In dem einige postings von mir zuvor verlinkten Thread werden 3 andere Möglichkeiten, das Eingangssignal an der Halltreiberröhre zu reduzieren, diskutiert. Ich habe die zugehörigen Schaltungsmöglichkeiten in beiliegendem Bild dargestellt - soweit ich sie richtig verstanden habe.
a) Absenkung des 1M-Widerlings zwischen Treiberröhreneingang und Masse auf 220k. Das wurde in o.a. thread von gisape vorgeschlagen. Dagegen gab es Widerrede, diese Absenkung würde auch die V1 belasten.
b) Den Halleingang vom "Rest" trennen, durch einen 100 bis 220k-Widerstand zwischen dem 500p-Koppelkondensator und dem Treiberröhreneingang. Das sollte den Fuzz bei Reverb-Poti -Stellung 0 abstellen. Wenn aber dann bei aufgedrehtem Reverb der Hallsound in den Bässen immer noch fuzzig klingt, sollte man folgendes machen:
c) Zwischen 500p-Kondensator und Treiberröhreneingang einen 1M-Widerling, überbrückt mit einem 220p-Kondensator. Sodann den Treibereingang mit 100k-Widerling gegen Masse legen, statt mit 1M. Das würde das Halleingangssignal in den Bässen entschärfen und generell die Halltiefe reduzieren (Vorschläge von dukesupersurf). Da der Hall bei höheren Reverb-Poti-Stellungen eh nicht zu gebrauchen ist, finde ich diesen Vorschlag gar nicht schlecht.
Was meint ihr? Hab ich dukesupersurf richtig verstanden?
Gruß
Kurt
--- Ende Zitat ---
Hallo Kurt,
mit Leaddress meine ich die Kabelverlegung am und um den Halltreiber herum. Da haben im Original-Fender minimale Abweichungen um mm einiges an Auswirkung. Ich habe vor Jahren meinen 76er Vibro, einen 72er Deluxe und einen 68er Super miteinander vergleichen können... Der Super war am brävsten, mein Vibo am schlimmsten...
Durch "Rumschieben" der Kabel nach der T&E-Methode **) konnte ich die Symptome in meinem Vibro minimieren.
Eine frische AT7 hat dann nochmal geholfen....
Und der ganze Spuk hat mit der Stellung des Reverbpoti reinweg garnix zu tun, sondern spielt sich rein auf der Treiberseite ab...
In einem anderen Thread wurde Abhikfe durhc einen Gridstopper beschrieben. Der hat bei mir persönlich nix gebracht. Die 12AU7 könnte ebenfalls helfen...
Die Vorschläge von DukeSuperSurf sind alle simpel: also Lötkolben an und ausprobieren.
**) Trial und Error - warum es mal besser und mal schlechter wurde hab ich damals selber nicht kapiert....
Grüße
Jochen
fjh:
Hallo Kurt,
mit Leaddress meinen wir das hier : http://www.geofex.com/article_folders/lead_dress/lead_dress_in_tube_amps.htm
Also wie man Kabel verlegt, ohne das es zu Einstreuungen kommt.
Beim Nachbau des Fenderhalls gibt es anscheinend immer wieder Schwierigkeiten. Manche haben anscheinend die Erfahrung oder das Glück, dass es auf Anhieb störungslos funktioniert. Andere schlagen sich mit denselben Problemen herum wie wir. Ich habe da einen gewissen Verdacht. Hast Du schon mal die 12AT7-Datenblätter angeschaut ? Danach vertragen die maximal 300 V Plattenspannung, und die Tabellen nennen Anwendungsbeispiele für 100 und 250 V. Für mich sieht das nach einem Betrieb außerhalb der Spezifikation aus. In der Praxis mag das funktionieren, aber vielleicht verhalten sich verschiedene Röhren in diesen Grenzbereichen schon unterschiedlich robust. Kleine Unzulänglichkeiten im Schaltungsaufbau können sich hier natürlich auch fataler auswirken.
Den von Dir genannten Modifikationsvorschlägen kann ich noch zwei weitere hinzufügen. Man könnte einen Gridstopper-Widerstand vor der Halltreiberröhre einfügen (direkt am Grid), so wie man das an anderer Stelle im Amp gegen Blocking Distortion macht. Oder man kann den Kathodenkondensator des Halltreibers weglassen.
Diese Varianten habe ich alle mit mehr oder weniger Erfolg bei meinem ersten Amp ausprobiert. Sie funktionieren, haben aber teilweise deutliche Nachteile : So ist ja die Kombination C9/R13 ein Hochpass mit ca. 195 Hz Grenzfrequenz (siehe Wildcat-Halldoku). Wenn Du den 1MOhm-Widerstand verkleinerst, verschiebst Du die Grenzfrequenz nach oben, bei 220 kOhm auf knapp 1 khz. Du hast also viel weniger Bassanteil im Hall. Kann gewünscht sein, oder auch nicht.
Mir haben zusätzliche Bauteile zur Fehlerunterdrückung nie gefallen, wenn die Originalschaltung ohne auskommt und dabei gut funktioniert. Von allem was ich probiert habe gefällt mir die 12AU7 am besten, und sie erfordert gar keine Änderungen an der Schaltung. Genauso schnell ist sie wieder draußen, wenn sie nicht gefällt.
Schönen Gruß,
Frank
Kurt:
Hallo Frank, Jochen, Meikel und Co.,
nach ein paar Tagen Pause melde ich mich mal wieder. Ich habe nun das Eingangssignal in die Halltreiberröhre abgeschwächt, nach der Variante c) aus meinen Schaltungsvarianten (anbei). Es funktioniert! Kein Fuzz mehr, auch nicht bei voll aufgedrehtem Volume :headphone:
Der Hall lässt sich, wie von dukesupersurf beschrieben, viel besser dosieren. Während bei der Original-Fender-Schaltung bei Reverb-Poti-Stellungen knapp über 2 (von 12) schon mehr als genug Hall für eine brauchbare Basis-Soundeinstellung vorhanden und ab 4 quasi unbrauchbar war, geht es jetzt bei Stellung 3 erst spürbar los. Durch die Reduzierung der Bassanteile im Hallsignal, so kommt es mir vor, ist der Hallsound allerdings vom trockenen Signal deutlich abgetrennt. Ich will den Klangunterschied mal so beschreiben: Beim Original-Hallsignal (ohne Hochpass) steht der ganze Amp in der Blechröhre, beim abgeschwächten Signal mit dukesupersurfs Hochpass steht der Amp vor der Blechröhre, der trockene Sound dominiert. Es lässt sich zwar Hall dosierbar dahinterlegen, aber so erst ab zu 50% aufgedrehtem Reverb-Poti hat man den Eindruck, dass der ganze Ton anfängt zu hallen.
Ich weiß noch nicht, ob ich das so lassen will. Der Reverb sollte schon ein wenig mehr den ganzen Ton umfassen, andererseits gefällt mir die gute Dosierbarkeit. Was müsste ich da machen?
Den 220 pF Kondensator vergrößern? Oder weglassen und dann den Widerstand R13 von 100k auf 220k vergrößern? Oder vielleicht beide auf ca. 500k verändern?
Soweit ich die Ursache für den ungewollten Fuzz richtig verstanden habe, ist das Signal am Treibereingang zu stark, so dass die Röhre verzerrt. Und das ist auch bei Reverb-Potistellung 0 zu hören. Bei manchen hilft eine "frische" 12AT7-Röhre (oder eine 12AU7) - aber warum? Zufällig eine erwischt, die höhere Eingangssignale verträgt? Ich habe leider keine 12AU7 zur Hand, sonst hätte ich es freilich auch ausprobiert. Andere 12AT7-Röhren halfen jedenfalls nichts.
Was eine andere Kabelführung im Amp hier bringen soll, erschließt sich mir auch nicht. Gegen Brummen ja, aber gegen diesen Fuzz? ???
Und wie weit helfen solche Mittel, wenn ich das Volume-Poti weiter aufdrehe? Dann müsste das ja wieder zu Fuzzen anfangen, oder?
Das Master-Poti finde ich ausgezeichnet. Die Lautstärke lässt sich prima auf Wohnzimmerniveau einstellen, allerdings klingt der Amp natürlich erst ab einem gewissen Niveau gut, darunter wird der Ton einfach dünn. Das kann man aber zwischen Volume und Master gut ausbalancieren.
Ab 2/3 oder eher 3/4 aufgedrehtem Volume fängt die Vorstufe an zu zerren, das Zerrvermögen reicht aber nicht weit. Beim Blues Deluxe war da natürlich mehr drin.
Dafür gibt's hier schöne laute Clean-Sounds. Eine 12AX7 in den Endstufentreiber, Volume auf 7 bis 8 (von 12) und dann den Master aufgedreht ... so wird auch das Übersteuern der Endstufenröhren pur hörbar. Das war mit dem Blues Deluxe gar nicht möglich: Eine übersteuerte Endstufe gab's dort nur zusammen mit extremem Crunch aus der Vorstufe. Und die Wirksamkeit der Biasstrom-Einstellung wird auch endlich gut hörbar. Ich war etwas überrascht, dass mit höheren Biasströmen die Endstufenzerre weicher wird ...
Das Nachmessen des Biasstroms ergab, dass ich bei meinen zwei aktuell verbauten 6L6GC nur (!?) maximal 36 mA einstellen kann. In Dirks Anleitung zum Messadapter werden für 30W 6L6GC-Endstufen bei ca. 400 V Anodenstrom 38 bis 53 mA Biasstrom empfohlen ...
Vielleicht ein Überbleibsel aus der Biasspannungsversorgung, die ich aus der HotRod Deluxe-Schaltung abgekupfert habe? Blues Deluxe und HotRod Deluxe hatten ja immer sehr kalt eingestellte Endstufenröhren, werksseitig so zwischen 26 bis 32 mA. Aber meine Biasspannung kann ich mit dem Poti zwischen 43,3 und 54,5 V einstellen, gemessen mit Amp im Standby. Oder muss der Amp zum Messen der Biasspannung sinnvollerweise im Betrieb sein?
Der Klang insgesamt ist ziemlich höhenreich, deutlich brillianter als mit dem Blues Deluxe. Und mit dem Bright-Schalter lässt sich noch eine ordentliche Schippe Höhen draufpacken! Bässe hat der Amp deutlich weniger als der BD. Sie lassen sich zwar gut dosierbar dazuregeln, aber für meinen Geschmack am Ende vielleicht etwas zu wenig. Da verstehe ich Meikel nicht so ganz, warum ihm sein AB763-Klon zu basslastig war - soviel ich weiß war das der Hauptgrund, warum er den Klon wieder aufgab und zum BD zurückbaute. Ich habe einen anderen Speaker drin, einen Weber 12F150, der klingt, so sagt man es ihm nach, weniger harsch als der Fender/Eminence Special Design und auch im Bassbereich definierter, nicht soviel Gewumme.
Lötstellen: ich habe noch eine gefunden, die irgendwann wahrscheinlich abgebrochen wäre. Vermutlich habe ich mit den 0,75 mm² Kufperlitzen zu dicke und weiche
Leitungen gewählt. Ein starrer Draht, etwas dünner, der sich definiert biegen lässt, wäre vielleicht besser. Den könnte man gut zu Häkchen biegen und um die Turrets rundherum legen ... denn das hatte ich auch nicht geschnallt, dass man v.a. für die Verkabelungen die ganze Schafthöhe der Turrets zum Löten ausnutzen sollte.
Ich werde noch ein wenig rumexperimentieren, vielleicht habt ihr ja noch Tips für den Halltreibereingang für mich.
Gruß
Kurt
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