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NOS Mullard vs. TAD Mustards Koppelkondensatoren lohnt sich das Investment
Nigel:
Moin Jürgen,
--- Zitat von: Athlord am 3.03.2015 08:33 ---Heute gibt es bessere CAPs die genauso klingen, technisch besser sind und weniger Geld kosten.
--- Ende Zitat ---
So sieht wohl das Paradies aus. Aber technisch besser bedeutet zumeist, dass weniger Nichtlinearitäten entstehen, die oft in direktem zusammenhang zu klanglichen Features stehen. Letztere sind wohl immer noch nicht klar benannt worden. Man bräuchte mal einen passenden Messaufbau um das wirklich ein für alle mal zu formulieren worum es hier eigentlich geht. Hörtests sind wahrscheinlich viel zu subjektiv. Und die Frage ob die Audience das interessiert kann nicht einfach gestellt werden. Die weiss ja garnicht worum es geht, Das Publikum hört die Musik nur und macht sie nicht. Das ist schon ein Unterschied glaube ich.
Alles Spekulation. Aber ich bin mir sicher, dass in Kondensatoren irgendetwas passiert und es unterschiede gibt, mal mehr, mal weniger.
Gruß,
Nigel
dukesupersurf:
Tja , wie könnte man das messen ?
Was passiert denn , wenn ich ein Frequenzgemisch habe , das von tiefsten bis mittleren Frequenzen und hohen Amplituden völlig chaotisch ist und einen hohen Ton ( z.B. 10kHz ) mit 100mal kleinerer Amplitude dazuaddiere.Und genau den filtere ich mit einem Bandpass höchster Ordung heraus und guck ihn mir an. Fängt das dann an rumzuspinnen , jenachdem wie gut der Kondensatortyp ist ?
tschüß , Thomas
thom:
--- Zitat von: dukesupersurf am 16.02.2015 14:49 ---, oder interessiert das im Publikum überhaupt jemand ?
--- Ende Zitat ---
Wenns danach ginge könnten alle Modellingamps spielen.
gruß
Thomas
_peter:
Hallo,
--- Zitat von: thom am 5.03.2015 09:21 ---Wenns danach ginge könnten alle Modellingamps spielen.
gruß
Thomas
--- Ende Zitat ---
wobei ich mich oft dabei erwische, dass ich eine Band nicht nur nach dem Können, sondern
auch nach dem Equipment beurteile. So ein Billigamp ist manchmal schon eine Beleidigung
für das Auge. :devil:
Gruß, Peter
Nigel:
--- Zitat von: dukesupersurf am 5.03.2015 00:16 ---Tja , wie könnte man das messen ?
Was passiert denn , wenn ich ein Frequenzgemisch habe , das von tiefsten bis mittleren Frequenzen und hohen Amplituden völlig chaotisch ist und einen hohen Ton ( z.B. 10kHz ) mit 100mal kleinerer Amplitude dazuaddiere.Und genau den filtere ich mit einem Bandpass höchster Ordung heraus und guck ihn mir an. Fängt das dann an rumzuspinnen , jenachdem wie gut der Kondensatortyp ist ?
--- Ende Zitat ---
Moin Thomas!
Im Amp sind glaube ich nur Pässe bis 2. Ordnung. Das vereinfacht den Aufbau. Mit deinem Vorschlag würde man den Kondensator schon ziemlich fordern, denke ich. Aber ob das dem Einsatz im echten Leben entspricht? Wie wärs denn mit einem einfachen Impulstest mit einem vernünftigen Impulsgenerator. Das wären auch alle Frequenzen drin und wär sogar in einem Gitarrensignal enthalten. Oder man nimmt einen Transienten der geliebtesten E-Gitarre auf und spielt ihn durch diverse Kondensaotren und schaut, was am Ende übrig bleibt. Da tut sich bestimmt was.
Gruß,
Nigel
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