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Reihenschaltung von Siebelkos mit versch Kapazitäten?
LöD:
Danke für eure Antworten.
Lag ich denn grundsätzlich richtig, dass bei ungleichen Cs da Ausgleichsströme fließen wegen der unterschiedlichen Spannungen in den Cs?
Ich habe jetzt zwei 100er bestellt. (Mußte gestern Abend schnell gehen wegen Versand noch vor dem Feiertag) Bin mal gespannt wie der Amp dann damit tönt.
Einen Vergleich zu "vorher" habe ich nicht wirklich. Ich habe den Amp erst seit dieser Woche und noch nicht wirklich testen können.
Es sind aber noch die orig. Astrons und Mallorys von 19paarnsechzig drin. Der Amp brummt auch ein wenig. Kein Wunder bei dem Alter.
Wenn er mir nicht gefällt dann versuche ich mal die Kapazität an den Sollwert anzugleichen. ggf mit den 80er JJs. Oder mit 47ern...
Ich melde mich dann wieder.
Danke soweit
LöD
Bierschinken:
Hallo,
Grundsätzlich zur technischen Diskussion: Was soll denn bei Elkos für ein Strom fliessen, wenn man sie in Reihe verschaltet bei unterschiedlichen Kapazitäten?
Dann teilt sich die Spannung halt unsymmetrisch auf, und? ist doch bei zwei 450V-Typen latte … oder man hängt 2 R´s drüber um Gleichspannungsmäßig gleiches Potential drüber liegen zu haben. Was soll da für n Strom fliessen? Nimm meinetwegen 2x 10MΩ, wenn das dein größtes Bedenken ist.
100µ+47µ ist ganz prächtig in der Anwendung.
Grüße,
Swen
LöD:
Naja, auch wenn das jetzt peinlich wird für mich:
Meine Überlegung gestern Abend war: Über dem 100er hab ich 150V und über dem 47er 300V Spannungsabfall, da die Cs über die Ausgleichswiderstände verbunden sind, fließt da dann zwischen den Cs und den Rs irgendwie Strom.
So in etwa hab ich mir das zusammengereimt.
Scheint aber nicht zu stimmen meine Vermutung...
Da seht ihr wo mein elektrotechnisch, theoretischer Wissenstand ist.
Aber deshalb frage ich ja auch hier ;-)
LöD
Bierschinken:
Kurz und Knapp; Vergiss et!
Da fließt kein "Ausgleichsstrom" oder sowas. Der Gleichstrom, der durch die Kondensatoren fließt wird nur durch deren Gleichstromwiderstand bestimmt. Dieser ist nicht Kapazitätsabhängig, sondern eine parasitäre Größe und nur vom Fabrikat abhängig.
Hier wird ein Gleichstrom irgendwo im µA-Bereich fliessen.
Legst du 2 Widerstände drüber, um das DC-Potential anzupassen, bestimmen alleine die Widerstände das Gleichstrompotenzial, auf welchem die Elkos liegen. Dann werden die Widerstände entsprechend dem Ohm´schen Gesetz von einem Strom durchflossen, der aber nicht durch die Kondensatoren fliesst oder von deren Kapazität abhängig ist.
Anders sieht das aus für Wechselspannungen, aber die treten in dieser Anwendung nicht in ernstzuehmendem Maße auf...
Grüße,
Swen
loco:
Das Problem ist nun nur, dass es entweder 47µF oder 100µF Cs gibt. (sagt LöD)
die richtige Suche hilft da weiter, z.B. 70uf 350 (genau in der Schreibweise)
Gruß, loco
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