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Newport Amp (Fender Clone) Instandsetzung

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BuggyAndy:
Hi Jürgen,

das Problem bei mir ist, dass ich ständig meine neue Lesebrille vergesse ;D
Bis vor nem Jahr habe ich darüber geschimpft, dass die Aufdrucke auf den Bauteilen immer kleiner und unleserlicher wird, bis ich dann mal zum Optiker bin  :o

Viele Grüße,
Andy

titabob:
Moin zusammen,

erstmal vielen Dank für die motivierenden Worte.

Ich habe gerade mal die Spannungen gemessen:

Bei 240V Netzspannung:

Heizspannung: 6,5 V  => Passt also wunderbar

Versorgungsspannung: Startet mit 540V und geht auf ca 510V runter wenn die Anoden Strom ziehen.

Ich denke da sollte ich mit den 50+50µF/550V Becherelkos hinkommen, zumal die 5 mal pro Stunde für jeweils 1 Minute 600V abkönnen.
Also sollte selbst bei noch höherer Netzspannung, die Versorgungsspannung innerhalb von 1 Minute unter 550V sein.
Jetzt die Frage an Euch: Ist das noch im Rahmen, oder reicht die Reserve nicht aus?

Ach ja, die 550V Becherelkos sind zum schrauben, spricht irgendwas dagegen die mit den vorhandenen Schellen zu befestigen?

Außerdem würde ich gerne eine Kaltgerätebuchse anbringen. Es ist ein Loch im Chassis wo die reinpassen würde. Sie wäre dann aber sehr nahe (1-2cm) an einer Endröhrenfassung.
Könnte es da Probleme mit Brummen oder sonstigen Störungen geben? Das die Anschlüsse ordentlich mit Schrumpfschlauch isoliert werden, versteht sich von selbst.

Viele Grüße
Christoph

Bierschinken:
Hi,

kannste mit den Bechern so machen.
Zu den Bauformen kann ich so konkret nix sagen, da findeste aber sicher auch normale Becher.

Kaltgerätebuchse is kein Ding in direkter Nähe zu Endstufenröhren bzgl. Brumm.
Stelle aber sicher, dass es keine Lichtbögen/Spannungsüberschläge geben kann.

Grüße,
Swen

titabob:
Moin zusammen,

ich habe jetzt neue Elkos eingebaut (Sieb+Bias), eine Kaltgerätebuchse verbaut, eine HV-Sicherung ergänzt und den Standbyschalter entfernt (Der mit 125V/3A zertifiziert ist und über 500V geschaltet hat...)

Die Spannung unter Last ist jetzt höher: B+ => 527V statt 510V bei 240V Netzspannung.

Die Schirmgitterspannung liegt allerdings mit 490V deutlich zu hoch. Außerdem lässt sich der BIAS nicht vernünftig einstellen.
Es ist nur eine BIAS-Balance Regelung verbaut (siehe Anhang). Damit liegt die negative Gitterspannung bei nur -30V.
Ich habe deshalb R5 (17k) gegen einen 50K Trimmer getauscht.
Jetzt komme ich immerhin auf -40V.
Der Ruhestrom liegt damit allerdings bei über 60mA!
Ich denke (und hoffe) dass das mit der zu hohen SG-Spannung zusammenhängt!?

Hat jemand diesbezüglich Erfahrungen/Ideen?

Weiterhin würde ich die SG-Spannung gern auf etwa 400V absenken. Zwischen B+ und B1 hängt ein 1k, an dem fallen 37V ab.
Das ergibt also 37mA.
Würde ich den gegen einen 3k ersetzen würden etwa 111V abfallen, was etwa 4,1W Verlustleistung ergibt.
Ich dachte an einen dieser Hochlastwiderstände (25W/50W) um die Wärmeentwicklung im Rahmen zu halten.

Hat jemand eine Ahnung ob und wo es die in 3k gibt?
Für Alternativvoschläge bin ich natürlich auch offen.

Ich habe die letzten Tage mal das Board-Layout entschlüsselt und werde demnächst mal einen Schaltplan zeichnen, vielleicht hilft der ja mal jemandem.

Viele Grüße
Christoph

Striker52:
Hi, ich denke, dass 3k SG Widerstände zu deutlichem Sag führen werden. Bei Aussteuerung fließt ja deutlich mehr Strom durch die SG. Ich denke eine Spannungsabsenkung per Zenerdiode wäre hier sinnvoller. Entsprechende Schaltungen gibts hier im Forum. Eine weiter Möglichkeit wäre das TT VoCo. In einem meiner Amps vernichte ich damit 100V der B+.
Gruß Axel

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