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Re: Suche Netztrafo für MAC 4C - A52 Amp

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bwaack:
Bitte schaue dein Netzteil an und berichte, wie die Schaltung (im rot umrandeten Bereich) bei Deinem Gerät aussieht. Sind die Spannungen an den Anschlüssen 1+ und 2+ tatsächlich voneinander getrennt?



Danke
B

felixbur:
Ich muss wohl an dieser Stelle erwähnen dass ich da nicht selber bastle sondern ein Kumpel, hab ihn aber gefragrt und er meint bei meinem Amp ist alles genauso wie auf dem Schaltplan eingetragen, ist auch einen Drossel drin (nur sehr klein und schwer zu sehen), wie hier schon in einem anderen Thread bezweifelt.
Gruß,
Felix

bwaack:
aha. Kann er etwas über die Werte der Drossel sagen, Gleichstromwiderstand, steht da was drauf?

Auch die Widerstandswerte in meinem Amp sind wesentlich andere. Vielleicht kann er mal ein Foto machen von der Unterseite der Elkos, wo diese Bauteile angelötet sind.

Danke für die Mühe
B.

felixbur:
hier seine antwort:

Ich bau aus zwei MAC 4C – A52 einen der funktioniert.Ich hab im moment keine Kamera mit der man viel sehen würde. Hab eine Zeichnung gemacht, die Dir Vielleicht mehr bringt. Die Voltangaben unter Last konnte ich noch nicht ermitteln.

Widerstände im Netzteil sind wie im Schaltplan. Die Elkos im Netzteil unterscheiden sich teilweise bei beiden vom Schaltplan. Die Becherelkos 50u+50u sind gleich, aber die 50u und 500u im Bias bzw. Reverb sind unterschiedlich. Anstatt zwei 50u sind da 25u bei dem einen. Anstatt 500u sind bei dem anderen 100u. Das dürfte nicht soo „gravierend“ sein. Alle Elkos in beiden Mac´s sind F***. Das Elektrolyt is teilweise rausgedrückt. An den Becherelkos ist eine Jahreszahl „6.71“ das den Zustand der Elkos erklärt. Ich werde alle Elkos tauschen. In beiden Mac´s sind bei den Elkos und Widerständen komplett unterschiedliche Bauformen und Firmen verbaut. Ich schätze das der eine 5 Jahre älter ist als der andere.

In der Vorstufe (Organ Guitar) unterscheiden sich die Kathoden Basis Elkos bunt gemischt. Anstatt 10u wie im Schaltplan sind da 10u, 22u, 50u verbaut. Ich hab keine Ahnung was das soll. Vielleicht hatten die damals keine anderen mehr. Ich kann nicht sagen was das am Klang ändert. Vielleicht weiß jemand mehr darüber.

Welche Widerstände unterscheiden sich bei Dir?

Ich hab die Zeichnung zweimal überprüft, aber Keine Gewehr. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.

Viel Erfolg.

bwaack:
Ahja danke.

Komische Drossel, bei dem hohem Widerstand sollte man auch eine höhere Induktivität erwarten. Wo ist die denn montiert?
Bei mir fehlt sie, wie gesagt, ganz.

Die Elkos waren bei mir allesamt Ducati made in Italy  :). Habe sie auch alle ersetzt.

Mein Gerät sieht ungefähr so aus:



Die Koppelkondensatoren von und zur Hallfeder sowie zum Dimension-Poti sind durch Folienkondensatoren mit erheblich kleineren Werten ersetzt worden (teilweise unbeschriftet). Sieht zumindest teilweise so aus, als wäre das ab Werk geschehen.
Die Eingangssignale zum Hall hin werden beim Orgel-Kanal vor dem Volume-Poti des Kanals abgegriffen (Was in meinem Fall die Brummneigung des Hallmoduls besänftigt.) Deshalb habe ich das dann für den Gitarrenkanal auch so gemacht.

Kathodenelkos sind andere, sind oben eingezeichnet.
Anodenwiderstände der Endstufe sind andere, sind oben eingezeichnet.


Und irgendwo im Netzteil baumelt noch ein 90k Widerstand (2W!) rum, wo ich bei bestem Willen nicht weiß, wo der hingehört...
Ich selbst habe im Frühjahr den im Plan blauen Widerstand eingefügt, weil ich meinte, dass der Amp sich so wohler fühlt. Vorher war dort eine Brücke.

Im Schaltplan findet sich auch ein Rückkopplungswiderstand RC. Den habe ich auch nicht. Gibt es bei Euch sowas?

Grüße
B.

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